Auto und Mobiles Mercedes-Benz Mobility macht das Auto zum Zahlungsmittel

Mercedes-Benz Mobility macht das Auto zum Zahlungsmittel

56
Weltpremiere von Mercedes pay+: Mercedes-Benz Mobility macht das Auto zum Zahlungsmittel
Weltpremiere von Mercedes pay+: Mercedes-Benz Mobility macht das Auto zum Zahlungsmittel © Daimler AG
Werbung

Weltpremiere von Mercedes pay+: Mercedes-Benz Mobility macht das Auto zum Zahlungsmittel Seit März können Mercedes-Benz Kundinnen und Kunden in Deutschland Zahlungen über einen Fingerabdrucksensor im Fahrzeug authentifizieren. Mit dem neuen digitalen Zahlungsdienst Mercedes pay+ führt Mercedes-Benz sogenanntes natives In-Car-Payment ein.

Bei nativem In-Car-Payment ermöglicht das Fahrzeug selbst in Verbindung mit dem Fingerabdrucksensor eine biometrische Zwei-Faktor-Authentifizierung[3]. Es ist nicht mehr erforderlich, eine PIN auf dem MBUX-Infotainmentsystem einzugeben oder die Zahlung über ein zusätzliches mobiles Gerät wie ein Smartphone freizugeben. Das Auto selbst wird zu einem Zahlungsmittel. Als erste Mercedes-Benz Modelle sind die EQS- und EQE-Baureihen, die Mercedes-Benz S- und C-Klasse sowie der GLC mit einem Fingerabdrucksensor erhältlich. Mercedes-Benz ist der weltweit erste Automobilhersteller, der die Delegated Authentication und Cloud Token Framework Technologie von Visa für natives In-Car-Payment integriert. Visa Cloud Tokens bieten in diesem Prozess eine zusätzliche Sicherheitsebene, da sie sensible Zahlungsinformationen schützen und verschlüsseln, indem sie Daten konvertieren und sicher speichern.

Upgrade von digitalen Diensten und On-Demand-Funktionen mit nur einem Fingertipp
Kunden können native Zahlungsvorgänge für digitale Dienste im Mercedes me Store tätigen, die die Fahrzeugnutzung bequemer und unterhaltsamer machen. Nutzer aktivieren und abonnieren diese digitalen Dienste über das MBUX-Infotainmentsystem des Fahrzeugs und autorisieren die Zahlungstransaktion mit ihrem Fingerabdruck. Zu den digitalen Diensten zählen beispielsweise Konnektivitäts-Apps, mit denen sich Komfort-Funktionen, wie die Vorklimatisierung des Fahrzeugs, über ein Smartphone steuern lassen. Auch Upgrades für die Fahrzeugsoftware können ganz einfach per Fingerabdruck bezahlt und aktiviert werden, beispielsweise erweiterte Navigationsdienste, die etwa Auskunft über das Wetter oder verfügbare Parkplätze am Zielort geben.

Darüber hinaus bietet der Mercedes me Store die Möglichkeit, vorinstallierte Hardware-Komponenten auszuwählen und einfach per Fingerabdruck im Fahrzeug freizuschalten. Zum Beispiel können Fahrzeugbesitzer den Remote Parking Assist abonnieren, um das Fahrzeug mit einem Smartphone ferngesteuert einzuparken, oder den Adaptiven Fernlichtassistenten sowie die Hinterachslenkung mit größerem Lenkwinkel mit nur einem Fingertipp aktivieren und bezahlen.

Das Angebot an digitalen Diensten und On-Demand-Funktionen im Mercedes me Store wird kontinuierlich erweitert und bietet Kunden die Möglichkeit, ihr Fahrzeug auch nach dem Kauf weiter zu personalisieren. Das ist unter anderem für Zweit- oder Drittbesitzer interessant, um Gebrauchtfahrzeuge auf persönliche Belange und Wünsche anzupassen.

Inhaber einer zugelassenen[4] Kredit- oder Debitkarte von Visa können natives In-Car-Payment verwenden, indem sie ihre Karte im Mercedes me Benutzerkonto hinterlegen und im Fahrzeug über MBUX Mercedes pay+ aktivieren. Weitere Kartensysteme werden nach und nach für Mercedes pay+ freigeschaltet. Für 2023 plant Mercedes-Benz den Marktstart von Mercedes pay+ in weiteren europäischen Märkten.

Zahlungen für Dienstleistungen rund ums Auto noch einfacher und bequemer
Das Angebot von nativem In-Car-Payment wird sukzessive auf weitere Dienstleistungen rund ums Auto ausgeweitet, wie zum Beispiel das Tanken. Bereits jetzt können Mercedes-Benz Fahrer in Deutschland und weiteren Märkten für das Tanken direkt aus dem Auto heraus über die Mercedes me App und ein Smartphone oder über das Infotainment-System MBUX mittels PIN bezahlen. Durch die Einführung von nativem In-Car-Payment und die einfache Zahlungsfreigabe per Fingerabdruck im Auto wird dieser Prozess im Laufe des Jahres nahtloser und bequemer.

Das Bezahlen von Ladevorgängen für Elektrofahrzeuge bietet Mercedes-Benz bereits seit Jahren über den Mercedes me connect Dienst Mercedes me Charge[5] an. An der Ladesäule erfolgt die Authentifizierung über die Anzeige im MBUX Multimediasystem, die Mercedes me App, die Mercedes me Charge Ladekarte oder direkt über Plug & Charge[6].

„Mercedes-Benz entwickelt sich zu einem software-getriebenen Unternehmen, das seinen Kundinnen und Kunden ein nahtloses digitales Erlebnis liefert. Unsere digitalen Services müssen daher intuitiv, komfortabel und sicher sein. Aus diesem Grund haben wir Mercedes pay+ als moderne und sichere Zahlungslösung eingeführt. Wir schaffen so ein völlig neues, noch besseres Kundenerlebnis. Mit der Einführung von nativem E-Commerce im Auto sind wir einmal mehr Vorreiter und stehen damit am Anfang einer vielversprechenden Entwicklung.”
Franz Reiner, Vorstandsvorsitzender der Mercedes-Benz Mobility AG

Die Mercedes-Benz Leasing Deutschland wird als lizenziertes Unternehmen künftig Geldtransfers inklusive der im Auto gemachten Zahlungen innerhalb des Mercedes Benz Ökosystems in Deutschland ermöglichen.

Weltpremiere von Mercedes pay+: Mercedes-Benz Mobility macht das Auto zum Zahlungsmittel
Weltpremiere von Mercedes pay+: Mercedes-Benz Mobility macht das Auto zum Zahlungsmittel © Daimler AG
Bis 2026: Weltweit mehr als 4,7 Milliarden Zahlungsvorgänge im Fahrzeug
Eine Studie von Juniper Research[7] hat ergeben, dass die Anzahl der weltweiten Zahlungsvorgänge in Fahrzeugen bis im Jahr 2026 bei über 4,7 Milliarden liegen werde. Das Bezahlen beim Tanken werde dabei in den nächsten fünf Jahren der häufigste Verwendungszweck für Zahlungsvorgänge im Fahrzeug sein und rund 48 % des gesamten Zahlungsvolumens ausmachen. Dieser Zuwachs sei ein weiterer Schritt in der kontinuierlichen Entwicklung der Zahlungsmöglichkeiten beim Tanken, die von Bargeld zu Kartenzahlungen, anschließend zu Zahlungen mit dem Smartphone und nun zu Zahlungen mit dem Auto geführt habe.

Als größten Vorteil von In-Car-Payment sehen Kunden den Komfortgewinn und die Erleichterung im täglichen Leben, wie die aktuelle internationale Marktstudie „Global Trends in Automotive & Financial Services 2022“[8] zeigt. Dabei bewerten über die Hälfte der potenziellen Nutzer in Deutschland das Bezahlen im Auto als einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil des Anbieters gegenüber anderen Marktteilnehmern.

„In Zusammenarbeit mit Partnern treibt Visa Innovationen voran, durch die mit vernetzten Geräten neue Möglichkeiten für den E-Commerce entstehen. Mit der Verwandlung des Autos in ein sicheres und vollständig authentifiziertes Zahlungsmittel eröffnen sich in Zukunft neue Wege, das Fahrerlebnis zu verbessern. Visa bringt seine Technologie und sein Know-how in Deutschland und weltweit ein, damit Zahlungen zuverlässig, sicher und bequem sind, wenn diese und viele andere neue Bezahlmethoden Wirklichkeit werden.“
Albrecht Kiel, Regional Managing Director Central Europe bei Visa.

Über Mercedes pay
Das native In-Car-Payment-Angebot Mercedes pay+ wird von der Mercedes pay GmbH, einer Tochtergesellschaft der Mercedes-Benz Mobility AG, betrieben. Die Mercedes pay GmbH hat eine unternehmenseigene Plattform zur technischen Anbindung mit Zahlungsdiensten entwickelt und ermöglicht Zahlungsprozesse innerhalb der Mercedes-Benz Group, zum Beispiel für Mercedes me Dienste, After-Sales und den Online-Store.

[1] Für die Nutzung der Mercedes me connect Dienste Mercedes me ID anlegen und den Nutzungsbedingungen für die Mercedes me connect Dienste zustimmen. Die dargestellten Dienste und deren Verfügbarkeiten und Funktionalitäten sind insbesondere abhängig vom Fahrzeugmodell, Baujahr, gewählter Sonderausstattung und Land.

[2]Juniper Research In-vehicle Payment Transaction Volumes, 2021.

[3]Die Einhaltung der starken Kundenauthentifizierung (Strong Customer Authentication, SCA) erfordert eine Zwei-Faktor-Authentifizierung, die aus Folgendem besteht: etwas, das der Verbraucher weiß (z. B. ein Passwort), besitzt (z. B. ein angeschlossenes Gerät) oder ist (z. B. Biometrie). Mercedes-Benz Mobility nutzt den Delegated Authentication Service von Visa, dabei wird die Authentifizierung (SCA) von den kartenausgebenden Banken an Mercedes-Benz Mobility übertragen.

[4]Die Berechtigung unterliegt der kartenausgebenden Bank und nicht Mercedes-Benz.

[5] Um den Mercedes me connect Dienst Mercedes me Charge nutzen zu können, wird eine persönliche Mercedes me ID sowie die Zustimmung zu den Mercedes me connect Nutzungsbedingungen benötigt. Weiterhin ist in Europa ein Ladevertrag mit der Digital Charging Solutions GmbH erforderlich.

[6] Verfügbar für EQE und EQS sowie für die Plug-In Hybride der Mercedes-Benz C-Klasse und S-Klasse sowie GLC mit optionalem Gleichstrom-Ladesystem (DC-Laden).

[7] Juniper Research, In-vehicle Payment Transaction Volumes, 2021

[8]Mercedes-Benz Mobility, Global Trends in Automotive & Financial Services, 2022.

Werbung