Genki Manta: Dieser neue High-End-Controller braucht keine PC-Software mehr

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Genki Manta Controller
Der Genki Manta Controller mit eigenständigen Betriebssystem © Genki

Der neue Genki Manta definiert Gaming-Controller neu, indem er ein integriertes Display und ein eigenständiges Betriebssystem nutzt, um aufwendige PC-Software überflüssig zu machen. Der Hardware-Entwickler Genki (bekannt durch die Marke Human Things) hat das High-End-Eingabegerät offiziell auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter vorgestellt. Der Controller richtet sich an anspruchsvolle E-Sportler und Enthusiasten, die maximale Kontrolle über ihre Hardware-Konfiguration verlangen.

Autonome Konfiguration dank MantaOS und Display

Die auffälligste Innovation des Genki Manta ist das zentral platzierte Touchscreen-Display mit einer Diagonale von knapp 2,9 Zoll. Befeuert wird die Steuereinheit im Inneren von einem modernen Raspberry Pi RP2350 Mikrocontroller. Auf diesem läuft das proprietäre Betriebssystem MantaOS.

Durch diese Architektur funktioniert das Gerät völlig unabhängig von externen Apps. Spieler können direkt auf dem Bildschirm:

  • Zwischen individuellen Profilen wechseln.
  • Deadzones und Empfindlichkeiten der Analogsticks justieren.
  • Komplexe Makros programmieren und Tastenbelegungen ändern.
  • Den exakten Ladestatus des Akkus überwachen.

Technische High-End-Ausstattung gegen Stick-Drift

Neben dem Display setzt Genki auf langlebige und präzise Hardware-Komponenten. Die Daumensticks basieren auf der TMR-Technologie (Tunneling Magnetoresistance). Diese magnetische Sensorik gilt als nahezu immun gegen den gefürchteten „Stick-Drift“ und bietet zudem eine mechanisch anpassbare Federspannung.

Für die Aktionstasten (ABXY) kommen sogenannte Pulse Buttons zum Einsatz. Im Gegensatz zu klassischen Gummimembranen erfassen diese analogen Tasten den gesamten Weg des Tastendrucks kontinuierlich. Dadurch lässt sich der genaue Auslösepunkt (Actuation Point) Millimeter für Millimeter digital einstellen. In Rennspielen können die Standardtasten dadurch sogar die Funktion von progressiven Gaspedalen übernehmen.

Genki Manta Controller - Rückseite
Genki Manta Controller mit eigenem OS – Rückseite © Genki

Ultraschnelle Reaktionszeiten und TriStage-Trigger

Für Shooter- und Rennspiel-Fans integriert der Hersteller TriStage-Trigger auf der Rückseite. Während viele Premium-Controller lediglich zwei Stufen bieten, erlaubt der Manta drei physische Einstellungen: von einem tiefen Weg für präzises Dosieren bis zu einem extrem kurzen „Hair-Trigger“-Klick für schnellste Schussfolgen.

Im kabelgebundenen Betrieb erreicht der Genki Manta eine Abtastrate von bis zu 8.000 Hz (8K Polling), was die Eingabeverzögerung auf ein Minimum reduziert. Kabellos stehen via 2,4-GHz-USB-Dongle immer noch schnelle 1.000 Hz zur Verfügung. Alternativ ist die Verbindung über Bluetooth möglich. Ein praktischer Zusatz ist der integrierte Maus- und Tastaturmodus, mit dem Konsolenspieler über den Controller PC-Webbrowser steuern können.

Ergonomie, modularer Akku und Marktstart

Das Gehäuse verfügt über sechs zusätzliche, frei belegbare Tasten an den Schultern und der Rückseite. Für das haptische Feedback sorgen lineare Maglev-HD-Motoren, die präzise Vibrationen direkt in die Griffe leiten. Nachhaltigkeit beweist Genki beim Energiemanagement: Der üppig dimensionierte 2.600-mAh-Akku ist vom Nutzer selbst austauschbar, was die Lebensdauer des Controllers deutlich erhöht.

Der Genki Manta ist ab sofort auf Kickstarter finanzierbar. Für frühe Unterstützer (Early Birds) liegt der Einstiegspreis bei 189 US-Dollar. Zum späteren regulären Marktstart im Einzelhandel soll der Pro-Controller voraussichtlich 279 US-Dollar kosten.

Joerg
Hallo ich bin der Jörg. Ich bin gelernter Kfz Schlosser und früher aktiv im Motorsport unterwegs mit Interesse für Auto Neuheiten sowie generell technische Innovationen aus der digitalen und analogen Welt.