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Mercedes Benz Elektrooffensive – Mercedes-Benz startet Bau von Batteriefabrik in Nähe des US Pkw Werks

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Spatenstich für die neue Batteriefabrik in der Nähe des Mercedes-Benz Werks Tuscaloosa (Mercedes-Benz U.S. International – MBUSI/Alabama): Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Production and Supply Chain, mit Kay Ivey, Gouverneurin von Alabama, und Jason Hoff, President und CEO MBUSI (v.l.n.r.) © Daimler AG
Spatenstich für die neue Batteriefabrik in der Nähe des Mercedes-Benz Werks Tuscaloosa (Mercedes-Benz U.S. International – MBUSI/Alabama): Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Production and Supply Chain, mit Kay Ivey, Gouverneurin von Alabama, und Jason Hoff, President und CEO MBUSI (v.l.n.r.) © Daimler AG

Elektrooffensive in den USA schreitet gut voran – Mercedes-Benz startet Bau von Batteriefabrik in Nähe des US-Pkw Werks

Die Milliarden-Investitionen in die US-Automobilproduktion von Mercedes-Benz zahlen sich aus: Die Serienproduktion des neuen Mercedes-Benz GLE ist heute offiziell gestartet. Auf einer völlig neuen SUV-Plattform basierend, bietet er den Kunden weltweit ein neues Fahrerlebnis. Gleichzeitig ist die Elektrooffensive von Mercedes-Benz Cars in den USA auf einem guten Weg. Mit dem heutigen Spatenstich beginnt der Bau der neuen Batteriefabrik. Sie wird in der Nähe des Pkw-Werks in Tuscaloosa errichtet und liefert Batterien für zukünftige elektrische SUVs der Produkt- und Technologiemarke EQ.

Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands von Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain, nahm an der Feier zum Spatenstich teil: „Das exportorientierte Mercedes-Benz Werk in Tuscaloosa ist eine High-Tech-Produktionsstätte mit einer erfolgreichen Geschichte und einer spannenden Zukunft für unsere Marke in den USA. Wir wollen Vorreiter bei der Entwicklung der Elektromobilität sein und sind hervorragend aufgestellt, um diese Mission zu erfüllen. Vor einem Jahr haben wir die Investition von einer Milliarde US-Dollar in Tuscaloosa verkündet, die zum Großteil in die Produktion der elektrischen SUVs und in den Bau einer Batteriefabrik fließt. Damit bringen wir die Elektromobilität von Mercedes-Benz in die Vereinigten Staaten. Weltweit bereiten wir sechs Standorte für die Produktion der EQ-Modelle vor. Unser globaler Batterie-Produktionsverbund wird aus acht Fabriken bestehen.“

An der Feier zum Spatenstich auf dem Grundstück in Bibb County, Alabama, nahmen auch Jason Hoff, Präsident und CEO von Mercedes Benz U.S. International, die Gouverneurin von Alabama, Kay Ivey, und weitere hochrangige regionale und internationale Gäste teil. Der neue Produktionsstandort für Batterien liegt – zusammen mit dem neuen Consolidation Center – rund elf Kilometer entfernt vom Mercedes-Benz Pkw-Werk in Tuscaloosa. Das Logistik-Center, ebenfalls ein Teil aus der im vergangenen Jahr angekündigten Investition, wird aus drei Hauptbereichen bestehen: den Vorbereitungsflächen für Karosserie- bzw. Montageteile und dem Lager für Leergut. Die Inbetriebnahme ist für 2019 geplant.
Seit 1995 hat Mercedes-Benz Cars bereits mehr als sechs Milliarden Dollar in das Werk Tuscaloosa investiert. Mit einer weiteren Milliarde US-Dollar erweitert der Autohersteller sein industrielles Engagements in der Region. Ein Großteil der Mittel soll in die Umsetzung der Elektro-Offensive fließen. Dadurch entstehen voraussichtlich über 600 neue Arbeitsplätze in Alabama.

Der neue GLE „Made in Tuscaloosa“
Vor der Feier zum Spatenstich der Batteriefabrik, hat Mercedes-Benz U.S. International, Inc. (MBUSI) heute den Produktionsstart des ersten neuen Mercedes-Benz GLE gefeiert. Tuscaloosa ist seit 1997 der Traditionsstandort für die Fertigung von SUVs. Das Werk liefert die aktuellen GLE-, GLE Coupé- und GLS-Baureihen an Kunden in aller Welt. Zwei Drittel von diesen ausschließlich in Alabama hergestellten Modellen werden in fast jedes Land der Welt exportiert. Damit ist MBUSI der zweitgrößte Automobil-Exporteur in den USA. Seit der Einführung der M-Klasse haben sich mehr als zwei Millionen Kunden für den Offroader entschieden, damit ist der GLE das meistverkaufte SUV in der Geschichte von Mercedes-Benz. Weltweit haben sich bereits mehr als fünf Millionen Kunden für ein Modell der SUV-Baureihen von Mercedes-Benz entschieden. In den ersten acht Monaten dieses Jahres konnten die SUVs einen neuen Höchstwert beim Absatz erzielen: Weltweit wurden mehr als 540.000 Einheiten ausgeliefert (+5,4%). Mit dem Produktionsbeginn des neuen Mercedes-Benz GLE erweitert das Werk sein bewährtes Produktionsportfolio. Der neue GLE ist leistungsfähiger auf der Straße, im Gelände und auch wenn es darum geht Freunde und Familie mitzunehmen – die optionale dritte Sitzreihe macht es möglich. Und das aktive Fahrwerk E-ACTIVE-BODY-CONTROL bietet eine völlig neue Dimension für sanftes Fahren.

Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars, Produktion & Supply Chain © Daimler AG
Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstandes Mercedes-Benz Cars, Produktion & Supply Chain © Daimler AG

„Die Erfolgsgeschichte des Mercedes-Benz Werks Tuscaloosa hat mit dem Produktionsbeginn der M-Klasse vor 21 Jahren begonnen. Wir sind stolz, dass auch weiterhin kräftig in Tuscaloosa investiert wird, das bestätigt einmal mehr den Einsatz und die Teamarbeit unserer Mannschaft. Als Team hier in Tuscaloosa spielen wir eine maßgebliche Rolle für den weltweiten Erfolg von Mercedes‑Benz und sind stolz, dass auch der neue GLE für den weltweiten Bedarf wieder hier in Alabama gefertigt wird“, so Jason Hoff, Präsident und CEO von Mercedes-Benz U.S. International.
Nur zwei Jahre nach der Erfindung des Automobils startete Daimler 1888 als erster Fahrzeughersteller seine Geschäftstätigkeit in den USA. Seit nunmehr 130 Jahren ist Daimler fest in der Wirtschaft der USA verankert und hat zu ihrer Entwicklung beigetragen. Das Unternehmen schafft und sichert Arbeitsplätze, fördert neue Technologien und wird dies auch in Zukunft tun.

„So wie Mercedes geholfen hat, unseren Staat an die Spitze der Automobil-Produktion zu bringen, wird Alabama helfen, Mercedes an die Spitze der Elektromobilität zu bringen“, sagte Gouverneurin Kay Ivey. „Wir sind ständig bestrebt, den herausragenden Ruf der Marke ‚Made in Alabama‘ zu stärken. Aufgrund dessen gibt es für eine Weltmarke wie Mercedes-Benz keinen geeigneteren Standort wie Alabama.“

Die Elektroinitiative in den Vereinigten Staaten
Die neue Batteriefabrik in der Nähe des Werks in Tuscaloosa ist Bestandteil des globalen Batterie-Produktionsverbunds mit insgesamt acht Fabriken in Kamenz, Stuttgart-Untertürkheim, Sindelfingen, Peking, Bangkok und jetzt Tuscaloosa. Dieses weltweite Netzwerk ermöglicht es Mercedes-Benz, flexibel und effizient auf die Marktnachfrage zu reagieren. Die einzelnen Standorte versorgen die lokale Fahrzeugproduktion und sind, wenn erforderlich, bereit für den Export. Bis 2022 wird Mercedes-Benz Cars in jeder Baureihe mindestens ein elektrifiziertes Modell anbieten, insgesamt sind dann mehr als 130 Modelle im Portfolio. Im Rahmen der weltweiten Elektrooffensiven wird Mercedes‑Benz auch die Produktion von vollelektrischer SUV-Modelle in den USA starten.

Über das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa
Das Mercedes-Benz Werk Tuscaloosa (Mercedes-Benz U.S. International – MBUSI) in Alabama, ist Produktionsstandort für die aktuellen SUV-Baureihen GLE, GLS und GLE Coupé. Außerdem wird hier die C-Klasse Limousine für den nordamerikanischen Markt produziert. Im Jahr 2017 liefen im Werk mehr als 300.000 Fahrzeuge vom Band. Aktuell beschäftigt MBUSI rund 3.700 Mitarbeiter und sorgt für mehr als 10.000 Arbeitsplätze bei Lieferanten und Dienstleistern in der Region. In der 20-jährigen Geschichte wurden mehr als sechs Milliarden Dollar in das Werk investiert, um den Weg für die Produktion künftiger SUVs zu ebnen. Die Erweiterung macht das Werk Tuscaloosa zu einer der modernsten Automobilproduktionen der Welt.

Über Daimler in den USA
Daimler ist bereits seit Jahrzehnten fest in den Vereinigten Staaten etabliert. Als Arbeitgeber, Exporteur und „Good Corporate Citizen“ erzielt das Unternehmen in den USA eine direkte und indirekte Wirtschaftsleistung in Milliarden-Höhe. Daimler beschäftigt rund 26.000 Mitarbeiter in den Vereinigten Staaten und generiert indirekt eine geschätzte Anzahl von 150.000 zusätzlichen Arbeitsplätzen im ganzen Land. An 23 Standorten produziert das Unternehmen vor Ort hauptsächlich Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge, ist in den USA aber auch Daimler Financial Services, car2go und moovel sowie Standorten für Forschung und Entwicklung vertreten.