Sport DTM 2018 – Stimmen zum DTM Rennen auf dem Lausitzring

DTM 2018 – Stimmen zum DTM Rennen auf dem Lausitzring

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DTM 2018 Lausitzring Edoardo Motara © Mercedes AMG Motorsport
DTM 2018 Lausitzring Edoardo Motara © Mercedes AMG Motorsport
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DTM 2018 – Stimmen zum DTM Rennen auf dem Lausitzring

Nach Startunfall, Safety Car und Rennunterbrechung: Edoardo Mortara holt seinen ersten DTM-Sieg auf dem Lausitzring. Der Lausitzring bleibt weiterhin ein gutes Pflaster für Mercedes-AMG Motorsport: Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) gewann am Samstag den ersten Lauf am zweiten Rennwochenende der DTM-Saison 2018. Für Edoardo war es sein neunter Sieg in der DTM, der erste auf dem Lausitzring und sein erster im Mercedes-AMG C 63 DTM. Das Mercedes-AMG Motorsport DTM Team steht nun bei insgesamt 14 Erfolgen auf dieser Strecke und ist damit weiterhin die erfolgreichste Marke in der Lausitz.

Mit Edoardo, Gary Paffett, Paul Di Resta, Pascal Wehrlein und Lucas Auer haben nun fünf der sechs Mercedes-AMG Motorsport DTM-Fahrer bereits mindestens einmal ein Rennen in der Lausitz gewonnen – drei davon (Di Resta, Wehrlein, Auer) feierten auf der Strecke sogar ihren jeweils ersten DTM-Sieg.
Insgesamt fuhren auf dem Lausitzring fünf Mercedes-AMG Motorsport DTM-Piloten in die Punkteränge. Lucas Auer (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) führte das Rennen nach seiner Pole Position lange Zeit an und beendete es schlussendlich auf Platz vier, knapp außerhalb der Podestplätze. Zwei Ränge hinter ihm überquerte Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) die Ziellinie als Sechster.

Pascal Wehrlein (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) und Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) komplettierten die starke Mannschaftsleistung auf den Plätzen acht und neun. Daniel Juncadella (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) beendete den dritten Saisonlauf nach 21 Runden auf Platz 14.

Das Rennen wurde kurz nach dem Start wegen eines heftigen Unfalls von René Rast (Audi) zwischenzeitlich unterbrochen und hinter dem Safety Car wieder aufgenommen. Den Fahrern blieben dann noch rund 20 Minuten Rennzeit für einen Sprint bis ins Ziel. Dabei kam es besonders auf das richtige Timing beim Pflichtboxenstopp sowie den Umgang mit den Reifen in den Schlussrunden an.

 DTM 2018 Lausitzring 2.Platz Timo Glock (GER) and Sieger Edoardo Mortara (ITA) © BMW Motorsport
DTM 2018 Lausitzring 2.Platz Timo Glock (GER) and Sieger Edoardo Mortara (ITA) © BMW Motorsport

Reaktionen und Stimmen auf das Samstagsrennen auf dem Lausitzring:

Stimmen zum Rennen Mercedes AMG Motorsport

Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien):1. Platz Startnummer: 48 Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das ist ein ganz besonderer Sieg für mich – mein erster mit Mercedes. Wir hatten im vergangenen Jahr stark zu kämpfen, aber in dieser Saison läuft es für mich viel besser und ich konnte endlich diesen Sieg feiern. Das ist unglaublich. Ich bin super zufrieden und absolut happy. Wir hatten heute eine tolle Strategie, das Auto war gut und auch der Boxenstopp war super. Ich bin echt überglücklich nach diesem Sieg. Mein Start war nicht ganz optimal und die ersten Runden waren etwas schwierig, aber danach ist einfach alles fantastisch gelaufen.“

Lucas Auer (23 Jahre, Österreich): 4. Platz Startnummer: 22 Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war ein hartes Rennen mit vielen Unfällen. Ich hoffe, dass alle Fahrer okay sind. Bis zur Schlussphase des Rennens habe ich alles überstanden. Ich war nach dem Start und den beiden Re-Starts jeweils Erster – dort wäre ich selbstverständlich auch gerne geblieben. Am Ende bin ich dann Vierter geworden, weil sich durch die Boxenstopps einiges verschoben hat. Wenn man von P1 auf P4 zurückfällt, ist das natürlich bitter. Das müssen wir jetzt analysieren. Normalerweise musst du in der DTM jede Chance nutzen. Meine Pole Position war heute eine Wunder-Runde, die sich nicht auf Knopfdruck wiederholen lässt. Morgen ist ein neuer Tag, aber es wird sicher wieder hart.“

Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland): 6. Platz Startnummer: 3 Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war heute etwas schade. Ich hatte einen sehr guten Start, aber das Rennen verlief unvorhersehbar. Wir trafen nicht die beste Entscheidung, weil wir bei den Boxenstopps alles 50:50 aufteilen mussten – einige fuhren länger, andere kürzer. Bei Edo ist es gut aufgegangen, länger draußen zu bleiben. Glückwunsch an ihn. Für mich war es recht ausgeglichen, aber andere fielen dadurch zurück. Alles in allem können wir zufrieden sein, aber es hätte mit einem unkomplizierteren Rennen besser laufen können.“

Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland):8. Platz Startnummer: 94 Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich bin mit dem Rennen nicht zufrieden. Wir haben während des Boxenstopps leider zu viele Positionen verloren. Danach gab es auch noch eine Berührung mit Gary, als wir mit kalten Reifen aus der Box rauskamen. Deswegen war es kein gutes Rennen für mich. Es wäre deutlich mehr drin gewesen, aber morgen ist ja zum Glück wieder ein Rennen. Dann greife ich wieder voll an.“

Gary Paffett (37 Jahre, England): 9. Platz Startnummer: 2 Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das Ergebnis rührt von meinem schlechten Qualifying her. Startplatz 14 war einfach nicht gut genug, das muss ich morgen besser machen. Das Auto war heute gut. Ich bin nur von meinem Qualifying enttäuscht. Das Rennen selbst war verrückt – erst das Safety Car am Start, dann der heftige Unfall von René, der zum Glück okay ist. Danach die rote Flagge. Es war einfach ein zerfahrenes Rennen und wenn es nur so wenige freie Rennrunden gibt, kann man nur ganz schwer auf die Jungs an der Spitze aufholen. Wir waren in der Spitzengruppe dabei, allerdings eher am Ende davon. Schlussendlich habe ich mit P9 ein paar Punkte mitgenommen, jetzt muss ich es morgen besser machen.“

Daniel Juncadella (26 Jahre, Spanien): 14. Platz Startnummer: 23 Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Heute gibt es leider nicht viel zu sagen. Ich habe eine Strafe bekommen, weiß aber noch nicht genau, warum. Danach war meine Pace im Rennen gut, aber es ist ganz komisch und ärgerlich, dass es im Qualifying zuvor nicht so gut gelaufen ist. Jetzt konzentriere ich mich auf das zweite Rennen morgen.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef:
„Das wichtigste heute ist erst einmal, dass es René gut geht! Glückwunsch aber an Edo zu seinem ersten Sieg mit Mercedes. Das hat er sich hart erarbeitet und ist völlig verdient. Insgesamt war es heute natürlich ein sehr turbulentes Rennen, in dem vieles drunter und drüber ging. Glückwunsch an die Mannschaft!“

Reaktionen und Stimmen auf das Samstagsrennen auf dem Lausitzring:

Stimmen von BMW Motorsport
Rudolf Dittrich (Leiter BMW Motorsport Fahrzeugentwicklung):
„Erst einmal herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an die technische Arbeitsgruppe der DTM. Heute steht sicher im Vordergrund, dass nach den diversen Unfällen alle Fahrer gesund aus ihrem Auto ausgestiegen sind. Glückwunsch an Mercedes und Edoardo Mortara zum Sieg, dahinter haben sich Timo Glock und Philipp Eng ein packendes Rennen geliefert. Das war sehenswert für die Zuschauer. Timo konnte seine Führung in der Fahrerwertung ausbauen, Philipp hat in seinem dritten DTM-Rennen eine sehr starke Leistung gezeigt. Für BMW war es insgesamt ein sehr gutes Ergebnis mit fünf Autos in den Punkten.“

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG):
„Es ist immer schön, wenn man als Team hart arbeitet, und dann mit Erfolg belohnt wird. Wir hatten uns fest vorgenommen, hier stärker zu sein als in den vergangenen Jahren auf dem Lausitzring. Das Ziel haben wir erreicht. Timo steht auf dem Podium, Marco hat auch ein positives Ergebnis eingefahren. Mit Augusto haben wir noch ein wenig Arbeit vor uns. Morgen werden wir wieder voll angreifen. Das gesamte Team ist top-motiviert.“

Marco Wittmann (#11 BMW Driving Experience M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 6. Platz, Rennergebnis: 7. Platz, Punkte: 8):
„Es war ein sehr chaotisches Rennen. Ich hoffe wirklich, dass es den Fahrern, die in Unfälle verwickelt waren, gut geht. Der Überschlag von René Rast sah ziemlich heftig aus. Am Ende kam es vor allem darauf an, in der richtigen Runde zu stoppen, da das Feld so eng zusammen lag. Man sieht an Edoardo Mortara, dass man hier mit dem perfekten Timing einen großen Sprung machen konnte.“

Augusto Farfus (#15 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 16. Platz, Rennergebnis: 10. Platz, Punkte: 2):
„Für mich galt es in diesem Rennen, einfach durchzukommen. Wir haben hier noch nicht den nötigen Grip gefunden. Entsprechend was es mit der Balance des Autos im Rennen nicht einfach. Trotzdem haben wir einen Punkt gesammelt, das Auto ist in einem guten Zustand. Morgen greifen wir wieder an.“

Timo Glock (#16 DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 5. Platz, Rennergebnis: 2. Platz, Punkte: 62):
„Zunächst einmal müssen wir froh sein, dass alle Fahrer, die heute in Unfälle verwickelt waren, in Ordnung sind. Durch die vielen Zwischenfälle war es am Ende ein sehr kurzes Sprintrennen. Am Ende ist unsere Strategie aufgegangen. Die Reifen haben ein bisschen zu lange gebraucht. Ich denke, wir hätten sogar ein wenig aggressiver sein können. Trotzdem bin ich natürlich sehr froh, auf dem Podium zu stehen. Außerdem freue ich mich sehr für Philipp, der ein tolles Rennen gefahren ist. Er ist das ganze Wochenende über sehr stark gefahren und war richtig schnell. Das ist ein schönes Ergebnis für BMW mit zwei Autos auf dem Podium.“

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM):
„Wir haben heute gesehen, wie sicher die DTM-Autos sind. Es gab einige heftige Unfälle, aber die Fahrer sind okay. Auch für uns war es ein spannendes Rennen, wir sind mit zwei Autos in de Top-10 gekommen. Philipp Eng steht zum ersten Mal auf dem Podest. Am Ende kamen Edoardo Mortara und Timo Glock noch mit DRS an ihm vorbei. Bruno erreichte als Fünfter das Ziel, das ist ebenfalls in Ordnung. Mit Joel werden wir hart arbeiten, damit er morgen konkurrenzfähiger unterwegs sein kann.“

Philipp Eng (#25 SAMSUNG BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 2. Platz, Rennergebnis: 3. Platz, Punkte: 17):
„Ich bin extrem happy über diesen dritten Platz. Und das in meinem dritten DTM-Rennen. Es hätte kaum besser laufen können. Ich hatte am Ende kein DRS, Edoardo Mortara hat das clever gemacht. Dann kam auch noch Timo vorbei. Dennoch überwiegt die Freude. Was wir heute gezeigt haben, war eine absolute Teamleistung. Ein großes Dankeschön geht an unser Ingenieursteam, wir haben seit Hockenheim sehr gute Arbeit geleistet.“

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 3. Platz, Rennergebnis: 5. Platz, Punkte: 23):
„Persönlich bin ich nicht ganz zufrieden. Die ganze Zeit über war ich Zweiter, am Ende musste ich mich mit Platz fünf begnügen. Es war, glaube ich, nicht optimal, so früh zu stoppen. Positiv ist aber, dass wir wieder Punkte mitgenommen haben. Insgesamt ist es ein sehr positiver Tag für BMW. Ich wäre gerne auf das Podest fahren, aber jetzt werden wir an der Strategie für morgen arbeiten.“

Joel Eriksson (#47 BMW M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 11. Platz, Rennergebnis: 12. Platz, Punkte: 13):
„Das war ein wirklich hartes Rennen für mich. Schon das Qualifying ist nicht optimal für mich verlaufen. Im Rennen sind dann eine Menge Dinge passiert, vor allem der IndyCar-Restart lief für mich nicht ideal. Es ging nicht weiter nach vorn, sondern eher nach hinten. Ich war einige Male zur falschen Zeit am falschen Ort. Dieses Rennen muss ich nun abhaken, wir werden im Hinblick auf morgen hart arbeiten.“