Sport Formel 1: Flavio Briatore zieht Konsequenzen aus Skandal-Rennen von Singapur 2008

Formel 1: Flavio Briatore zieht Konsequenzen aus Skandal-Rennen von Singapur 2008

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Es gibt eine überraschende Kehrtwende in der Unfall-Affäre beim GP von Singapur aus dem Jahr 2008. Damit hat die Formel 1 wieder einen Imgage-Schaden erlitten und es ist zugleich auch der größte Skandal seit dem Bestehen der Formel 1.
Mit sofortiker Wirkung tritt der Teamchef von dem Formel 1 Rennstall Renault, Flavio Briatore zurück. Doch nicht nur Flavio Briatore zieht die Konsquenzen, auch Chefingenieur Pat Symonds hat das Renault-Team verlassen.
Renault hat völlig überraschend ihre Schuld in der Unfall-Affäre bei dem Singapur GP 2008 zugegeben und sich nicht nur von dem Teamchef Flavio Briatore getrennt sondern auch von ihrem Chefingenieur Pat Symonds.
Renault teilte mit: „Wir werden die aktuellen Anschuldigungen der FIA bezüglich des Singapur-Grand-Prix nicht bestreiten. Wir möchten ebenso bekannt geben, dass Teamchef Flavio Briatore und Chefingenieur Pat Symonds das Team verlassen haben.“
Noch vor einigen Tagen hatte der Teamchef von Renault und Renault selbst die Anschuldigungen vehement zurückgewiesen.
Wie es zu der plötzlichen Wende kam, steht noch in den Sternen. Man kann nur vermuten das der Rennstall mit dem Rücktritt von Briatore und Symonds in der Singapur-Unfall Affäre zuvorkommen wollten.
Doch Renault muß auch noch mit weiteren Konsquenzen rechnen, die Höchststrafe wäre der sofortige Ausschluß aus der Formel 1 WM. Denkbar ist auch eine hohe Geldstrafe.
Mit der Entlassung von Flavio Briatore geht eine der schillerndsten Figuren in der Formel 1. Doch Flavio Briatore führte auch Michael Schumacher mit dem damaligen Bennetton-Team 1994 und 1995 zum Weltmeister. Aber auch damals gab es schon Skandale rund um das Team von Flavio Britore.
Bis zu der Anhörung vor der FIA will sich das Renault Team aber nicht weiter äußern.(t-online)