Firefox 156.0.1 ist da: Mozilla flickt instabile CSS Funktionen und nervige Bugfixes

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Firefox Logo © Mozilla

Mozilla hat das neue Wartungsupdate Firefox 156.0.1 veröffentlicht, um mehrere kritische Stabilitätsprobleme, Darstellungsfehler und Barrierefreiheits-Bugs der vorangegangenen Version zu beheben. Das kleine, aber feine Korrektur-Update steht ab sofort für Windows, macOS und Linux zum Download bereit. Auch wenn keine neuen Funktionen eingeführt werden, ist die Installation für alle Anwender ratsam, da das Update die Zuverlässigkeit im täglichen Surfbetrieb spürbar verbessert.

CSS-Fehler behoben: Kein Einfrieren mehr bei modernen Webstandards

Ein wesentlicher Schwerpunkt der Aktualisierung liegt auf der korrekten Verarbeitung moderner Webtechnologien. In der vorherigen Version konnte der Browser komplett einfrieren oder abstürzen, wenn Nutzer Websites besuchten, die das sogenannte CSS Anchor Positioning verwendeten. Diese Spezifikation erlaubt es Webentwicklern, Elemente flexibel an feste Ankerpunkte auf einer Seite zu binden. Dank des Updates läuft das Rendering auf diesen modernen Seiten nun wieder flüssig.

Zusätzlich korrigiert Mozilla einen optischen Fehler bei Hyperlinks: Wenn Links verschachtelte Kindelemente enthielten, wurde der aktive CSS-Status (:active) beim Anklicken teilweise nicht korrekt visualisiert. Das visuelle Feedback beim Klick funktioniert jetzt wieder wie gewohnt.

Barrierefreiheit: NVDA-Screenreader funktioniert wieder in der Adressleiste

Für Nutzer von Hilfstechnologien bringt Firefox 156.0.1 eine essenzielle Korrektur im Bereich der Barrierefreiheit mit sich. Zuletzt gab es Probleme mit der bekannten Screenreader-Software NVDA (NonVisual Desktop Access)

. Die Software sagte die Schaltflächen innerhalb der Adressleiste nicht mehr an, wenn der Mauszeiger darüber bewegt wurde. Mit der neuen Version liest das System die interaktiven Bedienelemente im Adressfeld beim Hovern wieder zuverlässig vor.

Zudem wurde ein Fehler behoben, der WebExtensions betraf: Die Standard-Aufrufe von confirm(), alert() und prompt() funktionierten im Kontext von Erweiterungs-Pop-ups vorübergehend nicht mehr und stehen Entwicklern sowie Nutzern nun wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Plattformspezifische Fixes für Windows und macOS

Neben den allgemeinen Web- und Bedienfunktionen umfasst das Wartungsupdate auch spezifische Anpassungen für die einzelnen Betriebssysteme:

  • macOS: Unter der neuesten Betriebssystemversion kam es zu Unregelmäßigkeiten bei der Fensterverwaltung. Wollte man ein Fenster per Doppelklick auf die Titelleiste auf seine vorherige Größe zurücksetzen, maximierte sich das Fenster in bestimmten Situationen umgehend wieder von selbst. Dieses Verhalten wurde korrigiert.
  • Windows: Für Windows-Nutzer wurde ein lästiges Ressourcen-Leck gestopft. Mozilla behob ein Problem bei der Freigabe von System-Handles, das beim fortlaufenden Starten und Beenden von Inhaltsprozessen auftrat. Solche Lecks können bei längerer Laufzeit des Browsers zu erhöhtem Arbeitsspeicherbedarf und Leistungseinbußen führen.

Zusätzlich hat das Entwicklerteam im Hintergrund zwei potenzielle Absturzursachen aus der Welt geschafft, was die Gesamtstabilität der Software weiter anhebt.

So erhalten Sie das Update

Das Update auf Firefox 156.0.1 wird ab sofort schrittweise über die interne Aktualisierungsfunktion des Browsers verteilt. Bei den meisten Anwendern installiert sich das Update automatisch im Hintergrund. Wer nicht warten möchte, kann die Aktualisierung im Firefox-Menü unter Hilfe -> Über Firefox manuell anstoßen oder das Paket direkt von der offiziellen Mozilla-Website herunterladen.

Joerg
Hallo ich bin der Jörg. Ich bin gelernter Kfz Schlosser und früher aktiv im Motorsport unterwegs mit Interesse für Auto Neuheiten sowie generell technische Innovationen aus der digitalen und analogen Welt.