DTM am Nürburgring: Matteo Cairoli triumphiert mit Ferrari im Eifel-Hit

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DTM 2026 Nürburgring - Rennstart
DTM - Nürburgring 2026 Start - Ziel Sieg von Matteo Cairoli im Ferrari © Gruppe C Photography

Matteo Cairoli hat das elfte Saisonrennen der DTM auf dem Nürburgring in dominanter Manier gewonnen. Der italienische Rennfahrer im Diensten von Emil Frey Racing feierte bei hochsommerlichen Bedingungen in der Eifel einen unangefochtenen Start-Ziel-Sieg. Hinter dem überlegenen Ferrari-Piloten überquerte der amtierende Champion Thomas Preining im Manthey-Porsche als Zweiter die Ziellinie. Rang drei sicherte sich der zweifache DTM-Meister Marco Wittmann im BMW. Tabellenführer Maro Engel Schadensbegrenzung und verteidigte mit Platz sechs seine Spitzenposition in der Gesamtwertung.

Perfektes Wochenende für Cairoli in der Eifel

Für Matteo Cairoli war das elfte von insgesamt 16 DTM-Saisonrennen ein Befreiungsschlag. Nach einer Phase mit sportlichen Rückschlägen präsentierte sich der DTM-Rookie auf dem 3.629 Meter langen Sprintkurs des Nürburgrings in absoluter Topform. Bereits im Qualifying am Samstagmorgen stellte er den Ferrari 296 GT3 Evo mit der Startnummer 14 auf die Pole-Position.

Beim Rennstart am Nachmittag nutzte Cairoli den Vorteil der ersten Startreihe optimal. Bei extremen Außentemperaturen von 34 Grad kontrollierte er das hochkarätige Feld von der ersten Kurve an. Weder die Hitze noch der Druck der Konkurrenz konnten den Italiener bremsen. Am Ende verbuchte Cairoli nicht nur die Pole-Position und den Rennsieg, sondern auch die schnellste Rennrunde mit einer Zeit von 1:26,031 Minuten. Mit nunmehr drei Saisonsiegen ist er der erfolgreichste Fahrer der aktuellen Meisterschaft in dieser Statistik.

Taktische Duelle und Boxenstrategie hinter der Spitze

Während Cairoli an der Spitze einsam seine Runden drehte und bis zu den Pflichtboxenstopps einen komfortablen Vorsprung von über drei Sekunden herausarbeitete, ging es dahinter enger zu. Thomas Preining behauptete nach dem Start den zweiten Rang gegen die Angriffe der Konkurrenz. Dahinter schob sich Ben Dörr im McLaren zeitweise auf die dritte Position vor Marco Wittmann und Lucas Auer.

Die Entscheidung um die weiteren Podiumsplätze fiel während der Boxenstopp-Phase. Preining steuerte die Boxengasse eine Runde früher an als der Führende, um mit frischen Pirelli-Slicks den sogenannten „Undercut“ zu versuchen. Obwohl der Manthey-Pilot den Rückstand verkürzen konnte, kam er nie in Schlagdistanz zu Cairoli. Wittmann wiederum profitierte von einem perfekt getimten, frühen Reifenwechsel. Der Schubert-Motorsport-Fahrer zog dadurch an Ben Dörr vorbei und sicherte sich den finalen Podestplatz.

Meisterschaftskampf spitzt sich zu

Durch den zweiten Platz beim Quasi-Heimrennen seines Teams Manthey schob sich Thomas Preining in der DTM-Fahrerwertung auf den zweiten Gesamtrang vor. Der Österreicher zeigte sich nach dem Rennen hochzufrieden mit den 20 gewonnenen Punkten, betonte jedoch auch die Unschlagbarkeit des Tagesspiegers.

Der aktuelle Tabellenführer Maro Engel wählte eine defensive und von Taktik geprägte Fahrweise. Der Mercedes-AMG-Pilot hielt sich aus den riskanten und harten Positionskämpfen im Mittelfeld konsequent heraus. Mit dem sechsten Platz sammelte Engel wichtige Zähler und reist somit weiterhin als Spitzenreiter zum nächsten Renntag.

Die Top-10-Platzierungen komplettierten Luca Engstler im Lamborghini als Siebter, Jules Gounon (Mercedes-AMG) auf Platz acht, Ricardo Feller im zweiten Manthey-Porsche auf Rang neun sowie Bastian Buus im Land-Motorsport-Neunelfer auf der zehnten Position.

DTM Nürburgring 2026
DTM Nürburgring 2026 – Jubel über den dritten DTM-Sieg von Matteo Cairoli © Gruppe C Photography

Stimmen der Top 3 

Matteo Cairoli (Sieger): „Nach den enttäuschenden letzten Wochen fühlt sich dieser Erfolg fantastisch an. Das Team hat in der Vorbereitung alles gegeben. Erst die Pole, dann der Sieg und die schnellste Runde – das Auto hat perfekt funktioniert.“

Thomas Preining (Platz 2): „Es war ein starkes Rennen für uns. Wichtig war, den zweiten Platz direkt beim Start abzusichern. Matteo war heute einfach zu schnell. Die Punkte sind extrem wichtig im Kampf um den Titel.“

Marco Wittmann (Platz 3): „Der Nürburgring liegt mir traditionell sehr gut. Wir hatten von der ersten Session an ein optimales Setup. Zum Schluss musste ich zwar viel in den Rückspiegel schauen, aber das Podium macht mich glücklich.“

Das komplette Rennergebnis können Sie hier nachlesen.

 

Joerg
Hallo ich bin der Jörg. Ich bin gelernter Kfz Schlosser und früher aktiv im Motorsport unterwegs mit Interesse für Auto Neuheiten sowie generell technische Innovationen aus der digitalen und analogen Welt.