
Die ADAC Europa Classic 2026 hat Oldtimer-Fans mit einem völlig neuen Konzept begeistert. Vom 13. bis 18. September 2026 verwandelte sich die Strecke in ein „rollendes Museum“: Rund 70 Oldtimer von 17 verschiedenen Marken legten eine spektakuläre, 900 Kilometer lange Route durch vier europäische Länder zurück. Die fünftägige Oldtimer-Wanderung startete und endete im oberbayerischen Ruhpolding und führte die Teilnehmer über alpine Pässe bis an die italienische Adria.
Das neue, dynamische Format der Traditionsveranstaltung erwies sich als voller Erfolg. Statt an einem festen Start-und-Zielort zu verweilen, führte die Reise die Teilnehmer jeden Tag in eine andere Region mit wechselnden Unterkünften. Das entschleunigte „Oldtimer-Wandern“ verzichtet bewusst auf Stoppuhren und Renncharakter. Stattdessen stehen der Genuss der Landschaft sowie das Entdecken von Land und Leuten im Vordergrund.
Prominenter Start und prominente Gesichter
Der Startschuss fiel im Rahmen des US-Car-Festivals „Route 66“ in Ruhpolding, das rund 3.000 Oldtimer-Enthusiasten anzog. Unter den Teilnehmern und Gästen befand sich auch prominenter Besuch. Die Schlager- und Country-Sängerin Stefanie Hertel trat gemeinsam mit Ehemann Lanny Lanner und Tochter Johanna Mross als Familienband „More Than Words“ auf. Gemeinsam mit dem Schauspieler und treuen ADAC Classic-Teilnehmer Richy Müller sowie dem bekannten Moderator Karlheinz Kas standen die Stars den zahlreichen Fans in einer viel besuchten Autogrammstunde Rede und Antwort.

Von Oberbayern an die Adria: Die Route
Die anspruchsvolle, aber malerische 900-Kilometer-Schleife bot den Oldtimer-Liebhabern abwechslungsreiche Landschaften. Von Oberbayern aus führte der Weg über Velden am Wörthersee im österreichischen Kärnten und das geschichtsträchtige Kobarid in Slowenien. Weiter ging es an die mediterrane Küste nach Jesolo an der italienischen Adria und in das pittoreske Bassano del Grappa, bevor die Route über Bozen in Südtirol zurück nach Ruhpolding führte.
„Die ADAC Europa Classic war in diesem Jahr ein ganz besonderes Erlebnis“, resümiert ADAC Klassik-Referent Achim Loth. „Mit unserem neuen Konzept wurde die Reise zum echten ‚Oldtimer Wandern‘. Jeden Tag eine andere Region, ein anderes Hotel – doch blieb auch Altbewährtes bestehen: das familiäre Gefühl, vertraute Gesichter, neue Freunde und die Gemeinschaft.“
Die Gewinner der Tour
Neben dem Genuss der Fahrt mussten die Teams entlang der Strecke verschiedene Kultur- und Geschicklichkeitsaufgaben lösen. In der Gesamtwertung sicherten sich Matthias und Elke Klüber in einem historischen MG Midget Series TF 1500 (Baujahr 1955) den Gesamtsieg. Den zweiten Platz belegten Rainer Nicolas und Cordula Wieder in einem Alfa Romeo Spider 2.0 von 1990. Den dritten Podiumsplatz ergatterten Burkhard und Sieglinde Noack mit ihrem Mercedes-Benz 280 CE (W 123) aus dem Jahr 1977.

In der separaten Sponsoren- und Partner-Wertung triumphierte Steffen Fritz (GettyGo) in einem stilvollen Volkswagen Karmann-Ghia-Cabriolet von 1959. Platz zwei ging an Matthias Gille und Clemens Grauff, ebenfalls in einem Karmann-Ghia (1600 L Coupé, 1966). Den dritten Platz in dieser Kategorie sicherten sich Moderator Karlheinz Kas und Elke Scheucher in einem Volkswagen 1303 LS Cabriolet aus dem Jahr 1978.
Ausblick: Dreiländertour im Jahr 2027
Nach dem Erfolg des neuen Konzepts steht die Planung für das kommende Jahr bereits fest. Vom 12. bis 17. September 2027 wird die ADAC Europa Classic fortgeführt. Als neuer Startpunkt wurde Krems an der Donau in Niederösterreich ausgewählt. Von dort aus wird die Oldtimer-Wanderung durch drei Länder führen: Österreich, die Slowakei und Ungarn.
Interessierte Oldtimer-Besitzer und Fans finden alle weiteren Informationen sowie Details zur Anmeldung und den Routen.















