Sport ERC Rallye Deutschland – Tolle Aufholjagd von EM-Spitzenreiter Kreim

ERC Rallye Deutschland – Tolle Aufholjagd von EM-Spitzenreiter Kreim

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Große Sprünge: Das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian tritt als Spitzenreiter der U28-Wertung der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) bei der ADAC Rallye Deutschland an. © Skoda Motorsport
Große Sprünge: Das SKODA AUTO Deutschland Duo Fabian Kreim/Frank Christian tritt als Spitzenreiter der U28-Wertung der FIA Rallye-Europameisterschaft (ERC) bei der ADAC Rallye Deutschland an. © Skoda Motorsport

Rallye Deutschland – Tolle Aufholjagd von EM-Spitzenreiter Kreim SKODA mit Dreifachführung in den Finaltag

Fabian Kreim und sein Beifahrer Frank Christian (D/D), aktuell Spitzenreiter in der U28-Wertung der Europameisterschaft ERC, zeigen am vorletzten Tag der ADAC Rallye Deutschland eine sehr starke Aufholjagd. Vom zwischenzeitlichen 18. Platz am Freitagmorgen springt das Skoda AUTO Deutschland Team in der Gesamtwertung bis auf Platz 5 beim Heimspiel in der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) nach vorn.

Tausende Fans jubeln Kreim/Christian am Samstag bei den Prüfungen auf der legendären Panzerplatte zu. Ein erfolgreicher Tag ist es auch für die Marke Skoda, die mit einer Dreifachführung in der WRC 2 in die finalen 72,18 Wertungskilometer am Sonntag geht.

„Es war genial, bei Traumwetter vor so vielen Zuschauern zu fahren! Wir sind am Samstag stabil durch die Prüfungen gekommen, die uns speziell wegen der wechselnden Bedingungen auf der Panzerplatte wieder alles abverlangt haben. Schön, dass wir in der Gesamtwertung einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht haben. Am Sonntag greifen wir noch einmal an: Wir werden bis zuletzt um das bestmögliche Ergebnis kämpfen“, sagt Kreim.

Am Freitag hatte der 25-Jährige mit einem Reifenschaden und einer spektakulären Prüfungsbestzeit im Skoda FABIA R5 noch das ganze Spektrum der Gefühle erlebt. Am Samstag, mit über 150 Wertungskilometern der härteste Tag der diesjährigen Deutschland-Rallye, sortiert sich Kreim in allen acht Wertungsprüfungen im Spitzenfeld seiner Klasse ein. Dabei bewältigt der deutsche Meister auch die größte Herausforderung auf der Panzerplatte fehlerfrei. Die Pisten auf dem Truppenübungsplatz Baumholder mit unterschiedlichen Belägen von rauem Asphalt bis zu Betonplatten mit mächtigen Hinkelsteinen an den Rändern gehören alljährlich zu den Highlights der Rallye-WM.

Im vergangenen Jahr hatte ein Wildunfall genau hier die Hoffnungen von Kreim/Christian auf einen Spitzenplatz zunichte gemacht. Diesmal haben die deutschen Meister mehr Glück und zeigen eine Topleistung: In der Tageswertung belegen die Champions am Ende einen starken zweiten Platz, in der Gesamtwertung der WRC 2 gehen Kreim/Christian mit lediglich 40,2 Sekunden Rückstand auf das führende Skoda Motorsport Werksduo Kalle Rovanperä/Jonne Halttunen(FIN/FIN) in den Finaltag. Deren lange führende Skoda Teamkollegen Jan Kopecký/Pavel Dresler (CZ/CZ) erleiden auf der 38,57 Kilometer langen Prüfung auf der Panzerplatte einen Reifenschaden, kämpfen sich jedoch auf Platz drei zurück und haben mit 5,9 Sekunden Rückstand auf die Spitzenreiter noch beste Siegchancen.

Große Ziele: Die zweimaligen deutschen Meister visieren einen Top-5-Platz beim Event der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) in der Heimat an. © Skoda Motorsport
Große Ziele: Die zweimaligen deutschen Meister visieren einen Top-5-Platz beim Event der FIA Rallye-Weltmeisterschaft (WRC 2) in der Heimat an. © Skoda Motorsport

„Fabian Kreim und Frank Christian haben am Samstag mit ihrer spektakulären Aufholjagd bis auf Rang 5 mit vielen Top-Wertungsprüfungszeiten gezeigt, dass sie mit der Weltelite in der WRC 2 mithalten können. Es war ein toller Tag bei Traumwetter: Tausende Fans haben für perfekte Stimmung gesorgt. Mit vier Skoda FABIA R5 unter den Top 5 in der WRC 2 können wir auf ein fantastisches Finale am Sonntag hoffen“, bilanziert Ulrich Bethscheider-Kieser, Leiter Produkt- und Markenkommunikation von Skoda AUTO Deutschland.

Die Zahl zur ADAC Rallye Deutschland: 38,57
Die legendären Prüfungen auf der Panzerplatte waren auch in diesem Jahr der Höhepunkt der ADAC Rallye Deutschland. Zweimal mussten am Samstag in der längsten Prüfung der WM-Rallye 38,57 Kilometer bewältigt werden. Skoda Werkspilot Jan Kopecký schaffte die Strecke am Nachmittag in 23:03,4 Minuten. Das entspricht einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100,37 Stundenkilometern.

FIA Rallye-Weltmeisterschaft, ADAC Rallye Deutschland – Zwischenstand in der WRC 2:
1. Rovanperä/Halttunen (FIN/FIN), Skoda FABIA R5, 2:34:29,8
2. Andolfi/Inglesi (I/I), Skoda FABIA R5, + 0.02,9 Min
3. Kopecký/Dresler (CZ/CZ), Skoda FABIA R5, + 0.05,9 Min
4. Kajetanowicz/Szczepaniak (PL/PL), Ford Fiesta R5, + 0.07,8 Min
5. Kreim/Christian (D/D), Skoda FABIA R5, + 0.40,2 Min