Sport DTM 2018 Hockenheim – Stimmen zum Samstagrennen DTM Saisonfinale Hockenheim

DTM 2018 Hockenheim – Stimmen zum Samstagrennen DTM Saisonfinale Hockenheim

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DTM 2018 Hockenheim Mercedes C 63 AMG DTM © Mercedes AMG Motorsport
DTM 2018 Hockenheim Mercedes C 63 AMG DTM © Mercedes AMG Motorsport

DTM 2018 Hockenheim – Stimmen zum Samstagrennen DTM Saisonfinale Hockenheim Gary Paffett holte sich nach einem packenden Rennen die Führung in der Fahrer-Wertung zurück. Gary Paffett (Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS) beendete das Rennen auf Platz vier, sein Titelkonkurrent Paul Di Resta (Mercedes-AMG Motorsport REMUS) kam auf Rang acht ins Ziel.

Vor dem Finale am Sonntag führt Gary (239 Punkte) die Meisterschaft mit sechs Zählern Vorsprung auf Paul (233 Punkte) sowie 15 Zählern auf Audi-Pilot René Rast (224 Punkte) an. Edoardo Mortara (SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport) belegte im vorletzten Saisonrennen Platz zehn Gary Paffett: „Das Ergebnis ist enttäuschend. Wir hatten im Rennen eine klasse Pace und im ersten Stint auch einen Vorsprung auf René.“

Stimmen von Mercedes AMG Motorsport auf das Samstagsrennen in Hockenheim

Gary Paffett (37 Jahre, England): 4. Platz Startnummer: 2 Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das Ergebnis ist enttäuschend. Wir hatten im Rennen eine klasse Pace und im ersten Stint auch einen Vorsprung auf René. Er hat beim Boxenstopp viel Boden auf uns gut gemacht und mich auch kurz darauf mit DRS überholt. Danach hatten wir einen Zweikampf und ich habe kein DRS mehr genutzt. Ich war mit meiner Position hinter ihm zufrieden und dachte, dass ich die Pace hatte, um ihn später im Rennen anzugreifen. Ich lag auf P2 und es drohte keine Gefahr von hinten. Dann kam das Safety Car wegen Teilen auf der Strecke heraus und danach war es sehr schwierig, meine alten Reifen aufzuwecken. Beim Re-Start ist jemand neben die Strecke gekommen und hat viel Staub aufgewirbelt. Danach bin ich beinahe zehnmal abgeflogen, da es unmöglich war, die Reifen wieder auf Temperatur zu bekommen.“

DTM, 2018, Hockenheim II. Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, DTM, Gary Paffett, Mercedes-AMG C 63 DTM © Mercedes AMG Motorsport
DTM, 2018, Hockenheim II. Mercedes-AMG Motorsport DTM Team, DTM, Gary Paffett, Mercedes-AMG C 63 DTM © Mercedes AMG Motorsport

Paul Di Resta (32 Jahre, Schottland): 8. Platz Startnummer: 3 Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Das war heute leider nicht mein Tag. Startplatz sechs war schon nicht ideal, insbesondere, da Gary und René vor mir gestartet sind. Zudem konnte Gary mit den beiden Qualifying-Punkten meinen kleinen Vorsprung halbieren. Im Rennen gab es dann jede Menge Action, Zweikämpfe und das Safety Car. Zu Beginn sah es gar nicht mal so schlecht aus, aber am Ende ist Platz acht natürlich ein enttäuschendes Ergebnis für mich. Jetzt muss ich morgen im zweiten Qualifying alles geben, um diesmal vorne zu starten, und dann versuchen, die sechs Punkte Rückstand auf Gary doch noch aufzuholen. Noch ist nichts verloren. Es wird ganz sicher ein spannendes Finale.“

Edoardo Mortara (31 Jahre, Italien): 10. Platz Startnummer: 48 Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

„Das war ein sehr schwieriges Rennen für mich. Ich bin von Platz neun losgefahren und schlussendlich Zehnter geworden. Leider hatten wir heute nicht die nötige Pace. Das Auto ist viel herumgerutscht und ich konnte nicht viel dagegen unternehmen. Ich bin sogar ein paarmal von der Strecke abgekommen. Jetzt müssen wir verstehen, was heute passiert ist, und warum wir relativ viel Performance verloren haben.“

Pascal Wehrlein (23 Jahre, Deutschland): 11. Platz Startnummer: 94 Team: Mercedes-AMG Motorsport PETRONAS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Ich hatte heute leider den ganzen Tag über keine Pace. Das ist schade, denn dies ist das letzte Wochenende von Mercedes in der DTM. Aber bei mir ging heute leider überhaupt nichts.“

Daniel Juncadella (26 Jahre, Spanien): 14. Platz Startnummer: 23 Team: Mercedes-AMG Motorsport REMUS Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM
„Die ersten 45 Minuten haben richtig Spaß gemacht. Bis dahin war es ein richtig gutes Rennen für mich. Mein Start war wirklich gut und die Strategie mit einem frühen Boxenstopp hat sehr gut funktioniert. Dadurch lag ich sicher auf Platz drei und habe auf meine Reifen geachtet, damit sie lange genug halten. Im schlimmsten Fall wäre ich vielleicht Vierter geworden, weil Timo recht schnell gewesen ist. Aber dann kam das Safety Car auf die Strecke und danach hat mich Bruno (Spengler) von der Strecke gedrückt. Dadurch bin ich am Ende leider außerhalb der Punkteränge ins Ziel gekommen. Das ist natürlich ein enttäuschendes Ergebnis für mich.“

Lucas Auer (24 Jahre, Österreich): ausgefallen Startnummer: 22 Team: SILBERPFEIL Energy Mercedes-AMG Motorsport
Fahrzeug: Mercedes-AMG C 63 DTM

„Leider ein enttäuschendes Ende für mein Rennen, gerade, da ich von der Pole Position gestartet bin. Mein Start war ganz gut und ich habe Gary vorbeigelassen. Dann ist mir das Gaspedal stecken geblieben und ich musste an die Box gehen. So konnte ich leider nicht weiterfahren.“

Ulrich Fritz, Mercedes-AMG Motorsport DTM Teamchef:
„Leider war das nicht das Rennen, das wir uns gewünscht haben. Unsere Pace war im Rennen einfach nicht gut genug. Bis zum Safety Car sah es noch gut aus, aber danach waren die anderen einfach schneller. Wir müssen definitiv über Nacht schauen, dass wir noch etwas finden. Das wird morgen ein harter Kampf um den Titel.“

Stimmen von BMW M Motorsport auf das Samstagsrennen in Hockenheim:

Jens Marquardt (BMW Motorsport Direktor):
„Es war ein sehr turbulentes Rennen, mit dem dritten Platz können wir zufrieden sein. Wir sind von den Plätzen vier, acht und zwölf gestartet. Timo Glock hat sich richtig gut vorgearbeitet. Für Augusto Farfus und Marco Wittmann tut es mir sehr leid, dass sie das Rennen nicht zu Ende fahren konnten. Man hat gut gesehen, dass ziemlich viel auf der Strecke passiert ist. Mit Blick auf morgen müssen wir einen konzentrierten Job im Qualifying machen und können dann hoffentlich noch einmal gute Punkte einfahren. Heute wäre sicher etwas mehr drin gewesen, aber bei so viel Action muss man wirklich froh über jedes Auto sein, das man ins Ziel bekommt. Insgesamt hatte das Rennen alles, was die DTM ausmacht: enges Racing, tolle Kämpfe und viele Überholmanöver. Insgesamt war das eine tolle Werbung für die DTM.“

Stefan Reinhold (Teamchef BMW Team RMG):
„Timo hat schon vor Rennstart gesagt, dass er nach vorn kommen wird, weil wir hier von Beginn an eine gute Performance hatten. Auch bei Marco und Augusto konnte man sehen, dass wir grundsätzlich sehr gut unterwegs waren. Marco war im freien Training super unterwegs. Dann kam der Ausrutscher, aber so etwas passiert, wenn man Autos am Limit fährt. Auch Augusto hatte zunächst ein gutes Rennen. Wir müssen jetzt schauen, warum seine Tür während des Rennens plötzlich nicht mehr gehalten hat. Auf jeden Fall ist es sehr schade.“

Marco Wittmann (#11 BMW Driving Experience M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 18. Platz, Rennergebnis: Ausfall, Punkte: 143):
„Kurzum: Das war für mich ein rabenschwarzer Tag. Mein Fehler im Qualifying hat uns aufgrund der nötigen Reparatur viel Zeit gekostet. Deshalb konnten wir im Qualifying nicht fahren. Das Rennen haben wir uns dann eigentlich sehr gut eingeteilt. Ich hatte am Ende noch viele DRS-Aktivierungen übrig und beim Restart noch relativ frische Reifen. Ich glaube, ich war schon Sechster, als ich dann hinter Paul di Resta Abtrieb verloren habe und durch den Dreck fahren musste. Bei all dem Staub und Schmutz im Auto ist dann etwas kaputtgegangen und das Rennen war vorbei.“

Augusto Farfus (#15 Shell BMW M4 DTM, BMW Team RMG – Qualifying-Ergebnis: 5. Platz, Rennergebnis: Ausfall, Punkte: 50):
„Am Anfang lief es für mich richtig vielversprechend, und ich konnte die Pace der Spitze mitgehen. Nach dem Boxenstopp sah es nach einem guten Rennen für uns aus. Dann ist die Tür weggeflogen. Es gab davor keinen Kontakt, sie ist plötzlich einfach abgeflogen.“

Timo Glock (#16 DEUTSCHE POST BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 3. Platz, Rennergebnis: 3. Platz, Punkte: 143):
„Hockenheim ist mein Wohnzimmer. Jedes Rennen hier ist ein echter Kracher. Die Strecke liegt unseren Autos sehr gut. Sie ist ideal, um eine gute Show zu bieten – und das haben wir heute wieder gemacht. Ich habe den Zweikampf zwischen René Rast und Gary Paffett immer auf den Screens verfolgt. Immer, wenn ich vorbeigekommen bin, und habe mir nur gedacht: ‚Hey Jungs, wartet auf mich, ich bin auch gleich da.‘ Am Ende müssen wir mit Platz drei zufrieden sein. Es war schade, dass wir nach der Safety-Car-Phase keine Chance gegen Robin Frijns und seine frischen Reifen hatten. Aber unsere Pace war gut. Glückwunsch an René zum fünften Rennsieg in Folge. Das ist wirklich eine beachtliche Leistung. Jetzt schauen wir auf morgen und werden sehen, ob wir wieder ein Wörtchen mitreden können.“

Timo Glock, BMW Team RMG © BMW M Motorsport
Timo Glock, BMW Team RMG © BMW M Motorsport

Bart Mampaey (Teamchef BMW Team RBM):
„Wir müssen uns morgen einfach weiter vorn qualifizieren als heute. Die Strafversetzung von Philipp Eng um fünf Plätze hat heute natürlich nicht geholfen. Er lag am Ende eigentlich auf Punktekurs, verlor dann durch einen Kontakt aber noch einige Positionen. Joel Eriksson fiel beim Restart nach der Safety-Car-Phase zurück. Bruno Spengler lag nach seinem Ausritt ins Kiesbett auch weit hinten. Mit dem zweiten Reifenwechsel in der Gelbphase haben wir dann die richtige Entscheidung getroffen, die ihm noch Punkte eingebracht hat. Grundsätzlich war dieses Rennen schwierig zu lesen. Nun haben wir einiges an Arbeit vor uns, um morgen noch einmal mit allen drei Fahrzeugen die Top-10 anzugreifen.“

Philipp Eng (#25 SAMSUNG BMW M4 DTM, BMW Team RMR – Qualifying-Ergebnis: 7. Platz, Rennergebnis: 12. Platz, Punkte: 98):
„Aufgrund der Strafe, die ich wegen der dritten Verwarnung erhalten hatte, war es von Platz zwölf schwierig, weiter nach vorn zu kommen. Insgesamt war es kein einfaches Rennen. Aber morgen gibt es hoffentlich wieder Punkte.“

Bruno Spengler (#7 BMW Bank M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 12. Platz, Rennergebnis: 9. Platz, Punkte: 77):
„Nach einem guten Start habe ich leider beim Boxenstopp Zeit verloren, weil beim Reifenwechsel etwas geklemmt hat. Dann bin ich in der Sachs-Kurve ins Kiesbett gerutscht und noch weiter zurückgefallen, obwohl ich eigentlich ein gutes Auto hatte. Zum Glück kam dann die Safety-Car-Phase, und mein Team hat die goldrichtige Entscheidung getroffen, mir noch einmal frische Reifen zu geben. Das hat mich letztlich noch nach vorn gebracht.“

Joel Eriksson (#47 BMW M4 DTM, BMW Team RBM – Qualifying-Ergebnis: 11. Platz, Rennergebnis: 15. Platz, Punkte: 70):
„Es war heute wirklich schwierig. Der Start war ganz okay. Der erste Stint verlief dann nicht einfach für uns. Nach dem Boxenstopp hatten wir einige gute Runden. Aber es gab schon beim Start einen Kontakt in der Haarnadelkurve. Meine linke Seite wurde dabei beschädigt. Dadurch hat meine Performance gelitten, und ich hatte einige Probleme. Die Pace war definitiv da. Jetzt müssen wir alle Kleinigkeiten beheben und morgen dann wieder voll angreifen.“