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WEC – GT Vorschau WEC Prolog in Le Castellet – Generalprobe für Porsche

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Porsche 911 RSR (92), Porsche GT Team: Michael Christensen, Kevin Estre, Dirk Werner Porsche 911 RSR (91), Porsche GT Team: Richard Lietz, Patrick Pilet, Frederic Makowiecki Motorsports: 24 H Le Mans 2017 © Porsche Motorsport
Porsche 911 RSR (92), Porsche GT Team: Michael Christensen, Kevin Estre, Dirk Werner Porsche 911 RSR (91), Porsche GT Team: Richard Lietz, Patrick Pilet, Frederic Makowiecki Motorsports: 24 H Le Mans 2017 © Porsche Motorsport

World Endurance Championship (WEC) FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft Generalprobe für Porsche – Der Prolog zur WEC Super Season

Mit dem zweitägigen Prolog auf dem Circuit Paul Ricard startet Porsche am 6. April in die neue Saison der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Auf dem 1970 eröffneten Parcours im Süden Frankreichs simuliert das Porsche GT Team mit zwei Porsche 911 RSR ein komplettes Rennwochenende, um optimal vorbereitet in die 15-monatige Super Season zu gehen. Porsche-Werksfahrer Gianmaria Bruni feiert sein Comeback in der weltweit bedeutendsten Rennserie für Sportwagen.

Der Prolog
Erstmals in diesem Jahr treffen Teams und Fahrer im französischen Le Castellet nahe der Hafenstadt Marseille aufeinander. Auf dem 5,861 Kilometer langen Circuit Paul Ricard proben die Teams die Abläufe der WEC-Rennwochenenden. An dem erstmals ausgetragenen 30-Stunden-Dauertest, bei dem auch nachts gefahren wird, nimmt das Porsche GT Team allerdings nicht teil, da bereits vielfältige Erfahrungswerte mit dem Porsche 911 RSR aus 2017 vorliegen. Insgesamt testen 35 Autos beim Prolog.

Die Super Season
Die 15-monatige Super Season bildet den Übergang hin zu einem neuen Format der FIA WEC. Je zweimal starten die Teilnehmer bei den 24 Stunden von Le Mans sowie auf der anspruchsvollen Strecke in Spa-Francorchamps. Dazu stehen Läufe in Silverstone, Fuji, Shanghai und Sebring an. Mit Porsche, Ferrari, Ford, BMW und Aston Martin kämpfen fünf Hersteller in der Klasse GTE-Pro um Siege und Punkte in der Fahrer- und Herstellerwertung. Ab 2019 beginnt die Saison dann jeweils nach den 24 Stunden von Le Mans und endet ein Jahr später mit dem Langstreckenklassiker an der Sarthe.

Die Porsche-Fahrer
Das Porsche GT Team tritt wie im Vorjahr mit zwei Porsche 911 RSR an. Den GT-Renner mit der Startnummer 91 teilt sich eine neue Fahrerpaarung: Richard Lietz (A), der Meisterschaftszweite der vergangenen Saison, wechselt sich mit Gianmaria Bruni (I) im Cockpit ab. Der gebürtige Römer geht als Porsche-Werksfahrer in seine erste WEC-Saison, kann aber bereits zwei Titel in der renommierten Serie vorweisen. Lietz konnte 2015 in der GTE-Pro-Kategorie die Meisterschaft für sich verbuchen. Mit der Startnummer 92 gehen unverändert Kévin Estre (F) und Michael Christensen (DK) an den Start. Bei dem 24-Stunden-Rennen in Le Mans staret Porsche in diesem Jahr mit vier Werksautos.

Der Porsche 911 RSR
Nach seiner Premierensaison 2017 greift Porsche mit dem 911 RSR in der Super Season erneut nach den Weltmeistertiteln in der Fahrer- und Herstellerwertung der GTE-Kategorie. Je nach Restriktor leistet der wassergekühlte Sechszylinder-Boxermotor vor der Hinterachse des Sportwagens rund 510 PS. Mit Dempsey Proton Racing, Gulf Racing und Project 1 setzen drei Kundenteams insgesamt vier weitere Porsche 911 RSR in der Klasse GTE-Am ein.

Porsche 911 RSR (91), Porsche GT Team: Richard Lietz, Frederic Makowiecki Motorsport / FIA WEC Spa Francorchamps, Porsche 911 RSR © Porsche Motorsport
Porsche 911 RSR (91), Porsche GT Team: Richard Lietz, Frederic Makowiecki Motorsport / FIA WEC Spa Francorchamps, Porsche 911 RSR © Porsche Motorsport

Stimmen vor dem Prolog
Dr. Frank-Steffen Walliser, Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge: „Die Super Season ist eine ganze besondere Herausforderung für unser GT-Team. Wir müssen die Spannung über 15 Monate halten und die Aufgabe meistern, zweimal in einer Saison in Le Mans zu fahren. Durch die Neuausrichtung unseres Motorsportengagements sind besonders viele Augen auf das Porsche GT Team gerichtet und wir sind uns dieser Verantwortung bewusst. Dazu kommen noch drei starke Kundenteams in die WEC, die erstmals mit einem neuen RSR antreten. Insgesamt haben wir nur den Prolog in Le Castellet und ein Rennen in Spa-Francorchamps und dann stehen wir bereits mit zehn 911 RSR in Le Mans. Das wird ein ganz besonderer Leckerbissen, und ich freue mich sehr darauf.“

Pascal Zurlinden, Gesamtprojektleiter GT-Werksmotorsport: „Der Prolog ist die beste Vorbereitung für das erste Rennen in Spa-Francorchamps. Wir haben mit Gianmaria Bruni, der seine Rückkehr in die WEC feiert, eine Veränderung in der Besetzung unserer Fahrzeuge. Logischerweise wollen wir uns in Le Castellet die Bestätigung holen, dass wir für die Saison bereit sind. Wir werden ein komplettes Rennwochenende simulieren und die Abläufe einstudieren.“

Die Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC
In der seit 2012 ausgetragenen Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC (World Endurance Championship) starten Sportprototypen und GT-Fahrzeuge in vier Klassen: LMP1, LMP2, GTE-Pro und GTE-Am. Sie fahren gemeinsam in einem Rennen, die Wertung erfolgt getrennt. Das Porsche-Werksteam startet in der Klasse GTE-Pro, während die Kundenteams in der Kategorie GTE-Am um Siege fahren.

Der Rennkalender
6 Stunden von Spa-Francorchamps: 3.-5. Mai 2018
24 Stunden von Le Mans: 13.-17. Juni 2018
6 Stunden von Silverstone: 17.-19. August 2018
6 Stunden von Fuji: 12.-14. Oktober 2018
6 Stunden von Shanghai: 16.-18. November 2018
1500 Meilen von Sebring: 14.-16. März 2019
6 Stunden von Spa-Francorchamps: 2.-4. Mai 2019
24 Stunden von Le Mans: 12.-16. Juni 2019