Mozilla veröffentlicht Firefox 156.0: Großes Performance-Update bringt massiven Geschwindigkeitsboost

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Firefox Logo © Mozilla

Mozilla hat am 15. September 2026 die neue Browser-Version Firefox 156.0 für Windows, macOS und Linux veröffentlicht. Das Update konzentriert sich primär auf tiefgreifende Performance-Optimierungen, eine deutlich verbesserte Ressourceneffizienz bei Multimedia-Inhalten sowie gezielte Funktionserweiterungen für europäische Nutzer. Es ist eine der ersten Versionen im neuen, experimentellen Zwei-Wochen-Rhythmus von Mozilla.

PDF-Viewer legt drastisch an Geschwindigkeit zu

Die markanteste Optimierung im neuen Mozilla Firefox betrifft das integrierte PDF-Werkzeug. Laut offiziellen Release-Notes startet der integrierte PDF-Viewer (pdf.js) ab Version 156.0 um bis zu 45 Prozent schneller. Erreicht wurde dies durch eine vorzeitige Initialisierung des sogenannten PDF-Workers im Hintergrund, wodurch Dokumente ohne spürbare Verzögerung direkt beim Anklicken geöffnet werden.

Effizienterer Umgang mit Arbeitsspeicher und CPU

Ein technisches Highlight ist das verbesserte Rendering von großen Bilddateien. Wenn Webseiten hochauflösende JPEG-Bilder enthalten, die per CSS herunterskaliert werden müssen, um auf den Bildschirm zu passen, greift Firefox nun auf ein natives IDCT-Scaling auf Basis von libjpeg-turbo zurück. Das spart im Alltag erhebliche Ressourcen: Der Bedarf an Arbeitsspeicher sinkt um bis zu 20 Prozent, während die JPEG-Dekodierung bis zu doppelt so schnell abläuft.

Für Nutzer von Windows-Geräten mit ARM64-Prozessoren bringt das Update zudem eine entlastende Neuerung bei Videokonferenzen. WebRTC-Anrufe unterstützen ab sofort eine hardwarebasierte H.264-Dekodierung. Dadurch bricht der Browser nicht mehr auf ressourcenintensive Software-Emulationen ab, was die Akkulaufzeit mobiler Geräte schont.

Personalisierte Suchvorschläge und Mac-Features

Nutzer in Deutschland, Frankreich und Italien erhalten mit Firefox 156.0 Zugriff auf lokalisierte Wikipedia-Inhalte sowie gelegentliche gesponserte Vorschläge direkt in der Adressleiste. Diese Funktion ist Teil des Systems „Firefox Suggest“. Wer die Einblendungen nicht wünscht, kann sie in den Browsereinstellungen unter dem entsprechenden Unterpunkt vollständig deaktivieren.

Mac-Anwender profitieren außerdem von einer neuen Komfortfunktion: In den Browser-Optionen lässt sich Firefox unter der Sektion „Start“ nun so konfigurieren, dass er beim Hochfahren des macOS-Betriebssystems automatisch im Hintergrund startet. Ein Umweg über die Systemeinstellungen des Macs ist somit nicht mehr erforderlich.

Wichtige Bugfixes und Sicherheitsupdates

Neben den Leistungsmerkmalen behebt das Update eine Reihe kritischer Stabilitätsprobleme:

  • VPN-Korrektur: Eine gravierende Regression aus Version 155, die bei aktiviertem integrierten VPN unter Umständen den kompletten Netzwerktraffic blockierte, wurde behoben.
  • Bild-im-Bild-Modus: Ein Fehler, bei dem Videountertitel im ausgelagerten PiP-Fenster unsichtbar blieben, wenn sie erst nach dem Auslagern aktiviert wurden, ist korrigiert.
  • Sicherheit: Zudem schließt Mozilla mit dem Release über 70 Sicherheitslücken, wovon fast 30 als „High“ eingestuft waren.

Verfügbarkeit und Download

Das Update auf Firefox 156.0 wird ab sofort schrittweise als automatisches Update an bestehende Installationen verteilt. Nutzer können die Aktualisierung über das Menü Hilfe -> Über Firefox auch manuell anstoßen. Alternativ stehen die Installationspakete für alle unterstützten Plattformen direkt auf der offiziellen Mozilla Download-Seite

Joerg
Hallo ich bin der Jörg. Ich bin gelernter Kfz Schlosser und früher aktiv im Motorsport unterwegs mit Interesse für Auto Neuheiten sowie generell technische Innovationen aus der digitalen und analogen Welt.