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Formel 1 GP Monaco 2018 – Toto Wolff über den GP von Monaco

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Mercedes Motorsportchef Toto Wolff © Daimler
Mercedes Motorsportchef Toto Wolff © Daimler
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Formel 1 GP Monaco 2018 – Toto Wolff über den GP von Monaco

Unser erster Doppelsieg in dieser Saison in Barcelona war ein großartiges Gefühl. Das Auto war schnell, ging gut mit den Reifen um und beide Fahrer waren mit der Balance sowie dem Fahrverhalten zufrieden. Dennoch sehen wir es nicht als einen Wendepunkt an. Der Streckenverlauf, die Streckenoberfläche und die Bedingungen passten alle zu unserem Auto und spielten uns damit in die Karten. Deshalb bleiben wir mit unseren Vorhersagen vor Monaco vorsichtig.

Die Strecke stellt uns vor gänzlich andere Herausforderungen, die zudem absolut einzigartig sind. Im vergangenen Jahr ging es für uns um Schadensbegrenzung, da wir an diesem Wochenende nicht das richtige Setup gefunden haben. Das war eine schmerzhafte Lektion für uns und wir sind fest entschlossen, zu zeigen, dass wir daraus unsere Lehren für dieses Jahr gezogen haben.

Wir gehen nicht als Favoriten in das Wochenende – das sind Red Bull und Ferrari. Red Bull ist in langsamen Kurven stark und wenn die Höchstgeschwindigkeit auf der Geraden weniger entscheidend ist. Ferrari hat unterdessen im vergangenen Jahr dort dominiert. Unsere Aufgabe ist es, ein sauberes Trainingsprogramm zu absolvieren, unsere Lehren aus den zurückliegenden Rennen umzusetzen und das Potenzial des Autos maximal auszuschöpfen, wie auch immer dieses ausfallen mag.

Jetzt beginnt für uns die heiße Phase der Saison mit sieben Rennen innerhalb von zehn Wochen. Dabei geht es bis zur Sommerpause Schlag auf Schlag und wir treten auf einer Reihe an unterschiedlichen Strecken an. Das wird das Team bis an seine Grenzen belasten und jede Schwäche wird mit Blick auf die Punktesituation hart bestraft werden. Wir sind uns dieser Herausforderung absolut bewusst und fest entschlossen, sie zu meistern.