Stellantis Pro One auf dem Caravan Salon: Reisemobil-Highlights und Micro-Stromer

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Stellantis Pro One auf dem Caravan Salon 2026
Stellantis Pro One auf dem Caravan Salon 2026 © Stellantis

Der Caravan Salon in Düsseldorf gilt weltweit als die wichtigste Leitmesse für mobiles Reisen und innovative Freizeitgestaltung. In diesem hochkarätigen Umfeld präsentiert sich Stellantis Pro One mit einem umfassenden und strategisch ausgerichteten Fahrzeug-Portfolio. Die Präsentation vereint langjährige Expertise im Nutzfahrzeugsektor mit den gewachsenen Ansprüchen moderner Camper an Komfort, Konnektivität und Flexibilität.

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen die tiefgreifend optimierten Basisfahrzeuge der Transporter-Spezialisten, die seit Jahrzehnten das Fundament für renommierte Reisemobilhersteller in ganz Europa bilden. Neben den bewährten Plattformen für den gehobenen Reisemobilbau nutzt der Konzern die Bühne in Düsseldorf, um zukunftsweisende und rein elektrische Mobilitätslösungen für Kurzstrecken und den Freizeitbereich vorzustellen. Der gemeinsame Stand von Stellantis Pro One befindet sich in Halle 17, Stand B12, und dient als zentraler Treffpunkt für Fachbesucher, Endkunden und Medienvertreter. Ein besonderes Highlight für die Fachpresse bildet das exklusive Pressefrühstück, das am Samstag, den 29. August, um 9:40 Uhr direkt am Stand stattfindet. Hier bietet sich die Gelegenheit zum direkten Dialog über aktuelle Trends und technologische Meilensteine.

Die großen Basisfahrzeuge: Perfektionierte Plattformen für den Reisemobilbau

Der Erfolg von Stellantis Pro One im Caravaning-Segment beruht auf der kontinuierlichen Weiterentwicklung seiner Kernmodelle. Auf dem Caravan Salon demonstrieren drei maßgeschneiderte Varianten die enorme Bandbreite an Konfigurationsmöglichkeiten für individuelle Aufbaukonzepte und Kastenwagen-Ausbauten.

Citroën Jumper Tiefrahmenfahrgestell: Eleganz trifft auf höchste Funktionalität

Citroën zeigt in Düsseldorf ein Jumper Tiefrahmenfahrgestell in der markanten Lackierung „Thunder Grey“. Diese Chassis-Variante ist bei Reisemobilherstellern besonders beliebt, da sie durch den abgesenkten Rahmen einen niedrigen Schwerpunkt und somit eine hervorragende Fahrstabilität ermöglicht. Gleichzeitig erlaubt die Konstruktion eine optimale Raumausnutzung im Wohnbereich des späteren Campers.

Antriebsseitig setzt das Exponat auf einen kraftvollen 2,2-Liter-Dieselmotor mit einer Leistung von 132 kW (180 PS). Gekoppelt ist das Aggregat mit einem modernen Achtgang-Automatikgetriebe. Diese Kombination garantiert souveräne Fahrleistungen und ein entspanntes Reisen, selbst bei hoher Zuladung oder topografisch anspruchsvollen Routen.

  • Umfangreiche Serienausstattung: Der Citroën Jumper verfügt ab Werk über eine präzise elektrische Servolenkung, eine Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung und elektrische Fensterheber. Für die nötige Energieeffizienz sorgt ein integriertes Start-Stopp-System. Die Fahrsicherheit wird durch elektronische Assistenzsysteme wie ESP inklusive Antriebsschlupfregelung (ASR) und einen praktischen Hill-Holder (Berganfahrhilfe) maximiert. Die elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegel garantieren auch bei widrigen Wetterverhältnissen eine optimale Sicht nach hinten. Im Innenraum stehen zwei USB-Anschlüsse für mobile Endgeräte bereit, während die Allwetterreifen des Typs M+S* Camping für verlässliche Traktion auf unterschiedlichsten Untergründen sorgen.
  • Komfort- und Sicherheitsoptionen: Für Kunden mit gehobenen Ansprüchen lässt sich das Fahrzeug flexibel erweitern. Ein adaptiver Tempomat (Geschwindigkeitsregelanlage) sowie Nebelscheinwerfer mit integriertem Abbiegelicht erhöhen die aktive Sicherheit. Im Interieur sorgen drehbare, ergonomisch geformte Captain Chairs für maximalen Sitzkomfort während der Fahrt und lassen sich in den Wohnraum integrieren. Eine induktive Ladestation für Smartphones, eine edle Armaturentafel im „Techno Trim“-Design und schwarze 16-Zoll-Leichtmetallfelgen runden das Bild ab.

Peugeot Boxer Kastenwagen: Der robuste Allrounder für urbane Abenteuer

Peugeot präsentiert den Boxer in der Ausführung TL1 Kastenwagen in der eleganten Außenfarbe „Expedition Grey“. Diese Variante eignet sich hervorragend als direkt ausbaubarer Camper Van, der durch seine kompakten Abmessungen auch im Alltag und im städtischen Umfeld flexibel einsetzbar bleibt. Das Messefahrzeug wird von einem effizienten 2,2-Liter-Dieselmotor mit 103 kW (140 PS) angetrieben, der ebenfalls mit dem komfortablen Achtgang-Automatikgetriebe harmoniert.

  • Serienmäßige Kernfunktionen: Die Serienausstattung des Peugeot Boxer ist konsequent auf Ergonomie und Zuverlässigkeit ausgelegt. Sie umfasst die elektrische Servolenkung, komfortable Einzelsitze für Fahrer und Beifahrer sowie die bewährten elektrisch verstell- und beheizbaren Außenspiegel. Das Start-Stopp-System mindert den Kraftstoffverbrauch im Stadtverkehr. Neben zwei USB-Schnittstellen und der obligatorischen Funk-Zentralverriegelung sichern das ESP mit ASR und die Berganfahrhilfe das Fahrzeug in allen Fahrsituationen ab. Auch hier kommen die robusten Allwetterreifen M+S* Camping zum Einsatz.
  • Technologische Upgrades: Die Optionsliste des Peugeot Boxer lässt kaum Wünsche offen. Für exzellente Sichtverhältnisse bei Nacht sorgen die modernen Voll-LED-Scheinwerfer. Eine elektrische Parkbremse schafft zusätzlichen Platz im Durchgang zwischen den Vordersitzen. Licht- und Regensensoren automatisieren die Amazon-Kernfunktionen des Fahrzeugs, während eine Klimaautomatik stets für die perfekte Wohlfühltemperatur sorgt. Das technologische Highlight im Cockpit bildet der 10-Zoll-Touchscreen (25,4 Zentimeter), welcher ein modernes Navigationssystem und ein Digitalradio (DAB) beinhaltet. Für anspruchsvolle Passagen abseits befestigter Straßen bietet das System Traction+ mit integrierter Bergabfahrhilfe wertvolle Unterstützung.

Fiat Ducato Windlauf: Die maximale Freiheit für exklusive Aufbauten

FIAT Professional untermauert seine Vormachtstellung im Reisemobilmarkt mit dem Ducato Windlauf in klassischem Weiß. Bei einem Windlauf-Fahrgestell wird das Fahrzeug ohne Rückwand und Dach ausgeliefert. Dies bietet Herstellern von vollintegrierten oder teilintegrierten Premium-Reisemobilen eine maximale gestalterische und konstruktive Freiheit.

Unter der Haube arbeitet der bewährte 2,2-Liter-Dieselmotor mit 103 kW (140 PS), kombiniert mit der reibungslos agierenden Achtgang-Automatik. Dieses Triebwerk bietet ein ausgewogenes Verhältnis zwischen hoher Durchzugskraft und zeitgemäßer Wirtschaftlichkeit.

  • Sicherheit ab Werk: Die Sicherheitsarchitektur umfasst serienmäßig Fahrer- und Beifahrerairbags, eine elektrische Servolenkung, das effiziente Start-Stopp-System sowie einen Geschwindigkeitsregler inklusive Begrenzer. Das Fahrstabilitätsprogramm ESP mit ASR und Hill-Holder arbeitet im Hintergrund, um das Fahrverhalten des großen Aufbaus zu stabilisieren. Die M+S* Camping Allwetterreifen gehören auch hier zum Standard.
  • Optionen für höchste Ansprüche: Das ausgestellte Fahrgestell ist mit exklusiven Extras ausgestattet, die den Nutzwert und den Fahrkomfort deutlich steigern. Dazu gehört eine verbreiterte Hinterachse, welche die Fahrstabilität bei breiten Wohnkabinen spürbar verbessert und Wankbewegungen minimiert. Eine elektrische Parkbremse, drehbare Captain Chairs und ein Techno-Trim-Armaturenbrett werten das Cockpit optisch und funktional auf. Zur Unterhaltung und Information steht ein 7-Zoll-DAB-Radio zur Verfügung. Für optische Akzente sorgen 16-Zoll-Leichtmetallfelgen (40,64 Zentimeter) in Diamantschwarz. Die Geländegängigkeit auf rutschigen Campingplätzen oder steilen Schotterwegen wird durch die Bergabfahrhilfe in Kombination mit Traction+ signifikant optimiert.

 

Urbane Elektromobilität: Smarte Micro-Vehicles für den Freizeitbereich

Ergänzend zu den kraftvollen Transportern zeigt Stellantis Pro One in Düsseldorf, dass moderne Mobilität auf dem Campingplatz weit über das eigentliche Basisfahrzeug hinausgeht. Zwei innovative Kleinfahrzeuge demonstrieren, wie lokal emissionsfreie Fortbewegung im Urlaubsalltag aussehen kann.

Citroën Ami Buggy: Freiheit und puristischer Outdoor-Charakter

Der Citroën Ami Buggy ist eine radikal offene, freizeitorientierte Interpretation des vollelektrischen Leichtkraftfahrzeugs Ami. Das Modell verzichtet bewusst auf herkömmliche Türen und setzt statsstatt auf robuste Metallbügel und ein flexibel aufrollbares Verdeck. Dieses Designkonzept vermittelt ein echtes „Wind-in-den-Haaren“-Gefühl und verbindet nachhaltigen Elektroantrieb mit einem unbeschwerten Lifestyle.

Auf dem Caravan Salon präsentiert sich der Ami Buggy mit einer speziellen, aufmerksamkeitsstarken Folierung, die dem Nations Trophy Finale im Surfen gewidmet ist. Damit unterstreicht die Marke ihre enge Verbindung zum Outdoor- und Wassersport. Für Urlauber, die diesen unbeschwerten Geist lieber wettergeschützt genießen möchten, bietet Stellantis mit dem Ami Rip Curl eine geschlossene, ebenso stylische Alternative an. Beide Modellvarianten eignen sich ideal als kompakte Beifahrzeuge, um vor Ort flexibel Einkäufe zu erledigen oder Ausflüge in die nähere Umgebung zu unternehmen.

Fiat TRIS Dolcevita: Die umweltfreundliche Shuttle-Studie für Urlaubsregionen

Mit dem Fiat TRIS stellt die Marke ihr erstes elektrisch angetriebenes Dreirad vor, das ursprünglich als hocheffiziente Transportlösung für die urbane Logistik auf der sogenannten „letzten Meile“ entwickelt wurde. Auf dieser innovativen technischen Plattform baut die Konzeptstudie „Dolcevita“ auf.

Das Concept Car transportiert den Gedanken der Elektromobilität in das touristische Segment und zeigt auf, wie der Personentransport auf kurzen Strecken in Urlaubsresorts nachhaltig gestaltet werden kann. Das Design ist eine bewusste Hommage an die legendären, offenen Shuttle-Fahrzeuge, die in den 1960er Jahren an der italienischen Riviera von exklusiven Luxushotels eingesetzt wurden. Mit diesem nostalgischen Charme, kombiniert mit modernster E-Technologie, richtet sich der Fiat TRIS Dolcevita gezielt an das anspruchsvolle Gastgewerbe sowie an Freizeiteinrichtungen in sonnigen Urlaubsregionen.

Fazit

Der Messeauftritt von Stellantis Pro One auf dem Caravan Salon in Düsseldorf unterstreicht die strategische Bedeutung des Herstellers für die gesamte Reisemobilbranche. Durch die gezielte Weiterentwicklung der drei Kernplattformen Citroën Jumper, Peugeot Boxer und Fiat Ducato bedient der Konzern unterschiedliche Anforderungen – von der hochflexiblen, individuellen Premium-Aufbaubasis bis hin zum alltagstauglichen Kastenwagen. Die Einführung der modernen Achtgang-Automatik und erweiterter Assistenzsysteme sorgt für ein zeitgemäßes Fahrverhalten auf Pkw-Niveau. Mit den elektrischen Micro-Mobility-Lösungen Ami Buggy und der Studie TRIS Dolcevita beweist Stellantis zudem Innovationsgeist für die „letzte Meile“ im Urlaub und liefert smarte Antworten auf die Nachfrage nach lokal emissionsfreier Anschlussmobilität auf dem Campingplatz.

FAQ (Häufig gestellte Fragen)

Wo genau ist Stellantis Pro One auf dem Caravan Salon zu finden?
Der gemeinsame Messestand der Marken befindet sich in Halle 17, Stand B12. Das exklusive Pressefrühstück findet am Samstag, den 29. August, um 9:40 Uhr direkt am Stand statt.

Welche Motor-Getriebe-Kombinationen werden bei den Transportern gezeigt?
Alle drei ausgestellten Basisfahrzeuge verfügen über einen 2,2-Liter-Dieselmotor, der mit einem neuen Achtgang-Automatikgetriebe gekoppelt ist. Der Citroën Jumper leistet dabei 132 kW (180 PS), während der Peugeot Boxer und der Fiat Ducato jeweils mit 103 kW (140 PS) ausgestattet sind.

Was unterscheidet das Fiat Ducato Windlauf-Fahrgestell von den anderen Modellen?
Das Windlauf-Fahrgestell wird ohne festes Fahrerhausdach und ohne Rückwand geliefert. Es dient Reisemobilherstellern als hochflexible, offene Basis für den Bau von voll- oder teilintegrierten Premium-Wohnmobilen mit maximaler Gestaltungsfreiheit.

Sind die gezeigten Elektro-Kleinfahrzeuge Ami Buggy und TRIS Dolcevita für Langstrecken gedacht?
Nein, beide Fahrzeuge sind als kompakte Micro-Vehicles konzipiert. Der Citroën Ami Buggy ist ein offenes Leichtkraftfahrzeug für Freizeit und Alltag rund um den Campingplatz. Die Konzeptstudie Fiat TRIS Dolcevita basiert auf einem elektrischen Dreirad und wurde speziell für kurze Shuttle-Strecken im Hotel- und Gastgewerbe von Urlaubsregionen entwickelt.

Joerg
Hallo ich bin der Jörg. Ich bin gelernter Kfz Schlosser und früher aktiv im Motorsport unterwegs mit Interesse für Auto Neuheiten sowie generell technische Innovationen aus der digitalen und analogen Welt.