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WEC 2017 – 2. Lauf Spa Francorchamps Platz fünf und sechs für Porsche 911 RSR

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Porsche 911 RSR (92), GT Rennen Spa
Porsche 911 RSR (92), GT Rennen Spa Foto: © Porsche Motorsport

WEC 2017 – 2. Lauf Spa Francorchamps Platz fünf und sechs für Porsche 911 RSR Im zweiten Lauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC belegte das Porsche GT Team in der Klasse GTE-Pro am Samstag nach einem problemlosen Rennen mit schnellen Boxenstopps die Plätze fünf und sechs. Auf der Rennstrecke im belgischen Spa-Francorchamps konnten sich Richard Lietz (Österreich) und Frédéric Makowiecki (Frankreich) im neuen Porsche 911 RSR mit der Startnummer 91 knapp vor ihren Teamkollegen behaupten.

Kévin Estre (Frankreich) und Michael Christensen (Dänemark) passierten im Schwesterauto mit der Startnummer 92 weniger als eine Minute dahinter die Ziellinie.

Porsche 911 RSR (92), Porsche GT Team Michael Christensen, Kevin Estre in Spa Francorchamps
Porsche 911 RSR (92), Porsche GT Team Michael Christensen, Kevin Estre in Spa Francorchamps Foto: © Porsche Motorsport

Spektakuläre Bilder boten sich dem Zuschauer an der Rennstrecke
Kurz nach dem Start boten sich den Zuschauern spektakuläre Bilder als das 30 Fahrzeuge starke Fahrerfeld durch den legendären Streckenabschnitt Eau Rouge schoss. Die Wertungsklasse GTE-Pro ist mit vier Automobilherstellern am stärksten besetzt und lieferte gleich zu Beginn spannende Positionskämpfe. Mit zunehmender Renndauer sortierte sich das GT-Feld jedoch nach Marken: Die beiden 510 PS starken Porsche 911 RSR waren an diesem Wochenende dritte Kraft hinter Ferrari und Ford.

Nick Foster musste das Rennen nach einer Kollision vorzeitig beenden
In der Klasse GTE-Am feierte das Kundenteam Dempsey Proton Racing mit dem Porsche 911 RSR (Modelljahr 2015) einen Podiumserfolg: Porsche Young Professional Matteo Cairoli (Italien), Christian Ried (Schönebürg) und Marvin Dienst (Lampertheim) fuhren auf einen hart erkämpften zweiten Platz. Das Team Gulf Racing mit den beiden Briten Michael Wainwright und Ben Barker sowie dem Australier Nick Foster musste das Rennen nach einer Kollision vorzeitig beenden.

Porsche 911 RSR (86), Gulf Racing Michael Wainwright, Ben Barker, Nicholas Foster
Porsche 911 RSR (86), Gulf Racing Michael Wainwright, Ben Barker, Nicholas Foster Foto: © Porsche Motorsport

Auf die Veranstaltung in den Ardennen mit 61.000 Zuschauern an drei Tagen folgt der dritte Lauf des anspruchsvollen WEC-Kalenders: Am 17./18. Juni geht es in die 85. Auflage des Langstreckenklassikers Le Mans. Vor dem legendären 24-Stunden-Rennen findet am 4. Juni ein Testtag auf dem 13,6 Kilometer langen Kurs statt.

Stimmen zum Rennen in Spa Francorchamps
Dr. Frank-Steffen Walliser, Porsche Motorsportchef: „Das Ergebnis ist sehr enttäuschend. Wir konnten definitiv nicht die Pace gehen, die Ferrari und Ford gefahren sind. Alle in unserem Team haben heute einen absolut fehlerfreien Job gemacht, aber die Lücke nach vorn ist einfach zu groß. In der Klasse GTE-Am hat Dempsey Proton Racing mit Platz zwei die sehr gute Qualifyingposition gehalten. Porsche
Young Professional Matteo Cairoli gewinnt in jedem Rennen an Erfahrung und Professionalität. Ich bin sehr zufrieden mit seiner Entwicklung.“

Richard Lietz (911 RSR #91): „Harte sechs Stunden liegen hinter uns. Wir haben alles gegeben, gut gekämpft und keine Fehler gemacht. Jetzt müssen wir das Ergebnis analysieren und für Le Mans stärker zurück kommen.“

Frédéric Makowiecki (911 RSR #91): „Wir haben beim Rennen unser Bestes gegeben. Doch Ford und Ferrari waren heute in einer anderen Welt. Wir müssen nun genau analysieren, warum dies so ist.“

Kévin Estre (911 RSR #92): „Das war ein schwieriges Rennen für uns, denn uns hat im Vergleich zur Konkurrenz einfach Tempo gefehlt. Eines ist sicher: Unser 911 RSR lief wie ein Uhrwerk, unsere Strategie war super und die Mechaniker haben bei den schnellen Boxenstopps nicht den kleinsten Fehler gemacht.“

Michael Christensen (911 RSR #92): „Kein leichter Tag für das Porsche GT Team. Besonders das Reifen-Management war heute eine knifflige Aufgabe. Auch die Gelbphase kam für uns zu einem ungünstigen Zeitpunkt.“

Matteo Cairoli (911 RSR #77): „Mein zweites Rennen in der WEC zusammen mit Chris und Marvin und bereits das zweite Podium – das fühlt sich wirklich toll an. Platz drei in Silverstone, Platz zwei in Spa – ich denke unser Ziel für Le Mans sollte jedem klar sein …“

WEC 2.Lauf Rennergebnis 6 Stunden Spa Francorchamps

Klasse GTE-Pro
1. Rigon/Bird (I/GB), Ferrari 488 GTE, 151 Runden
2. Calado/Pier Guidi (I/I), Ferrari 488 GTE, 150
3. Mücke/Pla/Johnson (D/F/USA), Ford GT, 150
4. Priaulx/Tincknell/Derani (GB/GB/BRA), Ford GT, 150
5. Lietz/Makowiecki (A/F), Porsche 911 RSR, 149
6. Christensen/Estre (DK/F), Porsche 911 RSR, 149
7. Turner/Adam/Serra (GB/GB/BRA), Aston Martin, 148
8. Thiim/Soerensen/Stanaway (DK/DK/NZ), Aston Martin, 148

Klasse GTE-Am
1. Dalla Lana/Lamy/Lauda (CAN/P/A), Aston Martin, 146 Runden
2. Ried/Cairoli/Dienst (D/I/D), Porsche 911 RSR, 146
3. Mok/Sawa/Griffin (MYS/J/IRL), Ferrari 488 GTE, 145
4. Flohr/Castellacci/Molina (CZE/I/E), Ferrari 488 GTE, 144
Wainwright/Barker/Foster (GB/GB/GB), Porsche 911 RSR, DNQ