Sport Olympia 2010 Vancouver: Viktoria Rebensburg holt überraschend Gold im Riesenslalom

Olympia 2010 Vancouver: Viktoria Rebensburg holt überraschend Gold im Riesenslalom

379
Teilen

Viktoria Rebensburg holt überraschend Gold- Vancouver Olympische Winterspiele 2010: Die Junioren-Weltmeisterin Viktoria Rebensburg hat bei den olympischen Winterspielen in Vancouver überraschend Gold im Riesenslalom geholt. Sie verwies die Slowenin Tina Maze und die Österreicherin Elisabeth Görgl auf die Plätze zwei und drei.
In der Skilanglauf-Staffel der Damen ergatterten die Norweger olympisches Gold vor Deutschland und Finnland. Die US-Amerikaner Bill Demong und Johnny Spillane gewannen in der Nordischen Kombination vor dem Österreicher Bernhard Gruber Gold und Silber. Zuvor waren die Wettbewerbsrichter in die Kritik der Athleten geraten, weil sie das Skispringen bei schlechten Wetterbedingungen fortgesetzt hatten. Björn Kircheisen landete als bester Deutscher lediglich auf Platz 20. Kim Yu-Na aus Südkorea holte im Eiskunstlauf der Damen Gold. Die Japanerin Mao Asado gewann die Silbermedaille. Für eine Sensation hat der Weißrusse Alexej Grischin im Freestyle-Skispringen der Männer gesorgt. Er konnte sich unerwartet gegen seine Konkurrenz aus den USA und China durchsetzen und die erste Medaille für sein Heimatland holen. Die kanadischen Frauen besiegten im Eishockey-Finale die USA mit 2:0 und konnten so an ihre Erfolge von 2002 und 2006 ansknüpfen. Im Medaillenspiegel liegt Deutschland nun mit acht Gold- und elf Silbermedaillen hinter den USA auf Platz zwei.
Übrigens: IOC will Siegesfeier der kanadischen Eishockey-Damen untersuchen
Das Internationale Olympische Komitee will das Verhalten der kanadischen Eishockey-Frauen untersuchen lassen, nachdem diese ihre Goldmedaille mit Bier, Champagner und Zigarren auf dem Eis gefeiert hatten. Die Spielerinnen waren knapp 30 Minuten nach ihrem Sieg in Trikots und mit den Medaillen um den Hals auf das Spielfeld zurückgekehrt und hatten dort ihren Sieg begossen. Gilbert Felli, Olympiadirektor des IOC sagte, dass er nichts von dem Zwischenfall gewusst habe, bis er von einem beteiligten Presseberichterstatter in Kenntnis gesetzt wurde. Felli bezeichnete das ausgelassene Verhalten der Eishockey-Damen als „imageschädigend“ für den Sport. Der Fall solle nun untersucht werden.(dts)