Sport WRC2 Rallye Portugal – Skoda Werksfahrer erobert Führung bei der Rallye Portugal

WRC2 Rallye Portugal – Skoda Werksfahrer erobert Führung bei der Rallye Portugal

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Skoda bei der Rallye Portugal Die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson aus Schweden kämpften sich im SKODA FABIA R5 an die Spitze der WRC 2-Kategorie zurück. © Skoda Motorsport
Skoda bei der Rallye Portugal Die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson aus Schweden kämpften sich im SKODA FABIA R5 an die Spitze der WRC 2-Kategorie zurück. © Skoda Motorsport
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WRC2 Rallye Portugal Zwischenstand – Skoda Werksfahrer Tidemand erobert Führung bei der Rallye Portugal

Während der Samstagsetappe der Rallye Portugal, dem sechsten Lauf zur FIA Rallye-Weltmeisterschaft, stürmten die amtierenden WRC 2-Champions Pontus Tidemand/Jonas Andersson (SWE/SWE) förmlich durch das Teilnehmerfeld und setzten sich an die Spitze der WRC 2-Kategorie.

Nach zwei Reifenschäden am Freitag waren sie im Skoda FABIA R5 von der fünften Position aus in die Etappe gestartet. Ihre finnischen Teamkollegen Juuso Nordgren/Tapio Suominen, die am Vortag das gleiche Missgeschick ereilt hatte, verbesserten sich trotz zwei weiterer Reifenschäden auf den sechsten Zwischenrang in der WRC 2-Kategorie.

Die Freitagsetappe der Rallye Portugal wird ohne Zweifel als eine der härtesten in die Geschichte des modernen Rallye-Sports eingehen. Eine rekordverdächtige Anzahl an Reifenschäden und die Tatsache, dass sogar in der WRC-Hauptklasse gerade einmal acht Teilnehmer das Zwischenziel in Matosinhos unweit Porto erreichten, war ein klarer Beweis dafür. Das Skoda Werksteam mit Pontus Tidemand/Jonas Andersson und Juuso Nordgren/Tapio Suominen wurde am Freitag ebenso vom Pech gebeutelt. Beide Paarungen erlitten jeweils zwei Reifenschäden. Ihre Skoda FABIA R5 liefen jedoch wie gewohnt äußerst zuverlässig und ohne technische Probleme.

Pontus Tidemand und Jonas Andersson starteten am Samstag als Fünfte, Juuso Nordgren und Tapio Suominen als Neunte der WRC 2-Kategorie in die längste Tagesetappe der Rallye Portugal. Es galt, sechs Wertungsprüfungen mit nahezu 155 Kilometern über eine Mischung von sandigen und von Steinen übersäten Pisten zurückzulegen, die im jeweils zweiten Durchgang am Nachmittag zudem mit tiefen Spurrillen aufwarteten.

Die Skoda Piloten starteten furios in den Samstag. Tidemand war auf der ersten Prüfung der Schnellste und verbesserte sich auf die vierte Position, während Teamkollege Nordgren als Zweitschnellster ebenfalls Boden gut machte. Der schwedische WRC 2-Champion Tidemand stürmte weiter regelrecht durch das Feld der WRC 2-Teilnehmer, fuhr zwei weitere Bestzeiten und verbesserte sich bis zur mittäglichen Servicepause in Matosinhos auf Rang zwei. Nordgren markierte auf der längsten Wertungsprüfung des Tages, den 37 Kilometern von Amarante, die drittschnellste Zeit und rückte auf die siebte Position in der WRC 2-Kategorie vor.

Skoda bei Rallye Portugal 2018 Die finnischen SKODA Junioren Juuso Nordgren/Tapio Suominen wurden durch zwei weitere Reifenschäden zurückgeworfen und sind nach der Samstagsetappe Sechste in der Kategorie WRC 2. © Skoda Motorsport
Skoda bei Rallye Portugal 2018 Die finnischen SKODA Junioren Juuso Nordgren/Tapio Suominen wurden durch zwei weitere Reifenschäden zurückgeworfen und sind nach der Samstagsetappe Sechste in der Kategorie WRC 2. © Skoda Motorsport

Nach dem Service setzte Pontus Tidemand erneut eine Reihe von Bestzeiten. Nachdem er bei der Wiederholung der längsten Prüfung des Tages, der mehr als 37 Kilometer langen Etappe von Amarante, seine sechste Bestmarke in Folge erzielt hatte, setzte er sich an die Spitze der WRC 2- Kategorie. Lukas Pieniazek zeigte im privat eingesetzten Skoda FABIA R5 ebenfalls eine hervorragende Leistung und kletterte bis Samstagabend auf die zweite Position in der WRC 2-Zwischenwertung. Skoda Junior Juuso Nordgren beendete die Etappe an sechster Stelle in der WRC 2-Zwischenwertung, obwohl er in den beiden letzten Prüfungen des Tages zwei weitere Reifenschäden kassiert hatte.

„Pontus hat mich mit seiner starken Leistung am längsten Tag der Rallye wirklich beeindruckt. Jetzt ist er in einer guten Position, einen Hattrick an Portugal-Siegen zu schaffen. Juuso tut mir wegen seines Pechs leid. Aber Missgeschicke wie diese sind für einen jungen Fahrer nun mal Teil des Lernprozesses“, kommentierte Skoda Motorsport-Chef Michal Hrabánek.

Am Sonntag (20. Mai) steht die Fafe-Schleife mit der berühmten Sprungkuppe auf dem Programm, das spektakuläre Highlight für die Fans. Der Sieger der Rallye Portugal wird am Sonntag gegen 15:45 Uhr auf dem Podium in Matosinhos unweit von Porto erwartet.

Zwischenstand Rallye Portugal nach Tag 3 (WRC 2)
1. Tidemand/Andersson (SWE/SWE), Skoda FABIA R5, 3:29.22,7 Stunden
2. Pieniazek/Mazur (POL/POL), Skoda FABIA R5, +1.19,4 Minuten
3. Lefebvre/Moreau (FRA/FRA), Citroën C3 R5, +2.07,7 Minuten
4. Loubet/Landais (FRA/FRA), Hyundai i20 R5, +2.15,8 Minuten
5. Arai/Macneall (JPN/AUS), Ford Fiesta R5, +2.52,8 Minuten
6. Nordgren/Suominen (FIN/FIN), Skoda FABIA R5, +4.06,6 Minuten