TV und Shows Michael Hirte – sein schönstes Weihnachtsgeschenk

Michael Hirte – sein schönstes Weihnachtsgeschenk

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Michael Hirte Gewinner von „Supertalent2008“ wurde dieses Jahr schon reichlich beschenkt.
Aber sein schönstes Weihnachtsgeschenk ist die Versöhnung mit seinem Vater. Es ist sein leiblicher Vater. Mit ihm hatte Michael Hirte sechs Jahre keinen Kontakt mehr. Nun haben sich beide bei einem Konzert von Hirte in der Peterskirche in Wien getroffen und versöhnt. Karl Hilgendorf erzählt der „Bild “ : „Ich bin so froh, dass es meinem Sohn gut geht. Mir kommen die Tränen, wenn ich ihn spielen höre.“ Er kam extra aus Leipzig zum Konzert seines Sohnes angereist. „Ich habe 1976 meine Frau und meine Kinder verlassen“, erzählt Hirtes Vater. Und weiter: „Danach habe ich den Kontakt zu Michael über Jahrzehnte verloren. Von seinem schlimmen LKW-Unfall mit den bleibenden Behinderungen (Auge rechts erblindet, steifes Bein links), seiner Musik, sein Schicksal von alle dem hat sein Vater nichts gewußt. Ich habe ihn das letzte mal nur kurz zu seinem Geburtstag vor sechs Jahren gesehen.“ Von dem Erfolg seines Sohnes erfuhr Karl Hilgendorf erst durchs Fernsehen. „Meine Schwester rief mich an, sagte: „Dein Junge ist im Fernsehen“. Ich schaltete den Fernseher ein ? da lief bereits das Halbfinale!“ Warum es denn Streit gab beantwortet der Vater so: „Vielleicht hat sich Michael geschämt, weil er arbeitslos war. Es könnte aber auch sein, dass es an seinem Stiefvater lag. Das ist jetzt aber auch egal. Wir sind eine Familie. Die Vergangenheit soll ruhen.“
Für Michael Hirte geht hiermit sein größter Weihnachtswunsch in Erfüllung. „Wir haben uns viel zu erzählen, ich bin sehr glücklich.“