Sport DTM 2018 – Stimmen zum DTM Rennen auf dem Nürburgring

DTM 2018 – Stimmen zum DTM Rennen auf dem Nürburgring

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#3 Paul Di Resta, Mercedes-AMG C 63 DTM, #25 Philipp Eng, BMW M4 DTM, #16 Timo Glock, BMW M4 DTM © DTM
#3 Paul Di Resta, Mercedes-AMG C 63 DTM, #25 Philipp Eng, BMW M4 DTM, #16 Timo Glock, BMW M4 DTM © DTM

DTM 2018 – Stimmen zum DTM Rennen auf dem Nürburgring DTM Rennen am Samstag

René Rast hat für Audi den zweiten Saisonsieg in der DTM geholt. Der amtierende Champion aus dem Audi Sport Team Rosberg gewann das Samstagsrennen auf dem Nürburgring vor Bruno Spengler (BMW) und Gary Paffett (Mercedes-Benz). Das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team startete mit einem Podestplatz in das drittletzte Rennwochenende der DTM-Saison 2018 auf dem Nürburgring. Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) beendete den 15. Saisonlauf auf dem dritten Platz. Mit seinem achten Podestplatz in dieser Saison und seinem vierten in der Eifel übernahm Gary wieder die Führung in der Fahrerwertung. Gleichzeitig war es die 25. Podiumsplatzierung für das Team in diesem Jahr.
m 15. Lauf der DTM-Saison 2018 auf dem Nürburgring (GER) hat Bruno Spengler vom BMW Team RBM seinen ersten Podestplatz in dieser Saison erreicht. Nach 40 Runden überquerte der Kanadier im BMW Bank M4 DTM als Zweiter die Ziellinie.

Gewinner Rene Rast sagte: „Das war ein extrem hartes Rennen, vor allem in den letzten zehn Minuten“, sagte Rast. „Bruno (Spengler) kam immer näher und ich konnte einfach nicht mehr schneller fahren. Ich war sehr froh, als ich die Zielflagge gesehen habe. Das Ergebnis ist natürlich super für die Meisterschaft. Ich hoffe, es geht so weiter.“

Stimmen zum Rennen von Mercedes-AMG Motorsport

Gary Paffett (37 Jahre, England): 3. Platz Startnummer: 2 Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ein Podium ist heute ein gutes Ergebnis für mich. Mein Ziel ist es, bei jedem Rennen so viele Punkte wie möglich einzufahren. Natürlich bin ich etwas enttäuscht, wenn ich aus der ersten Reihe starte und dann nur Dritter werde. Das ist nicht das, was ich mir erhofft hatte. Aber René (Rast) und BMW waren heute sehr stark. Jetzt müssen wir bis morgen noch etwas nachlegen und mehr Pace finden. Dann können wir hoffentlich einen noch besseren Tag erleben.“

DTM, 2018, Nürburgring. Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, DTM, Gary Paffett, Mercedes-AMG C 63 DTM © Mercedes AMG Motorsport
DTM, 2018, Nürburgring. Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, DTM, Gary Paffett, Mercedes-AMG C 63 DTM © Mercedes AMG Motorsport

Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland): 7. Platz Startnummer: 94 Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

„Mehr als Platz sieben war heute leider nicht drin. Ich bin von meinem Startplatz gleich ins Gerangel gekommen und habe dadurch ein paar Positionen verloren. Danach war auch mein Auto beschädigt, weshalb ich überrascht bin, dass es im Rennen doch noch so gut gelaufen ist und ich bis auf Platz sieben vorfahren konnte. Aber ich glaube, man kann klar erkennen, dass die anderen Hersteller mit den neuen Regeln für den Luftdruck einen Vorteil gegenüber uns haben. Jetzt müssen wir sehen, wie wir uns in diesem Bereich verbessern können, damit die Reifen im Rennen nicht mehr so stark abbauen.“

Lucas Auer (23 Jahre, Österreich): 11. Platz Startnummer: 22 Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

„Mein Start war schlecht und ich konnte nicht nach vorne angreifen. Danach konnte ich den Speed der Spitze in der Anfangsphase nicht zu 100 Prozent mitgehen. Aber das hat sich im Laufe des Rennens gebessert. Wir haben heute eine aggressive Strategie gewählt und sind damit ein Risiko eingegangen. Dadurch kamen wir sehr früh an die Box, um die Reifen zu wechseln, konnten das aber nicht bis zum Rennende durchhalten. Morgen ist ein neuer Tag. Warten wir ab, wie es im Qualifying läuft.“

Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien): 13. Platz Startnummer: 48 Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

„Das war ein schwieriger Tag für mich. Das Qualifying lief schon nicht optimal. Ich hatte Verkehr und musste von hinten starten. Leider fehlte uns die Pace und ich verbremste mich zu Rennbeginn. Dadurch habe ich einige Plätze verloren. Jetzt müssen wir uns sammeln und einen Weg finden, wie wir die Reifen unter dem neuen Reglement besser nutzen können.“

Daniel Juncadella (26 Jahre, Spanien): 15. Platz Startnummer: 23 Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich hatte einen guten Start, aber dann ging es in der ersten Runde etwas drunter und drüber. So konnte ich keinen Platz gewinnen, habe aber zumindest auch keinen verloren. Dann hatte ich ein Duell mit Timo Glock, der mich überall von der Strecke gedrängt hat. Das war sehr frustrierend für mich, da er damit mein Rennen zerstört hat. Leider war mein Auto danach beschädigt und ich konnte für den Rest des Rennens nichts mehr ausrichten.“

Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland): 18. Platz Startnummer: 3 Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein enttäuschender Tag für mich. Mit Startplatz acht war die Ausgangsposition für das Rennen schon nicht die beste, aber es wäre durchaus noch eine gute Position drin gewesen. So hätte ich meine konstante Serie an Top-10-Zielankünften fortsetzen und den Punkteverlust auf Gary minimieren können. Aber es hat leider nicht sollen sein. Ich wurde nach einem Überholmanöver von hinten getroffen und umgedreht. Danach war das Rennen für mich gelaufen. Jetzt hoffe ich morgen auf einen besseren Tag.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef:
„Abgesehen von der Podiumsplatzierung von Gary können wir mit dem Tag heute überhaupt nicht zufrieden sein. Außer Pascal haben alle Fahrer Positionen im Rennen verloren. Das lag zum einen an einigen Zwischenfällen, zum anderen an den neu vorgegebenen Mindestreifendrücken. Da hat unsere Abstimmung einfach noch nicht ganz gepasst und es ist sicher etwas, das wir uns für morgen genau anschauen müssen.“

Stimmen zum DTM Rennen auf dem Nürburgring von BMW M Motorsport

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Mit diesem Ergebnis können wir wirklich sehr zufrieden sein. Es war ein tolles Rennen hier auf dem Nürburgring mit den Plätzen zwei, vier, fünf und neun für BMW – so konnten wir gute Punkte mitnehmen. Die Fans haben einige schöne Fights auf der Strecke gesehen. Manchmal hat der eine oder andere vielleicht sogar ein wenig über die Stränge geschlagen, aber so sind die DTM und der Tourenwagensport. Für morgen haben wir noch ein paar Hausaufgaben zu machen, damit wir im Qualifying etwas weiter vorn stehen. Herzlichen Glückwunsch vor allem an Bruno Spengler zum ersten Podestplatz des Jahres auf Rang zwei. Damit hat er sich wohl nachträglich selbst das schönste Hochzeitsgeschenk gemacht und die These widerlegt, dass Rennfahrer langsamer werden, sobald sie geheiratet haben. Glückwunsch auch an René Rast und Audi zum Sieg.“

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG):
„Bei unserem Heimrennen sind wir erfolgsverwöhnt, aber auch mit dem heutigen Rennergebnis können wir insgesamt zufrieden sein. Die Mannschaft hat einen Top-Job abgeliefert, die Performance der Fahrer im Rennen war sehr gut. Für morgen müssen wir sehen, dass wir im Qualifying alles zusammenbringen. Denn von weiter vorn können wir hier definitiv auch gewinnen.“

Marco Wittmann (#11 BMW Driving Experience M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 5. Platz, Rennergebnis: 5. Platz, Punkte: 122):
„Ich hatte einen guten Start ins Rennen und war eigentlich schon an Lucas Auer vorbei, ehe er mich in der ersten Kurve getroffen hat. Wir konnten ihn dann zwar durch den frühen Boxenstopp überholen, das hatten wir aber eigentlich so nicht geplant. Am Ende waren die Reifen leider ein wenig zu alt, um nochmal Druck nach vorn machen zu können. So war am Ende leider nicht mehr als der fünfte Platz drin.“

Augusto Farfus (#15 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 10. Platz, Rennergebnis: 9. Platz, Punkte: 42):
„Mein Start war gut, aber in Kurve eins habe ich nicht die perfekte Linie gefunden. Im ersten Stint lief es für mich nicht so gut, die Pace war nicht da. Auf dem zweiten Reifensatz ist das Auto dann zum Leben erwacht. Dann konnte ich mein Rennen fahren. Allerdings hatten wir etwas zu früh gestoppt, so dass ich mit den Reifen nach hinten heraus nicht mehr attackieren konnte.“

Timo Glock (#16 DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 12. Platz, Rennergebnis: 4. Platz, Punkte: 119):
„Im Gegensatz zum Qualifying hatten wir im Rennen einen sehr guten Speed. Am Anfang hatte ich etwas zu kämpfen, da Mercedes wieder hart geblockt hat. Ich wäre fast von der Strecke gefahren worden. Das war etwas schade. Im Duell mit Gary am Ende habe ich einen kleinen Fehler gemacht. Da hätte ich vielleicht ein bisschen länger abwarten sollen. Ich wollte ihn in der letzten Schikane noch einmal unter Druck setzen. Dann hat er mich aber berührt, und mir sind die Räder stehen geblieben. Deshalb musste ich geradeausfahren. Ausschlaggebend war aber auch der Boxenstopp, der sehr gut bei uns war. Generell können wir mit dem Gesamtergebnis zufrieden sein. Insbesondere für Bruno freut es mich sehr, der nach langer Zeit wieder auf dem Podium stehen durfte.“

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM):
„Es war ein gutes Rennen. Gegen René Rast und Gary Paffett zu fahren, ist nicht einfach. Bruno konnte noch eine Position gutmachen. Wir wissen, dass er mit diesem Druck umgehen kann. In den letzten Runden war es ein bisschen schade, weil wir nicht weit vom DRS-Fenster weg waren. Eventuell hätte uns das doch noch den Sieg einbringen können. Aber wir nehmen es, wie es ist. Bei Philipp gab es einige Zwischenfälle. Diese müssen wir uns im Detail ansehen. Und auch bei Joel gibt es einiges aufzuarbeiten. Nach dem Boxenstopp kam er gemeinsam mit Marco zurück auf die Strecke und verlor offensichtlich an Pace. Das muss man sich jetzt genau anschauen.“

Philipp Eng (#25 SAMSUNG BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 6. Platz, Rennergebnis: 16. Platz, Punkte: 87):
„Positiv ist in jedem Fall, dass unsere Pace sehr gut war. Damit können wir zufrieden sein. Es hat einen kleinen Kontakt mit Paul di Resta gegeben. In der Phase der Kurve reicht es aus, dass man sich danach dreht. Das tut mir leid, es war keine Absicht. “

DTM Bruno Spengler Nürburgring © BMW M Motorsport
DTM Bruno Spengler Nürburgring © BMW M Motorsport
Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 3. Platz, Rennergebnis: 2. Platz, Punkte: 63):

„Es fühlt sich sehr gut an, wieder auf dem Podium zu stehen. Wir hatten einen richtig guten Tag heute. Das war in diesem Jahr nicht immer so, oft waren wir vom Pech folgt. So ist das manchmal im Motorsport. Es braucht dann eine gewisse Zeit, bis es wieder klappt. Das Auto war im Qualifying schon richtig gut und später auch im Rennen. Ich konnte von Beginn an pushen. Dafür ein riesiges Dankeschön an mein Team, die mir ein super Auto vorbereitet haben. Sie haben sich diese Punkte heute verdient. Morgen werden die Karten wieder neu gemischt, wir werden uns wieder konzentriert vorbereiten. Ein Wort an dieser Stelle zu meinem Freund Robert Wickens, der nach seinem Unfall im Krankenhaus liegt: Ich wünsche ihm alles Gute und hoffe, dass er so schnell wie möglich wieder da ist. Wir vermissen ihn im Motorsport.“

Joel Eriksson (#47 BMW M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 13. Platz, Rennergebnis: 12. Platz, Punkte: 52):
„Das war ein hartes Rennen. Meine erste Runde war noch richtig gut. Die Pace hat eigentlich auch gestimmt. Nach dem ersten Stopp bin ich dann aber etwas im Verkehr hängengeblieben und habe Zeit verloren. So war dann nicht viel mehr möglich. Morgen greife ich wieder an.“