Sport Qatar Cross Country Rally 2017- MINI Crew Przygonski und Colsoul auf dem...

Qatar Cross Country Rally 2017- MINI Crew Przygonski und Colsoul auf dem Podium

84
TEILEN
Qatar Cross Country Rally 2017
AL RAJHI YAZEED (sau) GOTTSCHALK TIMO (deu) MINI John Cooper Works Rally Photo © Eric Vargiolu / DPPI

Jakub ‚Kuba’ Przygonski (POL) und Tom Colsoul (BEL) haben die Qatar Cross Country Rally 2017 in ihrem #214 MINI ALL4 Racing mit einem Etappensieg am letzten Tag abgeschlossen. Im Gesamtklassement der herausfordernden Wüstenrallye belegten sie den zweiten Rang. Przygonski und Colsoul lieferten auf allen fünf Etappen der in diesem Jahr modifizierten Route eine konstant starke Performance ab und mischten vom Start bis ins Ziel im Kampf um die Spitze mit. Schließlich stiegen sie als Zweite auf das Podium.

Abu Issa erzielt bei seinem Heimspiel Gesamtplatz fünf
Die MINI Crew Mohamed Abu Issa (QAT) und Beifahrer Xavier Panseri (FRA) folgte nicht weit dahinter im zweiten MINI ALL4 Racing. Sie belegten in der finalen Etappe den fünften Rang, und in der Endabrechnung stand für Abu Issa bei seinem Heimspiel der fünfte Gesamtplatz zu Buche. Nach einer finalen Attacke auf der letzten Etappe fehlten dem Duo im Fahrzeug mit der Startnummer 206 nur zwölf Sekunden auf den vierten Platz.

Qatar Cross Country Rally
Qatar Cross Country Rally Foto: © BMW Motorsport

MINI Kollegen im MINI John Cooper Works Rally erlitten Reifenschäden
Ihre MINI Kollegen Yazeed Al Rajhi (KSA) und Timo Gottschalk (GER) im MINI John Cooper Works Rally hatten dagegen Pech. Sie mussten auf der letzten Etappe vorzeitig aufgeben: Nachdem sie auf dem steinigen Terrain mehrere Reifenschäden erlitten hatten, hatten sie keine Ersatzreifen mehr zur Verfügung.

Qatar Cross Country Rally 2017
AL RAJHI YAZEED (sau) GOTTSCHALK TIMO (deu) MINI John Cooper Works Rally Photo © Eric Vargiolu / DPPI

Przygonski:
„Die Rallye hier in Katar ist wirklich sehr gut für uns gelaufen. Wir haben vom Start weg attackiert. Die Navigation war sehr schwierig, aber Tom hat einen tollen Job gemacht. Wir haben bis ins Ziel vorne mitgekämpft. Auf der letzten Etappe haben wir noch einmal richtig gepusht, und am Ende hatten wir nur 28 Sekunden Vorsprung auf den Drittplatzierten Poulter – es ist unglaublich, nach zehn Stunden Racing so kleine Unterschiede zu haben. Das Auto war wirklich gut, es war bestens vorbereitet, wir konnten ein gutes Tempo gehen und hatten keinerlei Probleme.“

Abu Issa:
„Wir waren so dicht am Podium dran: Die ersten fünf Plätze trennten nur 14 Minuten, und Platz zwei oder drei waren für uns in Reichweite. Wir hatten ein gutes Rennen, aber hatten ein bisschen Pech. Es ärgert mich etwas, dass wir es bei meinem Heimrennen nicht auf das Podium geschafft haben. Das wäre schön gewesen.“