Digital Gläser im Internet ersetzt bald die smarte Theke den Zapfhahn?

Gläser im Internet ersetzt bald die smarte Theke den Zapfhahn?

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Bier kommt von unten-Smarte Theke auf der Cebit 2017
Bier kommt von unten-Smarte Theke auf der Cebit 2017

Gläser im Internet ersetzt bald die smarte Theke den Zapfhahn? Die Digitalisierung hält nun auch in der Kneipe dem Restaurant, Hotel mit der smarten Theke einzug. Werden wir bald die Getränke über die smarte Theke trinken? Auf der CEBIT 2017 wird die Deutsche Telekom mit dem Gläserhersteller RASTAL die smarte Theke präsentieren.

Digitale Lösung für die Getränkeindustrie
Die Deutsche Telekom und der Gläserproduzent RASTAL bringen das Internet der Dinge an einen bislang völlig analogen Ort: den Schanktisch. Gemeinsam haben die Kooperationspartner eine digitale Lösung für die Getränkeindustrie entwickelt, die über intelligente Gläser und eine vernetzte Theke Informationen erfasst und dank der Cloud der Dinge der Telekom in unternehmerische Daten wandelt. So können Informationen zum Getränkeum- und -absatz sowie zu Schankverlusten von überall in Echtzeit abgerufen werden. Zudem ermöglicht die Internet of Things (IoT)-Lösung Getränkeherstellern und Gastronomiebetrieben eine völlig neue Form der Kundeninteraktion sowie der Wettbewerbsdifferenzierung. Auf der CeBIT führt die Telekom zusammen mit RASTAL ein weiteres innovatives Szenario zur Getränkeausgabe vor: das Zapfen der Getränke von unten.

Bier kommt von unten-Smarte Theke auf der Cebit 2017
Bier kommt von unten-Smarte Theke auf der Cebit 2017

Foto: © Deutsche Telekom

Vernetzte Gläser und smarte Theke optimieren Prozesse
Während sich Gastronomiebetriebe sowie Getränkehersteller bislang auf ihre Erfahrungswerte oder Schätzungen verlassen mussten, liefert ihnen die schlaue Theke, die Smartbar, nun valide Daten für bessere wirtschaftliche Planbarkeit. Aus den daraus gewonnen Erkenntnissen profitieren Getränkehersteller und Gastronomiebetreiber gleichermaßen – erst recht, wenn mehrere Theken wie beispielsweise in Großdiscotheken, bei Festivals oder Sportveranstaltungen betrieben werden. Getränkelieferungen können an den Verbrauch besser angepasst, Wartezeiten für den Gast und somit Umsatzverluste minimiert und Routen effizienter gestaltet werden. Und auch die notwendige Personalstärke lässt sich besser planen und dank der Informationserfassung und –auswertung in Echtzeit sogar kurzfristig an veränderte Gegebenheiten anpassen.

SMARTGLASS verfügt über einen integrierten kodierten Chip
Und so funktioniert’s: Das von RASTAL entwickelte SMARTGLASS verfügt über einen integrierten kodierten Chip, der sich in die Markenwelt des Getränkeherstellers integriert. Dieser enthält Informationen zu Füllmenge, Getränkesorte, Zeitpunkt und Ort des Ausschanks. Wird dieses Glas nun auf die Smartbar gestellt, liest diese die Informationen automatisch aus und schickt sie über die integrierte Sim-Karte an das Herzstück der IoT-Lösung – die Cloud der Dinge der Telekom. Sie sammelt die Daten, wertet sie aus und visualisiert sie anschaulich über Dashboards, die über Smartphone, Tablet oder PC aufgerufen werden können. Der Kunde kann nun zum Beispiel unabhängig von seinem Aufenthaltsort in Echtzeit sehen, welche Theke welchen Getränkeverbrauch hat, um gegebenenfalls rechtzeitig handeln zu können. Zudem lassen sich Verbrauchs-Statistiken im Nachhinein geschäftsoptimierend auswerten.