
Der Vision BMW ALPINA feiert beim Concorso d’Eleganza Villa d’Este 2026 seine Welt-Premiere. Die Designstudie vereint alles, was die Marke BMW ALPINA auszeichnet: außergewöhnliche Fahrleistung, Raffinesse und die perfekte Symbiose aus Performance und Komfort.
„Seit jeher steht Alpina für eine ganz besondere Philosophie von Performance und Veredelung – ein Konzept, bei dem Dynamik und Komfort keine Gegensätze, sondern komplementäre Ansprüche sind. Als neue Eigentümer dieser besonderen Marke ist es unsere Aufgabe, den unverwechselbaren Charakter zu bewahren und ihn zugleich zeitgemäß weiterzuentwickeln“, erklärt Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design. „Der Vision BMW ALPINA demonstriert, wie sich diese Qualitäten in einer modernen, klaren Formensprache ausdrücken lassen, und zeigt auf, wohin wir die Marke in Zukunft führen werden.”
DESIGN UND FORM: ÄSTHETHIK DER GESCHWINDIGKEIT
Der Vision BMW ALPINA versteht sich als respektvolle Interpretation des Markenerbes Alpinas, geprägt von einer zeitgenössischen Designsprache. Mit einer Länge von 5.200 mm strahlt er eine eindrucksvolle Präsenz aus: breit, flach und souverän. Die lang gestreckte, fließend abfallende Coupé-Dachlinie signalisiert Dynamik und bietet zugleich großzügigen Reisekomfort für vier Personen. Angetrieben wird das Fahrzeug von einem V8-Motor, dessen charakteristischer Alpina-Sound das Fahrerlebnis prägt: sonor und tief im unteren Geschwindigkeitsbereich, kraftvoll und emotional bei hohen Drehzahlen.
„Mit dem Vision BMW ALPINA verdichten wir die Essenz der Marke und interpretieren sie auf eine höchst moderne und zugleich anspruchsvolle Weise neu“, so Maximilian Missoni, Leiter Design BMW obere Mittelklasse, Oberklasse und BMW ALPINA. „Jedes Detail verkörpert Substanz – in der Ingenieurskunst, in den Materialien und in der Geschichte, die es erzählt. Die Statements sind bewusst subtil gehalten und erschließen sich oft erst auf den zweiten Blick. Es ist das Zusammenspiel aus Klarheit und Tiefe, welches die Designsprache von BMW ALPINA prägen wird.”
Die Frontpartie strahlt mit ihren kraftvollen Flächen und einer nach vorne gerichteten Haltung Dynamik aus, ohne dabei überzeichnet zu wirken. Die sogenannte „Shark Nose“ interpretiert die BMW Niere als skulpturales, dreidimensionales Element neu. Sie strukturiert die Fahrzeugform und umrahmt das Markenemblem zurückhaltend, doch souverän.
Ausgehend von der Front entwickelt sich das Exterieur entlang einer klaren Achse: der speed feature line. Mit einer Neigung von sechs Grad steigt sie aus den unteren Ecken der Front an und führt die Seitenlinie bis ins Heck. Die speed feature line wirkt klar und prägnant: Sie vermittelt Bewegung in ihrer reinsten Form.
MARKENZEICHEN UND PRINZIPIEN: DIE REFFINESSE DES „SECOND READ“
Erst bei genauerer Betrachtung offenbaren sich subtile Details, die sich nicht in den Vordergrund drängen. Das Prinzip des „Second Read“ prägt den Vision BMW ALPINA bis ins kleinste Detail.
Die Deko-Linien sind seit 1974 fester Bestandteil der Alpina Formsprache. Für den Vision BMW ALPINA wurden sie modernisiert, auf das Wesentliche reduziert und unter dem Klarlack direkt auf die Karosserieflanke aufgebracht – eine zurückhaltende Geste, die zeigt, wie prägende Markendetails in einen zukunftsorientierten Kontext übertragen werden.
Besondere Aufmerksamkeit gilt den nach innen gewandten Rückflächen: Sie sind in einem dunklen Metallic-Ton ausgeführt, der seine volle Wirkung erst beim genaueren Hinsehen entfaltet. Dieser Ansatz ist vom BMW 507 inspiriert, bei dem Chrom ausschließlich an den Innenseiten der Niere zum Einsatz kam.
Auch die „Shark Nose“ verkörpert diese „Second Read“ Raffinesse: Die inneren Flächen tragen eine fein skalierte Deko-Linien-Grafik, die erst durch eine verborgene, sanfte Hintergrundbeleuchtung sichtbar ist, sobald diese aktiviert wird.
Ein warmer Weißton prägt die Tagfahrlichtsignatur und zeichnet die Konturen der Nieren nach – inspiriert vom ersten Licht über den bayerischen Alpen. Präzise geschliffene Leuchtkristalle setzen innerhalb der schmalen Lichtgrafik akzentuierte Highlights.

Die vier ellipsenförmigen Endrohre bleiben ebenso erhalten wie die „ALPINA“ Wortmarke. Letzterer wurde neu interpretiert und als präzise gefertigtes, poliertes Metallelement in die vordere Schürze integriert. Die 22-Zoll-Räder an der Vorderachse und 23-Zoll-Räder an der Hinterachse greifen das 20-Speichen-Design auf, das seit 1971 eine Konstante bei Alpina ist.
Geschichte von Alpina begann 1965
Die Geschichte von Alpina begann 1965 in Buchloe, einer kleinen bayerischen Stadt am Fuß der Alpen. Burkard Bovensiepen, der ursprünglich eine Karriere in der Schreibmaschinenindustrie einschlagen sollte, entschied sich stattdessen für die Welt der Hochleistungsautomobile. Mit der Gründung von Alpina begann er, die Straßen- und Rennfahrzeuge von BMW zu veredeln und weiterzuentwickeln. Seine Philosophie war von Beginn an klar: Geschwindigkeit und Komfort sind keine Gegensätze, sondern ergänzen sich vielmehr.

Während Mitbewerber im Langstreckensport konsequent jedes überflüssige Gewicht reduzierten, verfeinerte Burkard Bovensiepen die Fahrersitze um eine zusätzliche Polsterung. Genau diese Haltung prägte auch die späteren Straßenmodelle von Alpina, die für ihren Komfort und ihre souveräne Stabilität bei hohen Geschwindigkeiten geschätzt wurden.
ALPINA B7 COUPÉ: EIN MOMENT DER REIFE
Der Alpina B7 Coupé der späten 1970er-Jahre markierte einen Wendepunkt: Die Philosophie von Alpina wurde erstmals auf ein Luxusautomobil übertragen und prägte fortan jedes weitere Modell. Basierend auf dem BMW E24 der 6er-Reihe verband dieses Fahrzeug eine lange Motorhaube, eine breite Spur und die markante „Shark Nose“ zu einer Präsenz, die selbst im Stand unmittelbare Dynamik ausstrahlte. Gleichzeitig bot der Innenraum auch auf langen Strecken höchsten Reisekomfort für vier Personen. Der Vision BMW ALPINA führt nun diese Geschichte weiter.
















