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Formel 3 EM Spielberg Rennen 3 – Robert Shvartzman gewinnt vor Mick Schumacher

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10 Robert Shvartzman (RUS, PREMA Theodore Racing, Dallara F317 – Mercedes-Benz), 4 Mick Schumacher (DEU, PREMA Theodore Racing, Dallara F317 – Mercedes-Benz © F3 EM
10 Robert Shvartzman (RUS, PREMA Theodore Racing, Dallara F317 – Mercedes-Benz), 4 Mick Schumacher (DEU, PREMA Theodore Racing, Dallara F317 – Mercedes-Benz © F3 EM

Formel 3 EM Spielberg Rennen 3 – Robert Shvartzman gewinnt vor Mick Schumacher Rennen 3 in der Formel 3 in Spielberg

Im dritten Rennen der FIA Formel-3-Europameisterschaft auf dem 4,318 Kilometer langen Red Bull Ring war niemand schneller als Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing), der russische Rookie feierte seinen ersten Sieg in der FIA Formel-3-EM. Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing), Spitzenreiter der Fahrerwertung, sah die Zielflagge als Zweiter vor Jonathan Aberdein (Motopark). Dieses Ergebnis reichte der Mannschaft PREMA Theodore Racing, um sich vorzeitig den Titel in der Teamwertung der FIA Formel-3-Europameisterschaft 2018 zu sichern.

Robert Shvartzman gewann den Sprint zur ersten Kurve gegen Mick Schumacher und setzte sich in Führung. Schumacher versuchte in den ersten Runden zwar, seinen russischen Teamkollegen anzugreifen, doch der verteidigte sich erfolgreich und blieb an der Spitze des Klassements. Hinter den beiden Prema-Piloten sortierte sich Jonathan Aberdein auf Rang drei ein, gefolgt von Marcus Armstrong (PREMA Theodore Racing) und Daniel Ticktum (Motopark). Der Brite überholte den neuseeländischen Rookie in Umlauf zwei und war damit neuer Vierter.

In der Folge konnte Shvartzman sich einen kleinen Vorsprung auf Schumacher erarbeiten, den er bis zur Zieldurchfahrt halten konnte. Damit durfte der von Ferrari geförderte Nachwuchspilot seinen ersten Sieg in der FIA Formel-3-EM bejubeln, nachdem er zuvor fünf Rennen in Folge auf den Rängen zwei oder drei beendete. Schumacher sammelte als Zweiter wichtige Punkte und konnte sich so in der Fahrerwertung weiter von seinem ersten Verfolger Ticktum absetzen, der als Vierter abgewinkt wurde. Armstrong, Ferdinand Habsburg (Carlin), Jehan Daruvala (Carlin), Jüri Vips (Motopark), Ralf Aron (PREMA Theodore Racing) und Alex Palou (Hitech Bullfrog GP) vervollständigten die Top Ten.

Nun haben die Teilnehmer der FIA Formel-3-Europameisterschaft bis Mitte Oktober Zeit zur Vorbereitung, bevor der Kampf um die Titel auf dem Hockenheimring Baden-Württemberg in die entscheidenden Runden geht.

 Team Champion 2018 group photo, PREMA Theodore Racing, FIA Formula 3 European Championship, round 9, Red Bull Ring (AUT), 21. - 23. September 2018 © F3 EM

Team Champion 2018 group photo, PREMA Theodore Racing, FIA Formula 3 European Championship, round 9, Red Bull Ring (AUT), 21. – 23. September 2018 © F3 EM

Robert Shvartzman (PREMA Theodore Racing): „Es ist ein unglaubliches Gefühl, ein Rennen der FIA Formel-3-EM zu gewinnen. Wir haben hart dafür gearbeitet und es war nicht einfach, sich gegen Mick durchzusetzen. Der Schlüssel war mein besserer Start. Außerdem war es nett von ihm, dass er mir in der ersten Kurve den nötigen Platz gelassen hatte. Danach hatte ich einen guten Rhythmus und konnte Platz eins bis zum Ziel halten. Dabei hat natürlich auch das Team eine große Rolle gespielt, denn sie haben mir ein tolles Auto zur Verfügung gestellt. Glückwunsch an die gesamte Mannschaft zum Sieg in der Teamwertung.“

Mick Schumacher (PREMA Theodore Racing): „Ich schließe mich dem Glückwunsch an unser Team an, der Sieg in der Teamwertung klasse. Jeder auf und neben der Strecke hat hart dafür gearbeitet und einen tollen Job gemacht. In diesem Rennen war Robert sehr gut, während mein Start nicht ganz optimal war. Danach war auch mein Speed sehr gut, was zeigt, dass ich das Potenzial gehabt hätte, auch dieses Rennen zu gewinnen.“

Jonathan Aberdein (Motopark): „Mein Rennen ist schnell erzählt: Ich hatte einen guten Start und habe dann versucht, Daniel hinter mir zu halten. Das hat gut funktioniert und so bin ich letztendlich Dritter geworden. Rang drei ist ein schönes Ergebnis, zumal ich denke, dass das Prema-Team hier einen Vorteil gegenüber uns hatte.“