BMW feiert packendes IMSA-Finale: GTD-PRO-Titel für Paul Miller Racing

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IMSA Finale Road Atlanta
#25 BMW M Hybrid V8, LMDh, GTP, Hypercar, BMW M Team WRT, Philipp Eng, Marco Wittmann, Kevin Magnussen © BMW AG

BMW M Motorsport blickt auf ein erfolgreiches Saisonfinale der IMSA WeatherTech SportsCar Championship zurück. Beim legendären Zehn-Stunden-Rennen „Petit Le Mans“ in Road Atlanta sicherte sich das BMW M Team WRT den zweiten Platz in der GTP-Klasse, während Paul Miller Racing sensationell den Meistertitel in der GTD-PRO-Klasse einfuhr.

Herzschlagfinale in der GTP-Klasse: Platz 2 für das BMW M Team WRT

Das Trio Dries Vanthoor, Sheldon van der Linde und Robin Frijns zeigte im #24 BMW M Hybrid V8 eine furiose Aufholjagd. Trotz eines zwischenzeitlichen Drehers kämpfte sich die Crew in die Spitzengruppe vor. In den dramatischen Schlussrunden lieferte sich van der Linde ein packendes Stoßstange-an-Stoßstange-Duell mit Laurens Vanthoor im Porsche, musste sich im Kampf um den Sieg jedoch hauchdünn geschlagen geben.

Weniger Rennglück hatte das Schwesterauto mit der Startnummer 25: Nach einem heftigen Unfall schied der Prototyp von Philipp Eng, Marco Wittmann und Kevin Magnussen vorzeitig aus. Magnussen blieb glücklicherweise unverletzt. Das BMW M Team WRT zieht dennoch eine positive Bilanz ihrer Debütsaison mit einem Sieg in Indianapolis sowie vier weiteren Podiumsplatzierungen.

IMSA Finale Road Atlanta
IMSA Finale 2026 Road Atlanta – #1 BMW M4 GT3 EVO, Paul Miller Racing, GTD PRO, Connor De Phillippi, Neil Verhagen, Dan Harper © BMW AG

Titel-Sensation: Paul Miller Racing krönt sich zum GTD-PRO-Champion

Riesiger Jubel herrschte in der GTD-PRO-Kategorie. Connor De Phillippi und Neil Verhagen reisten mit einem Rückstand von 47 Punkten an und machten das Unmögliche wahr: Gemeinsam mit Dan Harper fuhren sie im #1 BMW M4 GT3 EVO auf den dritten Platz im Rennen. Dieses Podium reichte aus, um sich den Gesamtsieg in der GTD-PRO-Klasse zu sichern – der erste Titel für Paul Miller Racing seit dem Klassenaufstieg vor drei Jahren.

Drama bei Turner Motorsport

In der klassischen GTD-Klasse platzten die Titelträume dagegen früh: Das Trio Robby Foley, Patrick Gallagher und Francis Selldorff im #96 BMW M4 GT3 EVO hatte vor dem Start exzellente Chancen auf die Meisterschaft. Ein früher technischer Defekt zwang das Team jedoch zur Aufgabe.

Stimmen zum Rennwochenende

  • Franciscus van Meel (Geschäftsführer BMW M GmbH): „Dass wir uns am Ende fast schon über einen zweiten Platz ärgern, zeigt, wie stark der BMW M Hybrid V8 zum Saisonende war. Der Titelgewinn für Paul Miller Racing ist der absolute Wahnsinn!“
  • Andreas Roos (Leiter BMW M Motorsport): „Wir haben bis zur letzten Runde um den GTP-Sieg gekämpft. Ich freue mich riesig über den GTD-PRO-Titel für Paul Miller Racing nach dieser fantastischen Saison.“
  • Neil Verhagen (GTD-PRO-Champion): „Ich bin fast sprachlos. Wir wussten, dass wir ein kleines Wunder brauchen, um den Titel noch zu holen – und das ist uns gelungen.“

Nach dieser packenden und erfolgreichen Saison verabschiedet sich BMW M Motorsport mit starkem Rückenwind in die Winterpause, um im nächsten Jahr erneut voll auf Angriff zu setzen.

Joerg
Hallo ich bin der Jörg. Ich bin gelernter Kfz Schlosser und früher aktiv im Motorsport unterwegs mit Interesse für Auto Neuheiten sowie generell technische Innovationen aus der digitalen und analogen Welt.