Sport DTM 2018 – Stimmen zum Sonntagsrennen der DTM in Spielberg

DTM 2018 – Stimmen zum Sonntagsrennen der DTM in Spielberg

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DTM Spielberg 2018 DTM Spielberg 2018 Rene Rast © Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
DTM Spielberg 2018 DTM Spielberg 2018 Rene Rast © Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

DTM 2018 – Stimmen zum Sonntagsrennen der DTM in Spielberg

Der 100. Sieg für Audi in der DTM, erneuter Doppelschlag von René Rast und insgesamt fünf von sechs möglichen Podiumsplätzen: Audi blieb auch auf dem Red Bull Ring in Spielberg (Österreich) ungeschlagen. Die Stimmen.

Dieter Gass (Audi-Motorsportchef)
„Was für ein Wochenende für Audi! Was wir hier erreicht haben, damit hat niemand gerechnet: Beide Rennen gewonnen und fünf von sechs möglichen Podiumsplätzen geholt – das ist unglaublich. Am Samstag haben wir von unseren Wettbewerbern ein paar Geschenke bekommen, aber der 100. Audi-Sieg am Sonntag geht ganz klar auf das Konto Performance. Nico (Müller) und René (Rast) waren einfach die Schnellsten. Auch die Boxenstopps waren top und im perfekten Moment. Mike (Rockenfeller) hat bei den schwierigen Bedingungen am Samstag einen starken Job gemacht. Wir haben insgesamt tolles Teamwork unserer Fahrer und viel Action auf der Strecke gesehen. Dass René nach dem schwierigen Saisonstart noch mit Titelchancen in das Finale geht, ist eine unglaubliche Geschichte. Die DTM-Fans dürfen sich auf einen spannenden Showdown in Hockenheim freuen, bei dem René nichts verlieren, aber alles gewinnen kann.“

DTM Spielberg 2018 DTM Spielberg 2018 Rene Rast © Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel
DTM Spielberg 2018 DTM Spielberg 2018 Rene Rast © Audi Communications Motorsport / Michael Kunkel

René Rast (Audi Sport RS 5 DTM #33) Platz 1 / Platz 1
„Ein unglaubliches Wochenende. Nach zwei schlechten Qualifyings konnten wir zwei geniale Siege herausfahren. Wobei im Samstagsrennen viel Teamwork geholfen hat, den Sieg zu holen. Es zeichnet das Team aus, dass man ohne viele Absprachen in der Lage ist, den Teamkollegen zu helfen. Das ist uns gelungen. Das Rennen am Sonntag war so, wie man es sich als Rennfahrer erträumt: ein perfekter Start, eine gute erste Runde, eine perfekte Strategie, tolle Stopps und keine Fehler. Es lief alles nach Plan. Wir haben vor dem Saisonfinale unseren Rückstand auf die beiden Führenden in der Meisterschaft weiter verkleinert. In Hockenheim kann alles passieren.“

Nico Müller (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #51) Platz 3 / Platz 2
„Ich bin mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden. Mein Team hat einen super Job gemacht und mir ein sehr schnelles Auto hingestellt. Das in zwei Podiumsplätze umzuwandeln und René (Rast) zu helfen, die Meisterschaft weiterhin offen zu halten, war ein großes Plus. Man muss vor den Leuten zu Hause in Neuburg und Neckarsulm den Hut ziehen, die nicht aufgegeben und uns in die Position gebracht haben, Mercedes vor dem Saisonfinale noch einmal unter Druck zu setzen. Ich hatte eine Top-Performance im Qualifying und war im Rennen immer schnell. Diese wichtigen Punkte mitzunehmen tut gut. Das versuchen wir auch in Hockenheim – oder vielleicht noch ein Plätzchen besser.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 2 / Platz 8
„Ein mega Wochenende für Audi. Für mich persönlich war der Samstag nicht schlecht, als ich das Rennen fast gewonnen hätte. Am Sonntag im Qualifying hat mich Marco Wittmann auf meiner letzten und entscheidenden Runde geblockt. Das hat er nicht mit Absicht gemacht, aber es war unglücklich. Ich war so nahe, dass ich abbrechen musste und in die Box gefahren bin. Dadurch stand ich nur auf Startplatz 13, das ist zu wenig, denn jeder weiß, wie schwer es ist, nach vorn zu kommen. Im Rennen war ich schnell und wir hatten eine gute Strategie. Der achte Platz ist okay.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 5 / Platz 12
„Der Samstag war ganz okay. Im Qualifying war ich nicht besonders gut im Nassen, doch im Trockenen konnte ich im Rennen vom Restart profitieren und fuhr vom zehnten auf den fünften Platz vor. Das war mein bestes Ergebnis in dieser Saison. Am Sonntag belegte ich Platz zwölf im Qualifying, das war nicht gut, aber auch nicht schlecht im Vergleich zu den anderen Audi. Ich bin einen langen ersten Stint gefahren und wollte am Ende auf frischen Reifen überholen. Doch leider war ich dann nicht schnell genug. Ich fuhr in einer langen Schlange von Autos und holte als Zwölfter keine Punkte.“

Robin Frijns (Aral Ultimate Audi RS 5 DTM #4) Platz 11 / Wertungsausschluss
„Das Qualifying am Samstag war mit Platz acht nicht schlecht. Im Rennen wurde ich dann bereits in der ersten Runde in eine Kollision verwickelt, konnte aber trotz des beschädigten Autos noch attackieren. Am Sonntag habe ich im Rennen anfangs auf die Spitze aufgeholt. Aber nach dem Boxenstopp fühlte sich das Auto mit einem Mal ganz anders an und untersteuerte. Was genau die Ursache dafür war, werden wir uns jetzt genau anschauen.“

Loïc Duval (Audi Sport RS 5 DTM #28) Ausfall / Platz 15
„Für mich war es das zweite schwierige Wochenende in Folge. Am Freitag waren wir gut unterwegs. Im Qualifying am Samstag reichte es immerhin zu Platz elf, aber leider hatten wir im Rennen den Crash in der ersten Runde. Am Sonntag auf nasser Strecke waren wir im Qualifying mit dem ersten Reifensatz in den Top 10. Als die Strecke abtrocknete, konnte ich mich nicht verbessern. Im Rennen waren wir nicht schnell genug.“

Thomas Biermaier (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline)
„Es war wieder ein unglaubliches Wochenende für Audi, wieder zwei Siege für René (Rast). Glückwunsch an ihn und das Audi Sport Team Rosberg. Wir waren mit Nico (Müller) sehr zufrieden, er war zweimal auf dem Podium und hatte ein gutes Wochenende. Robin (Frijns) hat leider keine Punkte geholt, darüber sind wir enttäuscht.“

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix)
„Es war eine Überraschung, dass der Audi RS 5 DTM auf dem Red Bull Ring einen Zweifach- und einen Dreifachsieg errungen hat. Das war einfach traumhaft und zu Saisonbeginn nicht zu erwarten. Gratulation an die gesamte Mannschaft. Für Mike (Rockenfeller) war am Samstag der Sieg drin, er war immer in Schlagdistanz und wurde am Ende Zweiter. Schade, dass Loïc (Duval) am Samstag früh ausgefallen ist, denn der Speed stimmte. Am Sonntag dagegen nicht. Mike ist am Sonntag am Ende noch auf Platz acht vorgefahren.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg)
„Ich bin unglaublich happy. Vier Siege in Folge! Was René (Rast) in den letzten Wochen geschafft hat, ist einfach unglaublich. Vielen Dank an Audi für ein tolles Auto. Und danke an die ‚Äbte‘ und an Phoenix, das war eine perfekte Zusammenarbeit. Wir haben die Meisterschaft bis zum Saisonfinale in Hockenheim spannend gemacht.“

Stimmen von Mercedes AMG Motorsport zum Sonntagsrennen der DTM in Spielberg

Gary Paffett (37 Jahre, England): 3. Platz Startnummer: 2 Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das wird ein fantastischer Fight beim Saisonfinale in Hockenheim. Jetzt trennen Paul und mich nur noch vier Punkte und auch René (Rast) kommt immer näher. Das ist großartig für die DTM. Es fühlt sich toll an, zum Finale zu reisen und voll im Titelkampf dabei zu sein. Das Rennen heute verlief von der Pole Position leider nicht wie erhofft. Aber ich bin mit Blick auf die Meisterschaft trotzdem happy, weil ich Punkte auf Paul gutmachen konnte. Jetzt freue ich mich schon auf das Finale in Hockenheim.“

DTM, 18, Spielberg. Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, DTM, Gary Paffett, Mercedes-AMG C 63 DTM  © Mercedes AMG Motorsport
DTM, 18, Spielberg. Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, DTM, Gary Paffett, Mercedes-AMG C 63 DTM © Mercedes AMG Motorsport

Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland): 4. Platz Startnummer: 3 Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein durchschnittlicher Tag für mich. Ich bin von Platz drei gestartet und als Vierter ins Ziel gekommen – das ist nie gut. Der Zweikampf mit Gary hat viel Spaß gemacht, vor allem, da wir uns im direkten Duell um die Meisterschaft befinden. Aber schlussendlich bin ich natürlich enttäuscht, dass ich nicht auf dem Podium gestanden habe. Jetzt gilt meine volle Konzentration dem Finale in Hockenheim.“

Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland): 6. Platz Startnummer: 94 Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Nach dem gestrigen Rennen verlief der Tag heute besser. Der Speed war da, aber leider hatte ich im Rennen keine Chance gegen Audi. Mein Start war ganz gut, aber danach habe ich zwei Plätze vor Kurve drei verloren. Da wir ziemlich früh gestoppt haben, musste ich meine Reifen in der zweiten Rennhälfte mehr schonen und konnte mich nicht weiter nach vorne arbeiten als Platz sechs.“

Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien): 10. Platz Startnummer: 48 Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

„Das war leider ein Wochenende zum Vergessen für mich. In Folge der Strafe von gestern bin ich heute von Platz neun gestartet. Somit sollte es von Anfang an ein schwieriges Rennen für mich werden. Ich habe versucht, mein Bestes zu geben, aber das Auto war schwer zu fahren. Am Anfang konnte ich noch dranbleiben, aber sobald ich alleine gefahren bin, konnte ich nicht mehr herausholen.“

Daniel Juncadella (26 Jahre, Spanien): 11. Platz Startnummer: 23 Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Alles in allem sah es nach einem guten Rennen aus. Ich hatte keinen besonders guten Start und habe deshalb ein paar Positionen verloren. Danach war meine Pace aber sehr gut. Bei meinem Boxenstopp lief leider nicht alles glatt, aber ich konnte mir genügend DRS-Runden für den Endspurt aufheben. Damit habe ich dann Timo Glock im Duell um Platz sieben angegriffen. Leider hatte ich mit den Bremsen zu kämpfen und verpasste meinen Bremspunkt. So bin ich aus den Punkterängen herausgefallen. Aber ich musste es zumindest versuchen. Das Rennen hat Spaß gemacht.“

Sébastien Ogier (34 Jahre, Frankreich): 17. Platz Startnummer: 17 Gaststarter Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das Rennen verlief ein bisschen wie gestern – die zweite Rennhälfte war gut. Leider hatte ich zuvor Schwierigkeiten. Mein Start war okay. Ich fuhr sehr vorsichtig, um keinen Fehler zu machen. Danach erkannte ich, dass ich die Pace hatte, um andere Autos zu überholen. Leider hat Augusto Farfus Öl oder eine andere Flüssigkeit verloren, sodass meine Windschutzscheibe danach stark verschmiert und die Sicht sehr schlecht war. Ich versuchte, es mit den Scheibenwischern zu säubern, aber das machte es nur noch schlimmer. Der zweite Stint nach meinem Boxenstopp war mit freier Sicht okay, aber ich lag hinter Rocky, mit dem ich nicht kämpfen konnte. Ich konnte jedoch einen konstanten Rhythmus finden und das Rennen zu Ende fahren.“

Lucas Auer (24 Jahre, Österreich): ausgeschieden Startnummer: 22 Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das ist natürlich ein enttäuschendes Ende für mein Heimrennen. Gut war an diesem Wochenende der Speed. Allerdings muss man sagen, dass es an einem DTM-Wochenende vier Schlüsselmomente gibt – die beiden Qualifyings und die beiden Rennen. Bei drei davon haben wir Fehler gemacht und heute gab es einen technischen Defekt. Es tut mir sehr leid für die vielen Zuschauer hier. Aber auch das gehört zum Sport dazu. Weiter geht’s!“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef:
„Wir können mit dem heutigen Ergebnis nicht zufrieden sein. Wenn man mit drei Autos in den Top-4 startet und am Ende nur eine Podiumsplatzierung herausspringt, dann ist das sehr enttäuschend. Vor allem, da René Rast durch seinen Sieg wieder wichtigen Boden auf Paul und Gary gut gemacht hat. Da tröstet auch der heutige Gewinn der Hersteller- und Teammeisterschaft nicht darüber hinweg. Es ist schon jetzt klar, dass uns ins Hockenheim ein harter Kampf erwartet. Darauf müssen wir uns jetzt einstellen.“

Stimmen von BMW M Motorsport zum Sonntagsrennen der DTM in Spielberg

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Unsere Fahrer mussten heute definitiv hart für ihre Punkte kämpfen. Mehr als die Plätze fünf, sieben und neun waren insgesamt leider nicht drin. Joel Eriksson ist ein sehr solides und konstantes Rennen gefahren. Er konnte den Speed der Mercedes vor ihm einigermaßen mitgehen, allerdings hat es zum Attackieren nicht gereicht. Timo Glock hat einen super Start hingelegt, ist dann aber im Verkehr steckengeblieben. Auch über die Strategie konnten wir ihn dann nicht weiter nach vorn bringen. Philipp Eng hat sich mit einem starken Finish die zwei Punkte ebenfalls hart erarbeitet. Wir hatten uns hier mehr erhofft. Jetzt werden wir uns konzentriert auf Hockenheim vorbereiten, um beim Saisonfinale noch einmal Top-Ergebnisse zu holen. Glückwunsch an Mercedes zum Gewinn der Herstellerwertung – und an René Rast zum Sieg.“

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG):
„Mit dem Ergebnis von Timo Glock können wir noch halbwegs zufrieden sein. Er hat zumindest Punkte sammeln können. Nach dem schwierigen Qualifying haben wir uns mit Marco Wittmann und Augusto Farfus nicht nach vorn kämpfen können. Augusto wurde zunächst abgedrängt und bekam im Anschluss technische Probleme. Inwiefern das zusammenhängt, müssen wir uns genau ansehen. Wir werden nun weiter kämpfen, um in Hockenheim noch einmal viele Punkte einzufahren.“

Marco Wittmann (#11 BMW Driving Experience M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 17. Platz, Rennergebnis: 14. Platz, Punkte: 143):
„Wir hatten heute einfach nicht die Performance, um in die Top-10 zu fahren. Nach dem Qualifying haben wir im Rennen früh gestoppt und auf eine Safety-Car-Phase spekuliert. Die kam nicht. Damit waren unsere Chancen auf eine vordere Platzierung dahin. Insgesamt war das ein enttäuschender Tag. Jetzt geht es nach Hockenheim, wo ich die Saison versöhnlich abschließen möchte.“

Augusto Farfus (#15 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 16. Platz, Rennergebnis: Ausfall, Punkte: 50):
„Der Start verlief insgesamt recht geordnet. Dann hatten wir ein technisches Problem, das wahrscheinlich mit einem vorangegangenen Zweikampf zusammenhängt. Es ist sehr schade, dass wir vorzeitig aufgeben mussten, aber es wäre ohnehin nicht sehr viel möglich gewesen.“

Timo Glock (#16 DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 7. Platz, Rennergebnis: 7. Platz, Punkte: 127):
„Ich hatte eigentlich einen sehr guten Start, steckte dann aber in der ersten Kurve etwas im Gerangel fest und verlor dadurch Positionen. Danach war mein Speed ganz okay, aber die Spitze war zu schnell. Am Ende müssen wir mit Platz sieben zufrieden sein.“

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM):
„Für Joel Eriksson war es ein gutes Rennen, nachdem der Tag mit einem starken Qualifying begonnen hatte. Er konnte seine Position behaupten. Wir hatten einen guten Boxenstopp, und Joel hat auf der Ausfahrrunde einen guten Job gemacht. Glückwunsch an ihn und das gesamte Team. Philipp Eng hat das gute Teamergebnis mit seiner Punkteplatzierung dann noch abgerundet. Wir müssen jedoch weiter an unserer Pace arbeiten.“

Philipp Eng (#25 SAMSUNG BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 10. Platz, Rennergebnis: 9. Platz, Punkte: 98):
„Ich bin mit meinem Speed vor allem im zweiten Stint sehr zufrieden. Ich habe mit dem Team seit dem Nürburgring-Wochenende hart daran gearbeitet, mein Reifenmanagement im Rennen zu verbessern. Das hat sich hier extrem ausgezahlt. Leider habe ich zuvor für meine Kollision mit Lucas Auer eine Strafe bekommen, obwohl ich selbst angeschoben wurde und nichts machen konnte.“

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 15. Platz, Rennergebnis: 15. Platz, Punkte: 75):
„In Turn drei hatte ich ein bisschen Pech und musste bremsen, weil sich zwei oder drei Autos vor mir berührt haben. Dadurch habe ich viele Plätze verloren, obwohl mein Start sehr gut war. Danach war es natürlich nicht einfach zu überholen, weil alle ihr DRS nutzen konnten. Wir müssen jetzt analysieren, was wir mit Blick auf Hockenheim verbessern können, damit alle BMW schon im Qualifying weiter vorn stehen. Dann läuft das Rennen auch anders.“

Spielberg (AUT) 23th September 2018. BMW M Motorsport, Race 18, Joel Eriksson (SWE) BMW M4 DTM © BMW M Motorsport
Spielberg (AUT) 23th September 2018. BMW M Motorsport, Race 18, Joel Eriksson (SWE) BMW M4 DTM © BMW M Motorsport

Joel Eriksson (#47 BMW M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 6. Platz, Rennergebnis: 5. Platz, Punkte: 70):
„Ich bin mit meinem Rennen und dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir haben heute das Optimum aus unseren Möglichkeiten gemacht. Es war nicht einfach, die Reifen richtig zu managen. Am Ende hat es aber geklappt – und wir konnten gute Punkte für mich und das Team sammeln.“