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DTM 2011 Norisring:Bester Audi Pilot auf Platz 4-Stimmen zum Qualifying auf dem Norisring

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DTM auf dem Norisring Matthias Ekström bester Audi Pilot auf Platz vier-Die Stimmen zum Qualifying: Wird in der DTM auf dem Norisring Audi seine Durststrecke an diesem Wochenende beenden können und einen Sieg nach 2002 im fünften Lauf der DTM 2011 in Nürnberg auf dem Norisring einfahren können. Die Chancen stehen gar nicht schlecht, jedoch ist der beste Audi Pilot in der Startaufstellung hinter drei Mercedes auf Platz vier zu finden.
Im morgigen Rennen der DTM auf dem Norisring kann viel passieren, denn der Norisring ist eine anspruchsvolle Rennstrecke. Im Qualifying lagen die Zeiten zwar dicht aneinander jedoch war man im Audi Lager nicht richtig mit dem Leistungen im Qualifying zufrieden.
Die Stimmen zum Qualifying der DTM auf dem Norisring aus dem Audi-Lager
Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef)

„Das Qualifying ist für uns nicht nach Wunsch verlaufen. Wir tun uns auf dem Norisring traditionell schwer – und das war auch heute im Qualifying wieder der Fall, auch wenn die Zeiten sehr dicht zusammen liegen. Kleinigkeiten machen den Unterschied, und wir haben es nicht geschafft, alles perfekt umzusetzen. ‚Eki’ ist zumindest in die Top vier gekommen. Aber das Rennen ist erst morgen. Wir werden alles geben.“

Mattias Ekström (Red Bull Audi A4 DTM), Startplatz 4
„Platz vier ist okay, aber weit entfernt von gut. Q4 war enttäuschend. Ich habe vor der ersten Kurve zu hart gebremst und hatte nicht genug Grip. Die Reifen und die Bremsen waren einfach noch zu kalt. Mit einem guten Start könnte ich im Rennen alle drei Mercedes vor mir überholen.“

Foto:© Audi Motorsport

Timo Scheider (AUTO TEST Audi A4 DTM), Startplatz 7
„Vom Gefühl her lief es besser als heute Morgen. Wir sind im letzten Outing vielleicht ein My zu spät draußen gewesen. Die erste Runde hat einigermaßen gepasst. Danach konnte ich mich bei den ersten Regentropfen leider nicht mehr verbessern. Mattias (Ekström) hat es dagegen hinbekommen und für Norisring-Verhältnisse noch einen Riesenschritt gemacht. Ich muss analysieren, woher der kam. Mit Platz sieben ist noch nichts verloren. Am Lausitzring haben wir es geschafft, von noch weiter hinten nach vorn zu fahren. Warum soll uns das hier nicht auch gelingen?“

Edoardo Mortara (Playboy Audi A4 DTM), Startplatz 8
„Platz acht war ein gutes Qualifying. Es wäre aber ein besserer Platz möglich gewesen, denn ich habe einige Fehler gemacht. Aber es war gut, bis in Q3 gekommen zu sein. Bester Audi-Jahreswagen war heute für uns und das Audi Sport Team Rosberg ein guter Job. Mal sehen, welche Bedingungen im Rennen herrschen werden.“

Miguel Molina (Red Bull Audi A4 DTM), Startplatz 9
„Es ging besser als im letzten Jahr. Damit bin ich zufrieden. Trotzdem muss ich mich auf dieser Strecke noch verbessern. Das Qualifying war okay. Das Auto war gut. Ich hatte nur kleine Fehler in meiner Runde. Wir wissen, dass in diesem Jahr das Qualifying extrem eng umkämpft ist. Trotzdem bin ich mit Platz neun glücklich. Und ich glaube an ein gutes Rennen am Sonntag.“

Martin Tomczyk (Schaeffler Audi A4 DTM), Startplatz 10
„Es lief nicht so, wie wir es geplant hatten. Die Reifen haben nicht so funktioniert wie bisher an diesem Wochenende. Ich konnte den Grip nicht von der ersten Runde an nutzen, deshalb passte unsere Strategie nicht – aber das konnten wir vorher nicht ahnen. Ich habe gehört, dass andere das Problem auch hatten. Aber die Punkte werden erst morgen vergeben. Startplatz zehn ist nicht die beste Position, aber auch nicht die schlechteste. Mal sehen, wo wir ankommen.“

Oliver Jarvis (Audi Sport performance cars A4 DTM), Startplatz 11
„Wir hatten am Freitag und auch am Samstagmorgen ein großartiges Auto und waren immer in den Top fünf. Der Regen zwischen dem zweiten Freien Training und dem Qualifying hatte große Auswirkungen. Wir hatten wenig Grip und konnten deshalb nicht schneller fahren.“

Filipe Albuquerque (TV Movie Audi A4 DTM), Startplatz 16
„Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Der zweite Satz Reifen war viel besser und meine Zeit wurde besser. Ich ging ans Limit und meine Räder blockierten in der letzten Kurve. Später konnte ich mich nicht mehr verbessern. Schade! Alle Zeiten sind so eng, das ist ganz schön anspruchsvoll. Am schwierigsten sind die Bremspunkte. Und sich auf der Gegengerade bis an die Mauer heraustragen zu lassen, ist interessant und macht viel Spaß.“

Mike Rockenfeller (E-POSTBRIEF Audi A4 DTM), Startplatz 17

„Ich freue mich, wieder in der DTM am Start zu sein. Aber ich muss ehrlich sagen: Viel schlechter konnte es heute nicht laufen. In der letzten Reihe zu stehen, nachdem ich in diesem Jahr sonst immer unter den ersten fünf war, ist sehr frustrierend. Ich hatte gar keinen Grip und war viel zu langsam. In der DTM habe ich auf dieser Strecke noch nie wirklich Land gesehen. Ich wusste, dass es schwer wird, aber ich hätte nie gedacht, in der letzten Reihe zu stehen.“

Rahel Frey (Glamour Audi A4 DTM), Startplatz 18
„Wir hatten gestern im Freien Training etwas Probleme. Zuerst hat es geregnet. So auf dem Norisring zu beginnen, war nicht einfach. Später hatten wir Probleme mit der Aufhängung. Aber wir haben weiter gearbeitet und konnten uns kontinuierlich verbessern. Für das Qualifying hatte ich mir etwas mehr ausgerechnet. Trotzdem wollen wir morgen attackieren.“

Hans-Jürgen Abt (Teamchef Audi Sport Team Abt Sportsline): „Es war zwar alles sehr eng, aber wir können mit dem Qualifying nicht zufrieden sein. Wir haben uns mehr erwartet. Mattias (Ekström) unterliefen in seinem letzten Qualifying Fehler. Er hatte keine Chance mehr auf die Pole-Position. Schade!“

Ernst Moser (Teamchef Audi Sport Team Phoenix): „Es war wie erwartet sehr knapp. Wenn man es nicht hundertprozentig hinbekommt, dann fehlt eine Zehntelsekunden. Und dann kommt man hier schon nicht mehr unter die ersten acht. Das war leider bei Martin (Tomczyk) der Fall. Schade und ärgerlich, aber man kann nicht jedes Mal ganz vorn sein. Trotzdem kann man vom zehnten Startplatz noch viel erreichen.“

Arno Zensen (Teamchef Audi Sport Team Rosberg): „Filipe (Albuquerque) hat eine steile Lernkurve. Es ist sein erster Einsatz auf dem Norisring, und das gleich in der DTM. Er hat keinen schlechten Job gemacht, aber Platz 16 ist natürlich für ihn enttäuschend. Mit Edo (Mortara) bin ich ganz happy. Er war in allen drei Qualifyings gut dabei. Drittbester Audi, bester Jahreswagen – damit kann ich gut leben.“ (PMA/NC)