Sport WRC Rallye Portugal – Citroen will Fans begeistern bei der Rallye Portugal

WRC Rallye Portugal – Citroen will Fans begeistern bei der Rallye Portugal

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Citroen WRC Rallye Portugal 2018 © Citroen Motorsport
Citroen WRC Rallye Portugal 2018 © Citroen Motorsport
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WRC Rallye Portugal – Citroen will Fans begeistern bei der Rallye Portugal

Der WM-Lauf in Portugal (17.-20. Mai) ist der erste von drei europäischen Schotterrallyes in Folge. Vor allem die leidenschaftlichen Fans machen das sechste Kräftemessen der Saison zu einem Höhepunkt im Weltmeisterschaftskalender. Das Citroen Total Abu Dhabi World Rally Team setzt erneut drei Citroen C3 WRC ein. Die drei Fahrerpaarungen, die die Podestplätze anvisieren, sind: Kris Meeke/Paul Nagle, Craig Breen/Scott Martin und Mads Østberg/Torstein Eriksen.

Wegen der herausragenden Stellung im WM-Kalender und den enthusiastischen Fans entlang der Strecken adelt ein Sieg in Portugal jeden Rallye-Piloten. Die Schotterpisten zu befahren ist Genuss und Herausforderung gleichermaßen. Das wissen Kris Meeke und Mats Østberg nur allzu gut: Meeke hat 2016 in Portugal gewonnen, Østberg 2012, als der portugiesische Klassiker noch an der Algarve ausgetragen wurde. Insgesamt verbuchte die französische Equipe bislang fünf Siege in Portugal.

Kris Meeke hat sich in dieser Saison bereits in guter Form auf Schotter gezeigt: In Mexiko jubelte er als Dritter auf dem Podium. Auch in Argentinien war ein Pokal schon in Reichweite, ein Reifenschaden bremste den Briten jedoch ein. Für zusätzlichen Optimismus, erneut aufs Podium zu fahren, sorgt das technische Upgrade an der Hinterachse der Citroen C3 WRC, das bereits in Argentinien zu einem stabileren Fahrverhalten geführt hat.
„Nach den beiden eher ruppig-steinigen Rallyes in Mexiko und Argentinien ist Portugal eigentlich der erste echte Prüfstein, um unsere Schlagkraft auf schnellen Schotterpisten unter Beweis zu stellen“, so Meeke. „Ich werde versuchen, am ersten Tag von meiner vorteilhaften sechsten Startposition zu profitieren. Ich mag diese Rallye und habe wie schon in Argentinien große Hoffnungen, die Fortschritte unseres Citroen C3 WRC zeigen zu können.“ Besonderer Höhepunkt der 20 Prüfungen (358,19 km) in der Region Porto: der berühmte „Fafe“-Sprung, bei dem die Fahrzeuge rund 40 Meter weit fliegen.

Citroen C3 WRC Loeb/Elena bei der Rallye Korsika 2018 © Citroen Motorsport
Citroen C3 WRC Loeb/Elena bei der Rallye Korsika 2018 © Citroen Motorsport

Craig Breen, der den ersten Wettkampftag als Zehnter in Angriff nimmt, will wie im Vorjahr von seiner Startposition profitieren: „2017 lief es am ersten Tag so gut, dass wir um die Führungsposition gekämpft haben. In Argentinien waren wir trotz Erfahrungsrückstand nah an den Spitzenzeiten dran. Daran wollen wir anschließen. Wenn uns keine Fehler unterlaufen, sollte es mit einem guten Ergebnis klappen.“ Allerdings weiß auch Breen, dass jedes Auto, das über die Pisten fährt, Spurrillen in den Sand fräst und Steine freilegt. So ändert sich der Charakter der Prüfungen stetig – eine zusätzliche Herausforderung.

Mats Østberg kehrt nach drei Monaten Pause ins Citroen Team zurück. „Mein letzter Einsatz in Schweden scheint Lichtjahre entfernt“, so der Norweger, der 2012 in Portugal seinen bislang einzigen WRC-Sieg gefeiert hat. „Ich hatte zwar einen guten Schotter-Testtag mit dem Citroen C3 WRC, doch werde ich sicher etwas Eingewöhnungszeit brauchen und entsprechend agieren. Mein vorrangiges Ziel für Portugal ist es, das Auto heil zurückzubringen und dann drei Wochen später auf Sardinien voll anzugreifen.“

Pierre Budar, Teamchef Citroen Racing, blickt optimistisch nach Portugal: „Wir haben bereits vor Argentinien mit allen drei Fahrerpaarungen in Portugal getestet, sind also gut vorbereitet für die erste ‚konventionelle‘ Schotterrallye des Jahres. Entsprechend werden wir vom Start weg attackieren.“