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WEC Audi R18 e-tron quattro auf Platz 1 im Qualifying zum 2. Lauf der WEC

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Qualifying WEC 2.Lauf Spa Gelungene Premiere für den Audi R18 e-tron quattro
Qualifying WEC 2.Lauf Spa Gelungene Premiere für den Audi R18 e-tron quattro

FIA Langstrecken WM 2.Lauf gelungene Premiere für den Audi e-tron quattro beim Qualifying in Spa: Premiere im Langstrecken-Rennsport: Audi schreibt erneut Technologie-Geschichte im Motorsport, denn zum ersten Mal steht ein Diesel-Hybridfahrzeug auf dem besten Startplatz eines Sportwagenrennens. Beim zweiten Lauf zur neuen FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) im belgischen Spa geht Audi am Samstag (5. Mai, 14:30 Uhr) mit vier Fahrzeugen aus den ersten beiden Startreihen ins Rennen.

Doppelte Premiere für Audi geglückt- R18e-tron und R18 ultra mit super Debüt
Bereits vor dem Start zum den 6 Stunden von Spa hat Audi allen Anlass zur Freude, denn dem Team ist eine doppelte Premiere geglückt: Sowohl das neue Hybridmodell Audi R18 e-tron quattro als auch sein konventionell von einem V6-TDI-Motor angetriebenes Schwestermodell Audi R18 ultra feierten ein tadelloses Debüt. Die beiden Fahrzeugtypen lieferten sich bei trockenen Bedingungen einen offenen Kampf um die Startplätze. Allan McNish gab im Hybridfahrzeug mit der Startnummer „2“ von Anfang an das Tempo vor: Zunächst umrundete er den 7,004 Kilometer langen Kurs in den Ardennen in 2.01,967 Minuten. Anschließend verbesserte der Schotte seine eigene Zeit um mehr als drei Zehntelsekunden auf 2.01,579 Minuten. Wie bereits beim Debüt eines TDI-Dieselantriebs im Sportwagen vor sechs Jahren in Sebring haben McNish und seine Teamkollegen Dindo Capello und Tom Kristensen auch beim nächsten Meilenstein – der Hybridtechnologie – im Qualifying die erste Messlatte gesetzt.

Qualifying WEC 2.Lauf Spa Gelungene Premiere für den Audi R18 e-tron quattro
Qualifying WEC 2.Lauf Spa Gelungene Premiere für den Audi R18 e-tron quattro

Marc Gene und Oliver Jarvis bei Rennpremiere im Audi Sprotwagen Team gleich in der ersten Startreihe
Marco Bonanomi, der ebenso wie Marc Gené und Oliver Jarvis in Belgien seine Rennpremiere im Sportwagen-Team von Audi erlebt, gelang im Audi R18 ultra ebenfalls der Sprung in die erste Startreihe. Den anspruchsvollen Kurs bewältigte der Italiener in 2.02,093 Minuten. Marcel Fässler erzielte im zweiten Audi R18 e-tron quattro die drittbeste Zeit. Vierter wurde Loïc Duval, der einen Audi R18 ultra steuert. Erstmals in der 13-jährigen Geschichte des LMP-Programms von Audi setzt das Audi Sport Team Joest vier Sportwagen ein. Damit bereitet sich das Team aus dem Odenwald auf die 24 Stunden von Le Mans am 16./17. Juni vor. Der berühmte Langstrecken-Klassiker wird mit dem gleichen Fahrzeugaufgebot bestritten.

Stimmen der Audi Fahrer nach dem Qualifying zum 2.Lauf der WEC in Spa

Dindo Capello (Audi R18 e-tron quattro #2): „Eine tolle Runde von Allan! Es ist schön, wieder ganz vorn zu stehen. Vor vielen Jahren war unserem Fahrerteam dies bei der Premiere der TDI-Technologie geglückt. Nun haben wir mit der neuen Hybridtechnologie den ersten Startplatz erreicht. Es ist großartig und zeigt, dass unser Fahrerteam weiterhin für Bestleistungen gut ist. Teil eins unserer Aufgabe ist erledigt, Teil 2 folgt am Samstag. Wir sind Tabellenführer und wollen Spa auch in dieser Position wieder verlassen.“

Tom Kristensen (Audi R18 e-tron quattro #2): „Wir erleben eine interessante Woche mit unserem neuen Spielzeug. Die Ingenieure und die Mechaniker haben gute Arbeit geleistet, dieses Auto zu optimieren. Wir starten dank Allans exzellenter Runde von Platz eins. Das ist beim zweiten Lauf zur Weltmeisterschaft ein bedeutendes Ergebnis. Und es ist unsere Vorbereitung auf Le Mans. Alle sind perfekt konzentriert und die Anforderungen sind hoch. Im Team arbeiten einige neue Mitglieder. Spa ist also eine gute Gelegenheit, das Team weiter zusammenwachsen zu lassen und erstmals öffentlich unsere neue Technologie zu zeigen. Unsere Priorität ist es, mit allen vier Autos am Samstag ins Ziel zu kommen.“

Allan McNish (Audi R18 e-tron quattro #2): „Das Qualifying hat sich absolut spannend angefühlt. Unser R18 e-tron quattro hat sein Debüt, was ein ganz besonderer Moment für uns Fahrer ist. So etwas gibt es nur bei technologischen Sprüngen wie der Einführung des TDI-Motors vor sechs Jahren oder jetzt dem e-tron quattro, der der nächste Meilenstein ist. Es ist schön, dass Dindo, Tom und ich damit jetzt ganz vorn in der Startaufstellung stehen. Die Ingenieure haben uns ein starkes Auto hingestellt, das schön ausbalanciert ist und mit dem ich zwei gute Runden fuhr.“

Marco Bonanomi (Audi R18 ultra #4): „Es war ein sehr gutes Qualifying. Ich freue mich sehr für das Team. Ich bin schon gespannt auf den Lauf morgen. Es ist für mich das erste Rennen in einem Prototyp. Daher ist toll, aus er ersten Reihe zu starten können. Leider bin ich auf meiner zweiten schnellen Runde in den Verkehr gekommen. Bei der ersten Zwischenzeit war ich noch 0,3 Zehntelsekunden schneller als bei meine vorherige Bestzeit. Ich bin dann sofort zurück in die Box gefahren.“

Oliver Jarvis (Audi R18 ultra #4): „Das war ein tolles Qualifying. Marco hat fantastische Arbeit abgeliefert. Auf seiner zweiten Runde kam er in den Verkehr, sonst hätte er sogar noch schneller sein können. Wir sind mit dem bisherigen Wochenende sehr zufrieden. Aber was wirklich zählt, ist das Rennen morgen.“

Qualifying 2.Lauf WEC Audi R18 ultra startet aus Reihe eins in die 6h Spa
Qualifying 2.Lauf WEC Audi R18 ultra startet aus Reihe eins in die 6h Spa

Foto:© Audi Motorsport

Marcel Fässler (Audi R18 e-tron quattro #1): „Zuerst einmal möchte ich Allan und seiner Crew zur Pole gratulieren. Er ist eine tolle Runde gefahren. Ich selbst bin etwas enttäuscht, da ich heute morgen im Freien Training schneller gefahren bin als im Qualifying. Ich bin meine Aufwärmrunde ein bisschen zu langsam angegangen, denn ich habe versucht, mich vom Verkehr fernzuhalten. Meine schnelle Runde war in Ordnung, aber auch nicht völlig fehlerfrei. Der dritte Startplatz ist eine gute Ausgangslage für das Rennen.“

André Lotterer (Audi R18 e-tron quattro #1): „Es war eine tolles Qualifying für Audi mit den ersten vier Plätzen. Klasse, dass mit der neuen Hybridtechnik auf Anhieb die Bestzeit gelungen ist. Für unser Auto hat es leider nicht ganz gereicht, aber Platz drei ist eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Da Marcel im dritten Freien Training noch der Schnellste war, müssen wir analysieren, warum es im Qualifying nicht mehr so gut lief. Vielleicht haben wir das Auto so verändert, dass es für Marcel nicht mehr so gut gepasst hat.“

Benoît Tréluyer (Audi R18 e-tron quattro #1): „Wir waren in allen Sessionen bis zum Qualifying vorn. Doch im Zeittraining haben wir es nicht ganz auf den Punkt gebracht. Das ist aber nicht tragisch, denn das Rennen ist lang und unser Auto funktioniert gut. Wir sind erst später als die anderen auf die Strecke gegangen, das hat möglicherweise das Ergebnis beeinflusst. Es fehlten nur ein paar Zehntel. Jetzt werden wir das Autos für das Rennen einstellen.“

Romain Dumas (Audi R18 ultra #3): „Es war kein einfaches Qualifying. Jeder Fahrer hatte nur zwei schnelle Runden. Zudem haben wir die Abstimmung des Autos vor dem Zeittraining noch einmal verändert. Leider sind wir Verkehr stecken geblieben. Zum Glück haben wir viele wichtige Daten gesammelt, mit denen wir das Auto für das Rennen weiter verbessern können. Für morgen ist viel Regen vorhergesagt. Daher war das Zeittraining heute nicht entscheidend.“

Loïc Duval (Audi R18 ultra #3): „Das Zeittraining war ganz in Ordnung, allerdings bin ich auf beiden Runden im Verkehr aufgehalten worden. Ich hätte also noch schneller fahren können, aber manchmal hat man Glück, manchmal nicht. Wir haben aber unser Ziel erreicht, dass Audi auf den ersten vier Startplätzen steht.“

Marc Gené (Audi R18 ultra #3): „Loïc hatte leider Verkehr auf seinen schnellen Runden, daher konnte er nicht das ganze Potenzial des Autos ausschöpfen. Davon abgesehen, verläuft das Wochenende sehr gut. Ich gewöhne mich auf dieser tollen Strecke immer besser an das Auto. Das Rennen ist sehr lang und es kann viel passieren. Ich hoffe, dass wir auf das Podium fahren.“