
Das Team Peugeot TotalEnergies hat beim Sechsstundenrennen auf dem Fuji Speedway sein bislang bestes Ergebnis in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) der Saison 2026 erzielt. Nach einem wetterbedingten Ausfall des Qualifyings und schwierigen Bedingungen im Rennen fuhr das Hypercar mit der Startnummer 94 auf den sechsten Platz vor. Das Schwesterauto (Nummer 93) schied dagegen vorzeitig aus. Zudem bedeutete der Lauf in Japan den Abschied von Stammfahrer Stoffel Vandoorne.
Rennverlauf: Aufholjagd nach Absage des Qualifyings
Wegen wechselhafter Wetterbedingungen wurde das Qualifying am Samstag abgesagt. Die Startaufstellung basierte daher auf den Positionen der Trainingsläufe, wodurch die beiden Peugeot 9X8 von den Plätzen 9 (#93) und 15 (#94) ins Rennen gingen.
Auf der zu Beginn feuchten Strecke verloren beide Fahrzeuge zunächst an Boden. Paul Di Resta kämpfte sich im Auto mit der Startnummer 93 jedoch schnell wieder in die Top 10 zurück, bevor das Fahrzeug auf Rang 9 liegend durch einen technischen Defekt gestoppt wurde.

Besser lief es für das Schwesterauto #94: Trotz einer Fünf-Sekunden-Zeitstrafe wegen einer Kollision mit einem GT-Fahrzeug machten Loïc Duval und Théo Pourchaire kontinuierlich Positionen gut. In der Schlussphase übernahm Malthe Jakobsen das Steuer. Unterstützt durch eine späte Safety-Car-Phase verbesserte sich der Däne in den letzten 45 Minuten des Rennens von Platz 12 auf den sechsten Rang im Gesamtklassement.
Abschied von Stoffel Vandoorne
Das Rennen in Japan markierte gleichzeitig den letzten Einsatz von Stoffel Vandoorne für Peugeot. Der belgische Rennfahrer war seit Beginn des 9X8-Programms an der Entwicklung des Fahrzeugs beteiligt. Das Team bedankte sich zum Abschied für seinen langjährigen Einsatz und seine Professionalität.
Stimmen zum Rennen
- Emmanuel Esnault (Teamchef): „Dieses Rennen hinterlässt gemischte Gefühle. Wir sind enttäuscht über den Ausfall der #93, aber die Aufholjagd der #94 von Startplatz 15 auf Rang 6 ist ein echter Lichtblick und die Belohnung für die harte Arbeit des gesamten Teams. Unser Fokus richtet sich jetzt auf Barcelona, wo wir noch stärker zurückkommen wollen.“
- Malthe Jakobsen (Fahrer #94): „Platz 6 ist ein gutes Ergebnis für das Team, auch wenn die #93 ausgefallen ist. Die Bedingungen waren das ganze Wochenende über schwierig. Die Virtual-Safety-Car- und Safety-Car-Phasen haben uns geholfen, in der Führungsrunde zu bleiben und am Ende um ein starkes Ergebnis zu kämpfen.“
- Théo Pourchaire (Fahrer #94): „Von Startplatz 15 aus wäre deutlich mehr als Platz 6 nur schwer möglich gewesen. Dank starker Stints von Loïc und Malthe haben wir uns gut nach vorn gearbeitet. Es ist ermutigend, mit unserem besten Saisonergebnis nach Hause zu fahren.“
- Paul Di Resta (Fahrer #93): „Unter den feuchten Bedingungen zu Beginn waren wir im Nachteil. Danach sind uns gute Überholmanöver gelungen, ehe das Rennen durch einen technischen Defekt endete. Das ist enttäuschend, aber wir lernen daraus für Barcelona.“
Mit den Erkenntnissen aus Japan und der Motivation des besten Saisonergebnisses reist das Team Peugeot TotalEnergies nun zum nächsten WEC-Lauf nach Barcelona, um dort die Entwicklung des Peugeot 9X8 weiter voranzutreiben.















