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IMSA Laguna Seca – Hart umkäpftes Qualifying Porsche 911 RSR in Startreihe drei

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Porsche 911 RSR (911), Porsche GT Team Patrick Pilet, Nick Tandy Laguna Seca © Porsche Motorsport
Porsche 911 RSR (911), Porsche GT Team Patrick Pilet, Nick Tandy Laguna Seca © Porsche Motorsport

IMSA Qualifying 10. Lauf Laguna Seca Hart umkäpftes Qualifying Porsche 911 RSR in Startreihe drei

Porsche hat sich in einem hart umkämpften Qualifying der IMSA SportsCar Championship in Laguna Seca einen Platz in der dritten Startreihe gesichert. Der 911 RSR mit der Startnummer 911 von Nick Tandy (GB) und Patrick Pilet (F) wird das Rennen am Sonntag vom sechsten Startplatz in Angriff nehmen. Die Teamkollegen Earl Bamber (NZL) und Laurens Vanthoor (B) starten den zehnten Saisonlauf im Schwesterfahrzeug mit der Startnummer 912 von Platz sieben.

Die Zeitenjagd auf dem legendären Laguna Seca Raceway in Kalifornien war spannend und eng. Tandy wartete zu Beginn des Qualifyings zunächst ein wenig ab, um von womöglich besseren Streckenbedingungen zu profitieren. Viel Sand und Schmutz auf der 3,601 Kilometer langen Strecke brachten jedoch nur wenig Grip. Der Brite schloss das Qualifying im 510 PS starken Porsche 911 RSR in 1:22.990 Minuten auf Rang sechs ab. Bamber lag am Ende nur 0,150 Sekunden hinter seinem Teamkollegen.

In der GTD-Klasse verschafften sich die Porsche-Kundenteams gute Ausgangspositionen für das Rennen. Werksfahrer Patrick Long sicherte sich im rund 500 PS starken Porsche 911 GT3 R mit der Startnummer 58 den vierten Startplatz. Der US-Amerikaner wechselt sich am Steuer des von Wright Motorsports eingesetzten Fahrzeugs mit Porsche Selected Driver Christina Nielsen (DK) ab. Jörg Bergmeister (Langenfeld) und Patrick Lindsey (USA) gehen im baugleichen Auto von Park Place Motorsports von Rang fünf in den vorletzten Saisonlauf.

Das Rennen startet am Sonntag, 9. September, um 14.05 Uhr Ortszeit (23.05 Uhr MESZ). Live übertragen wird der zehnte Lauf der IMSA SportsCar Championship 2018 außerhalb der USA und Kanadas im Internet auf www.imsa.com.

Stimmen zum Qualifying
Steffen Höllwarth (Porsche Programmmanager IMSA SportsCar Championship): „Die Plätze sechs und sieben – das schaut auf den ersten Blick nicht allzu gut aus. Nicht derjenige, der über eine einzelne Runde der Schnellste ist, hat die besten Chancen. Wir haben in allen Sessions unseren Fokus auf längere gelegt. Die Performance über die Distanz wird im Rennen der Schlüssel zu möglichen Erfolgen sein. Die Strecke bietet uns eine große Herausforderung bezüglich der Reifenhaltbarkeit. Deshalb haben wir größten Wert auf die Abstimmungsarbeit für das Rennen gelegt. Wir sehen bei den Longsruns gut aus. Von daher sind wir für das Rennen gut aufgestellt.“

Porsche 911 RSR (911), Porsche GT Team Patrick Pilet, Nick Tandy Laguna Seca © Porsche Motorsport
Porsche 911 RSR (911), Porsche GT Team Patrick Pilet, Nick Tandy Laguna Seca © Porsche Motorsport

Nick Tandy (Porsche 911 RSR #911): „Es war ein schwieriges Qualifying für uns. Die Streckentemperatur war ganz anders als im Training am Vormittag. Es war schwierig einzuschätzen, wie der Reifen darauf reagiert. Allerdings haben wir auch nicht wirklich alles aus unserem Paket herausgeholt. Hätten wir das geschafft, dann würden wir etwas weiter vorn stehen. Für das Rennen bedeutet dies aber nur wenig, da wir dann andere Reifen verwenden werden. Über die Distanz kann die Hackordnung ganz anders aussehen.“

Earl Bamber (Porsche 911 RSR #912): „Ein bisschen hatten wir dieses Ergebnis nach den Eindrücken aus den Trainings am Freitag schon erwartet. Es war anfangs schwierig für uns, die Reifen wirklich optimal zu nutzen. Am Vormittag waren wir mit der Performance jedoch zufrieden und die Schnellsten auf der Strecke. Bei den wärmeren Bedingungen im Qualifying war die Balance hingegen nicht mehr sonderlich gut. Dies müssen wir für das Rennen noch verbessern. Wenn uns das gelingt, haben wir gute Chancen.“

Ergebnis Qualifying

Klasse GTLM
1. Gavin/Milner (GB/USA), Chevrolet Corvette C7.R, 1:22,700 Minuten
2. Hand/Müller (USA/D), Ford GT, 1:22,787 Minuten
3. Magnussen/Garcia (DK/E), Chevrolet Corvette C7.R, 1:22,806 Minuten
4. Briscoe/Westbrook (AUS/GB), Ford GT, 1:22,850 Minuten
5. Sims/De Phillippi (GB/USA), BMW M8 GTE, 1:22,972 Minuten
6. Tandy/Pilet (GB/F), Porsche 911 RSR, 1:22,990 Minuten
7. Vanthoor/Bamber (B/NZ), Porsche 911 RSR, 1:23,140 Minuten
8. Krohn/Edwards (FIN/USA), BMW M8 GTE, 1:23,527 Minuten

Klasse GTD
1. Legge/Farnbacher (GB/D), Acura NSX GT3, 1:24,456 Minuten
2. Sellers/Snow (USA/USA), Lamborghini Huracan GT3, 1:24,595 Minuten
3. Keating/Bleekemolen (USA/NL), Mercedes-AMG GT3, 1:24,644 Minuten
4. Long/Nielsen (USA/DK), Porsche 911 GT3 R, 1:24,871 Minuten
5. Bergmeister/Lindsey (D/USA), Porsche 911 GT3 R, 1:24,904 Minuten