
Der japanische Monitorhersteller JAPANNEXT mischt den Markt für professionelle Displays auf. Mit dem JAPANNEXT JN-IPS326K-HSPC9 bringt der Newcomer einen 31,5 Zoll großen Monitor mit nativer 6K-Auflösung in den Handel, der preislich ein echtes Ausrufezeichen setzt. Für eine unverbindliche Preisempfehlung von 899 Euro richtet sich das Modell gezielt an Anwender aus den Bereichen Foto- und Videobearbeitung, Grafikdesign und Content Creation, die bisher für diese Pixeldichte tief in die Tasche greifen mussten.
Apple-Niveau zum Bruchteil des Preises
Das Herzstück des neuen Flaggschiffs ist das IPS-Panel, das eine Auflösung von 6.016 x 3.384 Pixeln bei einer Bildwiederholrate von 60 Hz bietet. Damit bringt der Monitor mehr als 20 Millionen Bildpunkte auf die Diagonale von rund 80 Zentimetern. Laut Hersteller entspricht diese Pixelkonfiguration exakt der des Apple Pro Display XDR.
Besonders interessant für Apple-Nutzer: Das Betriebssystem macOS unterstützt die 6K-Auflösung und die HiDPI-Skalierung nativ. Damit positioniert sich der JN-IPS326K-HSPC9 als maßgeschneiderte und bezahlbare Ergänzung für Desktop-Macs wie den Mac mini oder das Mac Studio, ohne dass Anwender Kompromisse bei der Schärfe eingehen müssen.
Werkseitige Kalibrierung für höchste Farbtreue
Für professionelle Workflows im visuellen Bereich ist die exakte Farbdarstellung essenziell. JAPANNEXT liefert das Display werkseitig kalibriert aus. Das Panel kann bis zu 1,07 Milliarden Farben darstellen und unterstützt HDR-Inhalte. Die Farbraumabdeckung ist auf die Ansprüche von Designern abgestimmt: Neben 100 Prozent des sRGB-Farbraums werden die anspruchsvollen Farbräume DCI-P3 und AdobeRGB zu jeweils 98 Prozent abgedeckt.

Mit einer Spitzenhelligkeit von 500 cd/m² und einem Kontrastverhältnis von 1.500:1 ist das Display auch für gut ausgeleuchtete Arbeitsplätze gerüstet. Störende Spiegelungen minimiert der Hersteller durch den Einsatz der sogenannten A.R.T.-Antireflexionstechnologie. Gegen die Ermüdung der Augen bei langen Sitzungen sind zudem „Flicker-Free“- und „Low Blue Light“-Filter integriert.
Volle Konnektivität mit USB-C und KVM-Switch
Auch bei der Ausstattung zeigt sich das Modell durchdacht für moderne Arbeitsumgebungen. Auf der Rückseite finden sich:
- Zwei HDMI 2.1-Eingänge sowie ein DisplayPort 1.4.
- Ein vollwertiger USB-C-3.1-Anschluss, der neben Bildsignalen und Daten auch angeschlossene Notebooks mit bis zu 90 Watt Power Delivery mit Strom versorgt.
- Ein integrierter USB-Hub mit zwei USB-A-3.0-Ports und einem USB-B-2.0-Anschluss.

Ein besonderes Highlight für Multitasker ist die integrierte KVM-Funktion. Sie erlaubt es, zwei angeschlossene Computer – beispielsweise ein MacBook und einen Windows-PC – mit nur einer einzigen Kombination aus Maus und Tastatur zu steuern. Dank der Funktionen Picture-in-Picture (PIP) und Picture-by-Picture (PBP) lassen sich die Signale beider Quellen parallel auf dem riesigen 6K-Schirm betrachten.
Ergonomie und Verfügbarkeit
Für den ergonomischen Komfort am Schreibtisch sorgt der flexible Standfuß. Dieser erlaubt eine Höhenverstellung um 134 mm, Neigungen von -5 bis +20 Grad sowie horizontales Drehen um jeweils 30 Grad. Für Programmierer oder Hochkant-Setups lässt sich das gesamte Display per Pivot-Funktion um 90 Grad in das Hochformat drehen. Wer den Monitor lieber an einem Monitorarm betreiben möchte, kann auf die standardisierte VESA-Halterung zurückgreifen. Abgerundet wird das Paket durch zwei integrierte 2-Watt-Lautsprecher.
Der JAPANNEXT JN-IPS326K-HSPC9 soll ab Oktober 2026 offiziell im Handel erscheinen. Neben dem herstellereigenen Onlineshop unter JAPANNEXT.de wird das weiße Ultra-High-Resolution-Modell unter anderem auch über Amazon.de und JB-Computer erhältlich sein. Mit dem aggressiven Preispunkt von knapp 900 Euro dürfte das Gerät die Konkurrenz im Segment der hochauflösenden Profi-Monitore ordentlich unter Druck setzen.














