
Die BMW Group verzahnt Navigation und teilautomatisiertes Fahren künftig noch enger. Ab Oktober 2026 führt der Automobilhersteller für Fahrzeuge mit dem BMW Operating System X die neue Funktion BMW Maps mit Fahrerassistenz ein.
Das System führt die klassische Routenführung, die Erfassung des Fahrzeugumfelds sowie Informationen der Assistenzsysteme in einer gemeinsamen 3D-Ansicht auf dem Zentral-Display zusammen. Fahrer sehen damit neben dem nächsten Abbiegehinweis auch spurgenau, wie das Fahrzeug seine Umgebung wahrnimmt und welche Systeme aktiv unterstützen.
Bessere Orientierung auf der Autobahn und in der Stadt
Die neue Technologie visualisiert das eigene Fahrzeug auf der exakten Fahrbahnebene. Das soll die Orientierung an Autobahnkreuzen und im Stadtverkehr erleichtern. Besonders spürbar wird der Nutzen beim Einsatz von Systemen wie dem Autobahnassistenten, der freihändiges Fahren bis zu 130 km/h erlaubt und automatisierte Spurwechsel per Blickbestätigung unterstützt. Die Navigation begleitet den Fahrer hierbei durchgehend von der Auffahrt bis zur Abfahrt.
Ab 2027 weitet BMW das Konzept aus: In Deutschland startet dann der schrittweise Rollout für das navigationsgeführte, teilautomatisierte Fahren im urbanen Raum.
Partnerschaft mit Mapbox für die nächste Generation
Die Funktion wurde von der BMW Group in enger Kooperation mit dem Karten- und Navigationsspezialisten Mapbox entwickelt.
„Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum hochautomatisierten Fahren ist das intelligente Zusammenspiel von Navigation und Fahrerassistenz“, erklärt Stephan Durach, Senior Vice President Digitale Dienste bei der BMW Group. Die neue Ansicht schaffe mehr Übersicht bei aktiver Fahrerassistenz.
Peter Sirota, CEO von Mapbox, ergänzt: „Fahrer können genau sehen, auf welcher Spur sie sich befinden müssen, und alles, was rund um das Fahrzeug geschieht. Das macht jede Fahrt einfacher.“
Verfügbarkeit und Voraussetzungen
Die Funktion steht ab Herbst 2026 zur Verfügung, setzt jedoch das BMW Operating System X sowie die Ausstattung mit dem Autobahnassistenten oder dem Autobahn- & City-Assistenten voraus. Die Verfügbarkeit der Dienste ist regional gestaffelt und hängt von den jeweiligen Länderfreigaben und dem lokalen Straßenausbau ab.


















