Sport Formel1-Regeländerungen- 29.März Start der Saison 2009 in Melbourne

Formel1-Regeländerungen- 29.März Start der Saison 2009 in Melbourne

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Für die vielen Fans der Formel1 ist die Zeit des langen wartens bald vorrüber.
Am 29. März beginnt die Saison 2009. Das erste Rennen findet in Melbourne statt.
Aber es gibt wieder einmal neue Regeln. Die FIA bringt es präzise auf den Punkt. Nur wer Siege einfährt kann Weltmeister werden.
In der Saison 2009 geht der WM-Titel an den Fahrer mit den meisten Siegen, unabhängig von der Zahl der WM-Punkte. Das alte Punktesystem bleibt bestehen. Hat aber erstmal nicht mehr viel zu bedeuten. Es Gewinnt der mit den meisten Siegen, sollten Fahrer gleich viele Siege haben, dann wird die Punktevergabe einbezogen. Zudem bestimmen die Punkte über die Reihenfolge von Platz zwei abwärts sowie die Konstrukteurs-Wertung. An der Konstrukteurwertung wird auch nichts verändert. Interessant an dieser Entscheidung des Weltrats ist, dass man den Vorschlag der Teamvereinigung FOTA abgelehnt und sich für die radikale Variante entschieden hat. Die FOTA hatte sich ein Wertungssystem gewünscht, das Siege zwar stärker belohnt, aber weiterhin auf dem Addieren von gesammelten Punkten basiert. Statt 10-8-6-5-4-3-2-1 hätte das neue Schema gemäß diesen Vorstellungen 12-9-7-5-4-3-2-1 gelautet.
Außerdem führt die FIA ab der Saison 2010 eine Budget-Obergrenze ein, allerdings nur als Wahlmöglichkeit. Ein Rennstall, der sich vorab verpflichtet, nicht mehr als 33 Millionen Euro für eine Saison auszugeben, darf einen aerodynamisch effizienteren Unterboden, verstellbare Flügel und einen nicht eingefrorenen und drehzahlbegrenzten Motor verwenden. Sollte dies aber bei den Teams zu gravierendes Ungleichgewicht führen kann hier die FIA jederzeit regulierend eingreifen. Außerdem wurde das Testverbot etwas gelockert. Aber nur für Neulinge, dass heißt für die Fahrer die in den letzten zwei Jahren nicht mehr als zwei Rennen oder vier Testtage absolviert haben. Diese dürfen dann zwischen letzten Rennen und Jahresende an drei Tagen testen. Auch werden jedem Team acht eintägige Aerodynamik-Tests auf einer langen Geraden erlaubt. Weitere Veränderungen sind: Künftig nach dem Qualifying werden alle Fahrzeuggewichte veröffentlicht. Alle Fahrer müssen am ersten Trainingstag für Autogrammstunden sowie unmittelbar nach Qualifying und Rennen für Medien-Interviews zur Verfügung stehen.
Außerdem hat die FIA nun auch formal der Unbenennung des ehemaligen Honda-Teams in offiziell „Brawn GP Formula One Team“ zugestimmt.
Einen dürfte es ganz besonders freuen das die Änderungen erst jetzt kommen und nicht schon voriges Jahr. Da wäre nämlich nicht McLaren-Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton Weltmeister geworden. Er hatte nur 5 Siege wobei Ferrari-Pilot Felipe Massa 6 Siege zu verbuchen hatte. Also muß er sich dieses Jahr mächtig ins Zeug legen. Man kann gespannt sein wie sich die Regeländerung auf die Saison auswirken.Quelle:autobild.de