Formel 1 in Budapest: Spannender Auftakt vor der Sommerpause

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Formel 1 GP Ungarn 2026 - Training
Formel 1 GP Ungarn 2026 - Mercedes Ersatzfahrer Fred Vesti © Mercedes Benz AG
Der Formel-1-Zirkus macht vor der wohlverdienten Sommerpause Station in Ungarn. Auf dem traditionsreichen Hungaroring in Budapest stand der erste Trainingsfreitag ganz im Zeichen von intensiver Datenanalyse und anspruchsvollen Streckenbedingungen. Für die Teams ging es vor allem darum, nach einer Neuasphaltierung das richtige Setup für das bevorstehende Rennwochenende zu finden.
Hier ist der komplette Überblick zum Trainingsauftakt inklusive Stimmen, Fazit und den wichtigsten Fragen.

Formel 1 in Budapest: Spannender Auftakt vor der Sommerpause

  • Auftakt in Ungarn: Das finale Rennwochenende vor der Sommerpause startete am Freitag auf dem Hungaroring.
  • Solide Erkenntnisse: Das Team landete in den ersten Sessions zwar nicht an der Spitze der Zeitmessung, sammelte jedoch wertvolle Daten für die kommenden Tage.
  • Fahrerwechsel im Training: Testfahrer Fred Vesti übernahm im ersten freien Training (FP1) das Cockpit von Stammfahrer Kimi Antonelli und absolvierte sein zweites Saisontraining.
  • Ergebnisse der ersten Session: Vesti beendete das FP1 nach einem erfolgreichen Testprogramm auf dem siebten Platz, während George Russell Rang fünf belegte.
  • Herausforderungen im FP2: Im zweiten Training kehrte Antonelli ins Auto zurück und beendete die Session auf Platz 13, nachdem eine rote Flagge seine schnelle Runde unterbrach.
  • Ferrari gibt das Tempo vor: Russell sicherte sich erneut den fünften Platz, während die Ferrari-Piloten Lewis Hamilton und Charles Leclerc die Bestzeiten setzten.
  • Fokus auf Rennsimulationen: Bei den Longruns zeigten sich alle Teams mit hohem Reifenverschleiß konfrontiert, was für ein ausgeglicheneres Kräftefeld als auf einzelnen schnellen Runden sorgte.

Stimmen der Fahrer und des Teams

George Russell

Der Freitag verlief für alle Fahrer recht ungewohnt. Die neue Asphaltierung des Hungarorings machte die Bedingungen auf der Strecke anspruchsvoll und an einigen Stellen sehr uneben. Dies führte zu einem unerwartet hohen Reifenverschleiß.

Während unsere Performance auf einer schnellen Runde noch ausbaufähig war, liefen die Rennsimulationen deutlich konkurrenzfähiger. Ferrari präsentiert sich an diesem Wochenende jedoch extrem stark und geht als Favorit ins Rennen. Um den Rückstand bis zum Qualifying zu verkürzen, steht dem Team eine intensive Nachtarbeit bevor.

Kimi Antonelli

Es war ein schwieriger Einstieg in Budapest. Da Fred Vesti das erste Training übernahm, stieg ich erst zur zweiten Session ins Auto ein. Ich hatte von Beginn an mit der Fahrzeugbalance zu kämpfen, was sich besonders bei den schnellen Rundenzeiten bemerkbar machte.

Nach dem Abbruch durch die rote Flagge geriet ich beim zweiten Versuch in dichten Verkehr und hatte zudem mit blockierenden Hinterrädern zu kämpfen. Die Longruns fühlten sich deutlich besser an, da die Reifen in einem optimaleren Temperaturfenster arbeiteten. Das dritte Training wird entscheidend sein, um das Setup für das Qualifying zu optimieren.

Fred Vesti

Der erneute Einsatz im aktuellen Rennwagen war eine positive Erfahrung. Ich habe mich im Cockpit schnell wohlgefühlt und konnte das geplante Testprogramm vollständig abarbeiten. Die erzielten Rundenzeiten standen dabei nicht im Vordergrund.

Viel wichtiger sind die gesammelten Daten, die nun für die Abstimmung am Rennwochenende sowie für den Abgleich mit dem Simulator im Werk genutzt werden. Ich werde das Team für den Rest des Wochenendes bestmöglich unterstützen.

Andrew Shovlin (Leiter der Renntechnik)

Fred Vesti hat trotz der langen Pause im echten Rennwagen eine sehr starke und solide Leistung im ersten Training gezeigt. Der Einstieg am Freitag war für das gesamte Team jedoch nicht einfach. Zu Beginn des Tages passte die Fahrzeugabstimmung noch nicht, was zu mangelndem Grip am Heck führte.

Nach umfangreichen Änderungen am Setup vor der zweiten Session lag das Auto deutlich besser auf der Strecke. Während die Longruns bereits vielversprechend aussehen, müssen wir die Performance mit wenig Treibstoff für das Qualifying zwingend verbessern. Das Team ist zuversichtlich, die passenden Lösungen bis zum Samstag zu finden.

Fazit 

Der Auftakt in Budapest hat gezeigt, dass das Qualifying auf dem engen Hungaroring eine echte Geduldsprobe werden könnte. Das Team hinkt der Pace auf einer schnellen Runde – insbesondere im Vergleich zu einer starken Ferrari-Konkurrenz – noch spürbar hinterher. Hoffnung machen dagegen die Longruns: Hier agiert das Auto auf Augenhöhe mit dem restlichen Feld. Wenn es den Ingenieuren gelingt, die Balanceprobleme bei niedrigem Tankvolumen über Nacht zu lösen, ist im Kampf um die Spitzenplätze am Wochenende noch alles möglich.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Warum fuhr Fred Vesti im ersten freien Training?
Reglementbedingt müssen Teams in der Formel 1 jungen Fahrern die Chance geben, Trainingszeit zu sammeln. Vesti übernahm das Cockpit für das FP1, um wertvolle Daten für die Weiterentwicklung und den Simulatorabgleich zu liefern.

Warum waren die Bedingungen auf dem Hungaroring so schwierig?
Die Rennstrecke in Budapest wurde teilweise neu asphaltiert. Dies führte am Freitag zu einer unebenen Fahrbahn, veränderten Gripverhältnissen und einem unerwartet hohen Reifenverschleiß bei allen Teams.

Wer war am Trainingsfreitag der Schnellste?
Die Bestzeiten in den schnellen Runden wurden von den Ferrari-Piloten Lewis Hamilton und Charles Leclerc gesetzt, die sich auf dem ungarischen Kurs bislang am stärksten präsentierten.

Joerg
Hallo ich bin der Jörg. Ich bin gelernter Kfz Schlosser und früher aktiv im Motorsport unterwegs mit Interesse für Auto Neuheiten sowie generell technische Innovationen aus der digitalen und analogen Welt.