Sport FC Bayern München stinksauer wegen Mark van Bommel

FC Bayern München stinksauer wegen Mark van Bommel

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FC Bayern München stinksauer wegen Mark van Bommel: Schon wieder gibt es Stress beim FC Bayern München. Diesmal geht es um Mark van Bommel. Gut möglich, dass Mark van Bommel ein zweiter Fall Arjen Robben wird. Weil van Bommel trotz Verletzung für die Niederländer in der EM-Qualifikation spielte und nun zwei Spiele bei Bayern ausfällt, erwägt der Rekordmeister rechtliche Schritte gegen Hollands Verband.
Kommt einen schon alles bekannt vor aus dem Fall Arjen Robben. Der auch verletzt zur WM fuhr und bisher noch nicht für den FC Bayern München in der Fußball Bundesliga antreten konnte. Da seine Verletzung durch dem WM Einsatz angeblich noch schlimmer wurde.
Uli Hoeneß ist stinksauer und in Anbetracht der schlechten Position von Bayern München in der Fußball Bundesliga kann man dies sogar nachvollziehen.
Aber auch van Bommel bekam sein Fett weg. „Mark van Bommel muss sich allmählich die Frage gefallen lassen, wer sein Arbeitgeber ist und von wem er bezahlt wird. Wenn er schon seit Wochen Knieprobleme hat, dann hätte man auch solche Länderspiele mal ausfallen lassen können“, kritisierte Hoeneß den Bayern-Kapitän.
Die Niederländer meinten wohl Mark van Bommel hat nur eine „kleine Schleimbeutelreizung“, könne also durchaus spielen. Doch bei einer mehrstündigen Untersuchung beim Vereinsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt kam eine andere Diagnose raus. Faszienriss mit ausgedehntem Bluterguss im rechten Knie. Klinkt natürlich ganz anders. Nun fällt Mark van Bommel am Samstag im Bundesliga Spiel gegen Hannover 96 und am Dienstag im Champions League Spiel gegen CFR Cluj aus.
„Es wäre verantwortungsvoll gewesen, wenn van Bommel schon gestern nach München zurückgekehrt und von unserem Arzt diagnostiziert und behandelt worden wäre“, sagte Karl-Heinz Rummenigge. Die Fronten zwischen beiden Partien haben sich verhärtet, Rummenigge spricht von einem „eisigen Verhältnis“. Womöglich sieht man sich demnächst vor Gericht wieder. Der FC Bayern wird den Fall nicht nur dem Europäischen Fußball-Verband UEFA zur Kenntnis bringen, er behält sich laut Presseerklärung „weitere rechtliche Schritte gegen den KNVB ausdrücklich vor“.
Die Niederländer sehen die Sache anders. Trainer van Marwijk sprach von einem „Sturm im Wasserglas“. Verbands-Chef van Oostveen stellte klar, man habe van Bommel durch einen unabhängigen Arzt untersuchen lassen und die von ihm angefertigten Scan-Bilder an die Bayern weitergeleitet.
Kann man sich nur wünschen, dass sich bald alle wieder auf wesentliche konzentrieren nämlich auf den Fußball.
Quelle: t-online,nc