Sport Olympische Winterspiele 2010: Unfalltod des Rodlers Kumaritaschwili überschattet die Spiele

Olympische Winterspiele 2010: Unfalltod des Rodlers Kumaritaschwili überschattet die Spiele

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Olympische Winterspiele 2010: Unfalltod des Rodlers Kumaritaschwili überschattet die Spiele:
Noch vor dem offiziellen Beginn der Winterspiele in Vancouver passierte ein tödlicher Trainingsunfall. Die Olympischen Winterspiele in Vancouver werden von einem Todesfall überschattet. Der georgische Rodler Nodar Kumaritaschwili kam ums Leben, nachdem er im Abschlusstraining wenige Stunden vor der offiziellen Eröffnungsfeier gestürzt war.
Der 21-Jährige war kurz nach der Ziellinie aus der Bahn katapultiert worden. Offenbar hatte er einen Fahrfehler begangen und anschließend die Kontrolle verloren. Dabei schlug Kumaritaschwili auf den Stahlträgern der Überdachung auf. Zum Zeitpunkt des Unfalls war der Georgier mit Tempo 130 unterwegs. Helfer hatten erfolglos vor Ort Reanimierungsmaßnahmen eingeleitet und ihn in einem Hubschrauber in ein Krankenhaus transportiert. Dort erlag er seinen schweren Verletzungen. Das Training im „Olympic Sliding Centre“ in Whistler wurde nach dem Sturz sofort abgebrochen. Rodel-Legende Georg Hackl sagte, er sei schockiert: „Das ist schwer zu verarbeiten.“
Die olympischen Rodel-Wettbewerbe sollen trotz des tragischen Unfalls des Georgiers Nodar Kumaritaschwili stattfinden. Das teilte die Jury des Internationalen Rodel-Verbandes FIL mit. Die ersten beiden Läufe werden heute ausgetragen.(dts)
Die Wettkämpfe für die nächsten Tage findet ihr hier im Überblick