TV und Shows Spottpreis Goldene Himbeere verliehen

Spottpreis Goldene Himbeere verliehen

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Am Vorabend der Oscar- Verleihung wird jedes Jahr die „Goldene Himbeere“ verliehen.
Dies ist mal ein Preis um den sich von den ganzen Stars keiner reißt. Aber nicht des so trotz wird er jedes Jahr auf neue verliehen. Obwohl sich hiermit die Gewinner nicht besonders glücklich schätzen dürften. Die „Goldene Himbeere“ wird für die schlechtesten Filme des Jahres ausgezeichnet. Man sollte es kaum glauben, aber Paris Hilton bekam gleich drei der eher unbegehrten Himbeeren. Für ihre Rolle in dem Film „The Hottie and the Nottie“, dem die britische Zeitung „Daily Mirror“ „monumentale Scheußlichkeit“ bescheinigte, gewann Hilton in der Kategorie „schlechteste Schauspielerin“ sowie in der Kategorie „schlechtestes Leinwand-Paar“. Die „Goldene Himbeere“ für die schlechteste weibliche Nebenrolle erhielt sie für ihren Auftritt in dem Film „Repo: The Genetic Opera“, den Kritiker ebenfalls mit Verachtung quittiert hatten. Aber nicht nur Paris Hilton durfte sich über drei der Himbeeren freuen, dass mänliche Gegenstück ist Mike Myers auch er bekam die ungeliebte „Goldene Himbeere“. Auch er bekam sie gleich dreimal verliehen. Er bekam die Himbeere für seinen Film „The Love Guru“. Der „Austin-Powers“-Darsteller wurde als „schlechtester Schauspieler“, „schlechtester Film“ und „schlechtestes Drehbuch“ ausgezeichnet. Auch ein deutscher wurde mit der „Goldenen Himbeere“ ausgezeichnet Regisseur Uwe Boll wurde für seine drei Filme von 2008 mit der „Goldenen Himbeere“ für den schlechtesten Regisseur bestraft. Alles, was Boll mache, sei einfach „scheußlich“, hatte der Initiator der Goldenen Himbeere, John Wilson, bei der Bekanntgabe der Nominierungen vor einem Monat gesagt. Bolls Fantasy-Film „Schwerter des Königs“ war gleich in vier Kategorien nominiert gewesen. Auch der frühere James-Bond-Darsteller Pierce Brosnan wurde mit einer „Goldene Himbeeere“abgestraft. Er bekam sie für seine Rolle im ABBA-Musikfilm „Mamma Mia“. Als schlimmste Fortsetzung wurde „Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels“ von Steven Spielberg ausgezeichnet.(dpa)