Sport Nachgefragt bei EX-DTM Pilot Tom Kristensen-Radfahren gehört zum Standard-Programm

Nachgefragt bei EX-DTM Pilot Tom Kristensen-Radfahren gehört zum Standard-Programm

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Tom Kristensen hält sich fit für kommende Motorsport Aufgaben: Seit dem Jahr 2004 war Tom Kristensen bei Audi in der DTM unterwegs. In seiner ersten DTM Saison war Tom Kristensen für das Abt Audi Team in der DTM unterwegs und erzielte auf Anhieb einen vierten Platz in der Fahrerwertung der DTM.
Schon ein Jahr später konnte Tom Kristensen den dritten Platz in der Gesamtwertung der DTM für sich verbuchen. Auch 2006 konnte Kristensen den dritten Platz in der DTM Fahrerwertung erreichen. Bei dem DTM rennen auf dem Hockenheim hatte Tom Kristensen den schwersten Unfall seiner Motorsport Karriere. Der sympathische Däne wurde zum Glück nur leicht verletzt bei dem Unfall. Im Mai 2009 gab dann Tom Kristensen seinen Rücktritt aus der DTM bekannt, und nach dem saisonfinale verabschiedete sich Tom Kristensen als aktiver Fahrer aus der DTM. Von nun an widmete sich der Däne dem Langstreckenrennen wie den 24 Stunden von Le Mans. Doch Tom Kristensen kehrte in diesem Jahr noch einmal in die DTM zurück. Nach dem schweren Unfall von Mike Rockenfeller ersetzte Tom Kristensen den DTM Piloten beim vierten Lauf auf dem Lausitzring. Nach dem Gastspiel in der DTM ist Tom Kristensen wieder im ILMC (Intercontinental Le Mans Cup) aktiv. Zur Zeit ist wie in der Formel 1 oder der DTM im ILMC Sommerpause.

Tom Kristensen 2011
Tom Kristensen Ex-DTM Fahrer jetzt im ILMC unterwegs

Foto:© Audi-Motorsport

Tom Kristensen- kann das nächste Rennen in Silverstone kaum abwarten

Frage: In der Formel 1, der DTM und anderen Motorsport-Disziplinen ist gerade Sommerpause. Die im Intercontinental Le Mans Cup (ILMC) ist mit zehn Wochen besonders lang. Wie empfinden Rennfahrer diese Saisonphase?
Eine Pause zwischen den Rennen zu haben, besonders bei Langstrecken-Rennen wie in der ILMC, ist grundsätzlich eine gute Sache. Doch ich muss zugeben: Die Pause ist ein wenig zu lang. Ideal wäre ein Rhythmus von drei Wochen. Doch wir nehmen den Kalender wie er ist und nutzen die Zeit beispielsweise mit Testfahrten. Langweilig ist mir in der Zeit ganz sicher nicht geworden.

Frage: Was haben Sie zwischen den Rennen in Imola Anfang Juli und Silverstone Anfang September unternommen?
Unter anderem war ich in Neuseeland für Audi unterwegs, war dort bei einer „Driving Experience“ und bei der Eröffnung eines neuen Audi-Terminals in Auckland, bei der auch der Premierminister dabei war. Dann gab es noch Termine beim Audi Cup in München, ich habe noch beim Copenhagen Historic Grand Prix teilgenommen und war beim Formel-1-Grand-Prix auf dem Nürburgring als „Driver Steward“ aktiv. An diesem Wochenende werde ich zudem bei der Copenhagen Triathlon Challenge in einer Staffel mit dem Triathlon-Star Rasmus Henning und dem Weltklasse-Schwimmer Jacob Carstensen teilnehmen. Ich werde dabei für den guten Zweck die 180 Kilometer lange Radfahr-Distanz bewältigen.

Frage: Wie halten Sie sich ansonsten fit für kommende Motorsport-Aufgaben?
Radfahren gehört zu meinem Standard-Programm. Aber auch andere Sportarten mache ich gern. Ich gehe häufig Laufen – zum Beispiel mit meiner Lebensgefährtin Hanne – und unternehme mit meinen Kindern viel an der frischen Luft. Golf ist dabei ein wichtiger Baustein, auch als mentales Training. Aber, um ehrlich zu sein: Das nächste Rennen in Silverstone kann langsam kommen.
(Audi/NV)