Sport DTM 2018: Stimmen zum DTM Saisonauftakt in Hockenheim

DTM 2018: Stimmen zum DTM Saisonauftakt in Hockenheim

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DTM, 2018, Hockenheim I. Mercedes-AMG DTM Team, Mercedes-Benz, DTM, Edoardo Mortara, Mercedes-AMG C 63 DTM © Mercedes AMG Motorsport
DTM, 2018, Hockenheim I. Mercedes-AMG DTM Team, Mercedes-Benz, DTM, Edoardo Mortara, Mercedes-AMG C 63 DTM © Mercedes AMG Motorsport

DTM 2018: Stimmen zum DTM Saisonauftakt in Hockenheim 1. Rennen und 2.Saisonrennen

Timo Glock (GER) vom BMW Team RMG hat das zweite Rennen der DTM-Saison in Hockenheim (GER) gewonnen und mit 44 Punkten die Führung in der Fahrerwertung übernommen. Im wohl spannendsten Lauf der jüngeren DTM-Geschichte lieferte er sich in seinem DEUTSCHE POST BMW M4 DTM mit Gary Paffett (GBR, Mercedes) in der zweiten Rennhälfte ein spektakuläres Duell um die Spitze.

Immer wieder kämpften die beiden Routiniers Rad an Rad hart, viele Male wechselte die Führung. Glock behielt die Oberhand und feierte nach 36 Runden den fünften Sieg seiner DTM-Karriere und der 78. Sieg für BMW. Im Qualifying hatte sich der 36-Jährige seine fünfte DTM-Poleposition gesichert.

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Das war perfekte Werbung für den Motorsport und für die DTM. Es hat mich zwischenzeitlich einiges an Nerven gekostet, aber es war ein großartiges Rennen. Wir haben harte, aber faire Zweikämpfe von großen Sportlern gesehen – so muss Motorsport sein. Timo hat stahlharte Nerven gezeigt, sich immer wieder durchgesetzt und das Ding nach Hause gefahren. Herzlichen Glückwunsch zu dieser außergewöhnlichen Leistung. Und Platz vier von unserem Rookie Joel Eriksson war ebenfalls eine großartige Leistung. Dazu ein großes Lob an Bruno Spengler, der von ganz hinten eine tolle Aufholjagd auf Rang acht gezeigt hat. Mit insgesamt vier BMW M4 DTM in den Top-10 haben wir ein Top-Ergebnis geholt. Das gesamte Wochenende ist für uns gut gelaufen. Wir führen mit Timo Glock die Fahrerwertung an. Das motiviert uns natürlich für den weiteren Saisonverlauf.“

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG):
„Einfach nur Wahnsinn. Unfassbar. Was Timo heute auf der Strecke gezeigt hat, das ist unglaublich. Ich freue mich sehr für alle Jungs im Team, denn wir haben über den Winter alle extrem hart gearbeitet. Man hat aber an Marco und Augusto gesehen, dass bei uns noch nicht alle Kleinigkeiten perfekt stimmen. Das DTM-Feld liegt so eng zusammen, dass man ganz schnell nur noch um Platz zehn kämpfen kann.“

Marco Wittmann (#11 BMW Driving Experience M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 8. Platz, Rennergebnis: 11. Platz, Punkte: 2):
„Sowohl gestern als auch heute ging es für uns eher nach hinten als nach vorn. Wir müssen uns intensiv die Daten anschauen, um herauszufinden, woran es gelegen hat. Im Qualifying waren wir an sich ziemlich gut unterwegs. Das konnten wir im Rennen aber nicht nutzen. Es ist natürlich enttäuschend, mit nur zwei Punkten aus dem ersten Qualifying heimzufahren. Aber die Saison ist noch lang. Herzlichen Glückwunsch natürlich auch an Timo und an das gesamte BMW Team RMG zu diesem tollen Ergebnis.“

Augusto Farfus (#15 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 13. Platz, Rennergebnis: 10. Platz, Punkte: 1):
„Immerhin konnten wir heute noch einen Punkt holen. Nach der ersten Runde ist es uns gelungen, uns zurück zu kämpfen. Wir haben alles gegeben. Die Basis ist gut, jetzt müssen wir noch an den Feinheiten arbeiten. Aber die nächsten Rennen sollten wir optimistisch angehen können. Jetzt fahren wir nach Hause und beginnen mit der Vorbereitung auf das zweite Rennwochenende. Glückwunsch natürlich an Timo zum Sieg.“

Timo Glock (#16 DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 1. Platz, Rennergebnis: 1. Platz, Punkte: 44):
„Das war das geilste Rennen meines Lebens. Mir fehlen immer noch die Worte. Ich habe zwar das Rennen gewonnen, doch der wahre Sieger ist heute die DTM. Das war unfassbarer Motorsport – genau das, was wir den Fans bieten wollen. Das Duell mit Gary hat mich an einen Kampf zwischen zwei Boxern im Ring erinnert. Wir haben uns nichts geschenkt und wollten beide bis zum Ende den Sieg. Es war ein harter, aber sehr fairer Kampf. Für uns war es mit dem Podestplatz am Samstag sowie der Poleposition und dem Sieg heute ein fantastisches Auftakt-Wochenende.“

DTM Hockenheim 2.Saisonrennen Gewinner Timo Glock (GER), DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR © BMW Motorsport
DTM Hockenheim 2.Saisonrennen Gewinner Timo Glock (GER), DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR © BMW Motorsport

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM):
„Heute haben wir einen Motorsport-Klassiker gesehen. Es war ein großartiges Rennen und ein toller Zweikampf zwischen Timo Glock und Gary Paffett. Bei Joel hatten wir eine gute Strategie, und im Vergleich zu gestern konnten wir uns deutlich verbessern. Als Rookie schon so nah ans Podium zu kommen, ist eine tolle Leistung. Da es an der Spitze so spannend zuging, ist vielen gar nicht aufgefallen, was für ein unglaubliches Rennen Bruno gefahren ist. Aufgrund der Strafe von ganz hinten zu starten und dann bis auf Platz acht vorzufahren, ist großartig. Das Team hat bei ihm außerdem den schnellsten Boxenstopp des Rennens gezeigt. Philipp konnte vom hinteren Feld aus nicht mehr nach vorn fahren, hat aber auch eine Menge gelernt. Jetzt werden wir unsere Lehren aus diesem Wochenende ziehen und top-vorbereitet zum Lausitzring gehen.“

Philipp Eng (#25 SAMSUNG BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 18. Platz, Rennergebnis: 14. Platz, Punkte: -):
„Ich freue mich sehr für Timo und BMW. Mein Rennen war an sich ganz gut, ganz sicher ein weiterer Schritt nach vorn. Die Renn-Pace war wie schon gestern okay, auch der Start hat dieses Mal gut geklappt. Nach einer guten ersten Runde hing ich im Verkehr fest. Das ist leider so, wenn man relativ weit hinten startet.“

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 14. Platz, Rennergebnis: 8. Platz, Punkte: 12):
„Ich bin nach meiner Strafe wegen Blockierens im Qualifying von ganz hinten bis auf Rang acht nach vorne gefahren. Das Auto war sehr gut über die Distanz. Es hat richtig Spaß gemacht. Das Team hat einen super Job gemacht, unsere Strategie war gut und auch beim Boxenstopp waren die Jungs richtig schnell. Die Strafe nach dem Qualifying hat uns einige Punkte gekostet. Aber jetzt konzentrieren wir uns voll und ganz auf den Lausitzring.“

Joel Eriksson (#47 BMW M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 3. Platz, Rennergebnis: 4. Platz, Punkte: 13):
„Ich denke, ich kann mit meinem ersten DTM-Wochenende zufrieden sein. Heute war der erste Stint nicht so einfach, danach wurde es aber umso besser. Ich kam mit den Reifen sehr gut zurecht und hatte ein paar tolle Zweikämpfe. Gegen Gary war es nicht ganz so einfach, aber Platz vier ist am Ende in Ordnung.“

Stimmen vom Audi DTM Team

Audi Sport RS 5 DTM #33 (Audi Sport Team Rosberg), René Rast © Audi Communications Motorsport
Audi Sport RS 5 DTM #33 (Audi Sport Team Rosberg), René Rast © Audi Communications Motorsport

Dieter Gass (Audi-Motorsportchef)
„Die DTM hat zum Auftakt eine tolle Show geboten und die Fans mitgerissen. Die Begeisterung auf den Tribünen war sichtbar. Beide Rennen waren extrem spannend und das zweite am Sonntag einfach der Hammer. Das war Racing pur! Besser geht es kaum. Auch die Abschiedsvorstellung von Mattias (Ekström) war sehr bewegend, ich habe die eine oder andere Träne gesehen. Auch für unseren neuen TV-Partner SAT.1 hätten wir uns keinen besseren Auftakt wünschen können. Die beeindruckende Quote am Samstag ist ein Beweis dafür, wie stark das Produkt DTM ist. Ich bin schon gespannt auf die Zahlen vom Sonntag. Dass es für uns sportlich ein schwieriger Auftakt werden würde, kam nicht völlig überraschend. Wir hatten erwartet, dass uns die Reglementänderung zu schaffen macht. Das Ergebnis am Samstag war dennoch enttäuschend. Umso erfreulicher war der zweite Platz von Mike (Rockenfeller) am Sonntag. Wir haben an diesem Wochenende viel über das neue Package gelernt und nun einige Hausaufgaben zu erledigen. Am Lausitzring in zwei Wochen wollen wir insgesamt stärker sein.“

Mike Rockenfeller (Schaeffler Audi RS 5 DTM #99) Platz 14 / Platz 2
„Das Rennen am Sonntag hat vom Start bis zum Ziel Spaß gemacht. Wenn man von Platz neun kommt und am Ende Zweiter wird, ist es im diesjährigen extrem engen Feld ein tolles Ergebnis. Jeder Punkt zählt und wir haben wichtige Zähler eingefahren. Entscheidend war, dass mein Auto gut lag. Wir hatten einen tollen Start und waren schnell. Beim Boxenstopp hat mein Team einen perfekten Job gemacht. Am Ende habe ich nicht durch die Strategie überholt, sondern durch tolle Kämpfe auf der Strecke. Der Fight mit Gary (Paffett) war der Wahnsinn, absolut am Limit!“

Loïc Duval (Audi Sport RS 5 DTM #28) Platz 10 / Platz 5
„Wir haben in beiden Rennen ein gutes Ergebnis erzielt. Im Qualifying fehlte uns noch etwas auf BMW und Mercedes. In den Rennen lief es jedoch gut, da waren wir konstant schnell. Am Samstag hatte ich einen kleinen Ausritt in der Sachs-Kurve, deshalb hätte das Ergebnis besser sein können. Am Sonntag war das Auto nicht ganz so gut, wir haben trotzdem alles herausgeholt. Im Qualifying hatte ich zwar eine gute Runde, aber es reichte nur für Startplatz zwölf. Ich hätte sicher zwei Zehntel schneller fahren können und mit dem fünften oder sechsten Startplatz andere Möglichkeiten im Rennen gehabt. Als Team haben wir einen guten Job gemacht und ich freue mich für Rocky.“

René Rast (Audi Sport RS 5 DTM #33) Platz 9 / Platz 7
„Es war ein schwieriges Wochenende. Trotzdem haben wir in beiden Rennen und im Qualifying am Sonntag insgesamt zehn Punkte geholt. Und das Punktesammeln ist immer unser oberstes Ziel. Aber natürlich hatten wir gehofft, dass wir schneller sind. Das war am Samstag ein wenig frustrierend. Im Qualifying am Sonntag gab es einen kleinen Lichtblick mit dem zweiten Platz, aber im Rennen wurden uns dann wieder die Augen geöffnet. Jetzt müssen wir einfach dranbleiben, weiter hart arbeiten und schauen, was Phoenix besser macht als wir. Loïc (Duval) ist ein super Rennen gefahren, Mike (Rockenfeller) sowieso. Das zeigt, dass der RS 5 DTM grundsätzlich zu funktionieren scheint, wenn man das richtige Setup findet. Das zu wissen ist grundsätzlich positiv. Doch wir haben nun viel Arbeit vor uns.“

Robin Frijns (Aral Ultimate Audi RS 5 DTM #4) Platz 18 / Platz 12
„In der DTM gibt es viel zu lernen. Vor allem am ersten Tag habe ich verschiedene Dinge ausprobiert. Den zweiten Tag sind wir dann anders angegangen. Das zweite Qualifying war noch schwierig, aber im Rennen waren wir gut unterwegs und ich fühlte mich wohl. Wir haben einige Sekunden beim Boxenstopp verloren und damit drei Positionen eingebüßt. Danach habe ich meine Reifen stark strapaziert, es lief in kurzer Zeit viel schief. Als ich endlich frei fahren konnte, habe ich die Lücke zu Wittmann geschlossen, dann war das Rennen vorbei. Das Tempo hat gestimmt, aber ich hätte mir ein besseres Ergebnis gewünscht.“

Nico Müller (Castrol EDGE Audi RS 5 DTM #51) Platz 13 / Platz 13
„Es ist sicherlich nicht der Saisonauftakt, den wir uns erhofft haben. Wir haben hier keine Punkte geholt und unser Ziel nicht erreicht. Man muss anerkennen, dass die Konkurrenz hier sehr stark war. Wir konnten nicht das Maximum aus unserem Paket herausholen. Zweimal Platz 13 in den Rennen ist nicht zufriedenstellend. Wir haben jetzt Hausaufgaben für den Lausitzring zu erledigen. Ich bin trotzdem zuversichtlich und hoffe, dass uns die Strecke mehr entgegenkommt.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi RS 5 DTM #5) Platz 17 / Platz 16
„Es war ein tolles Erlebnis, meinen Fans und allen Beteiligten richtig Tschüss zu sagen. Das war, was von diesem Wochenende bleibt. Nach 17 Jahren war mir das ein großes Bedürfnis. Aus sportlicher Sicht waren die beiden Rennen nicht so prickelnd. Ohne Tests hierherzukommen und zu versuchen, alles auf den Punkt zu bringen, war nicht so leicht. Aber das wusste ich ja vorher.“

Jamie Green (Hoffmann Group Audi RS 5 DTM #53) Platz 19 / Platz 17
„Das Wochenende war eines der schlimmsten meiner gesamten Rennkarriere. Ich war nie wirklich schnell und nicht konkurrenzfähig. Ich hatte ein schlechtes Qualifying am Sonntag und ein noch schlimmeres am Samstag. Es war ein hartes Wochenende für Audi. Aber am Sonntag haben der zweite Platz von René (Rast) im Qualifying und der zweite Platz von Rocky im Rennen gezeigt, dass Audi unter die Top Drei fahren kann.“

Stimmen zum Rennen Mercedes AMG DTM Team

DTM, 2018, Hockenheim I. Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, DTM, Gary Paffett, Mercedes-AMG C 63 DTM © Mercedes AMG Motorsport
DTM, 2018, Hockenheim I. Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, DTM, Gary Paffett, Mercedes-AMG C 63 DTM © Mercedes AMG Motorsport

Gary Paffett (37 Jahre, England):3. Platz Startnummer: 2 Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich liebe Timo (Glock), das war unglaublich. Wir hätten beide zu jedem Zeitpunkt zurückstecken und Platz zwei mitnehmen können. Denn wir wussten, dass sie uns irgendwann einholen würden. Aber keiner von uns wollte aufgeben. Platz drei ist schlussendlich enttäuschend, aber das war es wert. Das war das beste Rennen, das ich je gefahren bin. So ein Zweikampf um den Sieg ist absolut unglaublich. Mir ging relativ früh das DRS aus. Deshalb wollte ich nur noch an Timo vorbeigehen und eine Sekunde Vorsprung herausfahren. Aber jedes Mal habe ich in den Spiegel geschaut und es hatte erneut nicht ganz gereicht und er war wieder da.“

Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland):6. Platz Startnummer: 94 Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Insgesamt war es ein gutes erstes Wochenende. Ich bin zweimal in die Punkte gefahren und in beiden Rennen wäre deutlich mehr drin gewesen. Jetzt müssen wir uns ansehen, was rund um die Boxenstopps passiert ist. Da haben wir immer die zuvor aufgeholten Plätze wieder verloren. Trotzdem nehme ich 18 Punkte von diesem Wochenende mit. Das ist für das erste Rennwochenende der Saison schon mal ganz gut. Wir haben ein gutes Auto und deswegen freue ich mich auf den Rest der Saison.“

Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland): 9. Platz Startnummer: 3 Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich glaube, dass wir bei der Strategie zu aggressiv waren und zu früh gestoppt haben. Drei oder vier Runden länger hätten vielleicht geholfen. Ich hatte etwas zu viel Untersteuern und das Auto war sehr schwierig zu fahren. P9 ist enttäuschend, da ich für einen Großteil des Rennens auf Platz drei gelegen habe. Das war ein hartes Wochenende mit vielen Höhen und Tiefen. Am Ende des Tages nehme ich Punkte mit, aber ich bin damit definitiv nicht zufrieden.“

Lucas Auer (23 Jahre, Österreich): 15. Platz Startnummer: 22 Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war leider ein klassischer Frühstart. Zu 100 Prozent mein Fehler. Sorry an das gesamte Team. Wenn du so einen Fehler machst und dafür bestraft wirst, ist das Rennen für dich quasi beendet. Aber das ist für mich jetzt schon Vergangenheit. Es geht weiter und ich blicke nur nach vorne. Wir müssen den Speed von hier mitnehmen und dann sehen wir, wie es in zwei Wochen am Lausitzring weitergeht.“

Daniel Juncadella (26 Jahre, Spanien): 18. Platz Startnummer: 23 Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Die Strafe kam für mich überraschend. Aber mein Rennen war vom Start weg beeinträchtigt. Ich hatte vor dem Start ein Problem mit der Kupplung und würgte den Motor ab, noch bevor die Ampeln ausgegangen waren. Danach dauerte es sehr lange, bis das Auto wieder ansprang. Das hat mich zurückgeworfen und dann kam auch noch die Strafe hinzu, die ich mir immer noch nicht ganz erklären kann. Denn ich habe mich am Start ja gar nicht bewegt, weil ich den Motor abgewürgt habe. Danach versuchte ich es mit einer anderen Strategie, aber ich hatte einen schweren Bremsplatten vorne links und konnte nicht mehr herausholen. Dennoch habe ich natürlich mein Bestes gegeben, um noch so viel Erfahrung wie möglich auf den verbleibenden Runden zu sammeln.“

Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien): ausgefallen Startnummer: 48Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das Rennen war für mich leider schon vorbei, bevor es richtig angefangen hatte. Ich hatte Motorprobleme und musste das Auto in der Box abstellen. Das ist natürlich sehr enttäuschend, gerade nach dem vierten Platz von gestern und dem ordentlichen vierten Startplatz für das Rennen heute. Nachdem wir im Freien Training einige Probleme hatten, war ich heute Morgen damit zufrieden, dass wir im zweiten Qualifying so stark zurückgekommen sind. Schade, dass wir dafür keinen Punkt bekommen haben. Das wäre eine gute Ausgangsposition für das Rennen gewesen. Aber es hat leider nicht sollen sein.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef:
„Was Timo, Gary und Mike heute gezeigt haben, war Racing at its best. Leider mit dem schlechteren Ausgang für uns. Ich kann mich aber kaum an ein intensiveres Finish erinnern als heute. Alles in allem haben wir uns nach dem Qualifying natürlich mehr erhofft. Trotzdem können wir mit dem Ergebnis des Wochenendes sicher zufrieden sein.“