TV und Shows Dschungelcamp 2016: Tag 3- Promis schütten ihr Herz aus

Dschungelcamp 2016: Tag 3- Promis schütten ihr Herz aus

454
TEILEN
Ich bin ein Star _ Holt mich hier raus!
Tag 3 im "Snake Rock"- Camp

Dschungelcamp 2016: Tag 3- Promis schütten ihr Herz aus: Schon am dritten Tag von „ich bin ein Star- Holt mich hier raus!“ legen einige Promis einen Seelenstriptease hin. Wenn man sich zu Beginn der Staffel die Promis angeschaut hat, freute man sich auf einige. Doch dann stellte sich schnell raus, lachen wird man über diese Promis nicht.

So zeigt sich Menderes doch ganz anderes als zuvor befürchtet. Er scheint sich im Dschungel richtig wohlzufühlen. Auch die Dschungelprüfungen, die er bisher erledigen musste, gingen, ohne zu meckern und mit vollem Einsatz über die Bühne.
Am Lagerfeuer wurde es dann richtig emotional als Menderes und auch Thorsten Legat aus seiner Vergangenheit erzählten. „Ich finde es hier gar nicht so schlimm. Ich fühle mich hier sogar wohler als in Deutschland. Jetzt gerade.“ Jürgen erstaunt: „Ja?“

Menderes Bagci erzählt am Lagerfeuer von seiner Kindheit
Menderes Bagci erzählt am Lagerfeuer von seiner Kindheit

Menderes: „Ja, ich fühle mich hier irgendwie freier.“ Jürgen: „Man merkt es an deiner Art. Du blühst total auf. Du merkst, dass die Menschen die hier sind, dich mögen… Menderes: „Ja und es tut mir gut für meine Seele. Ich brauch auch ein bisschen Balsam für die Seele. Wenn ich in Deutschland irgendwo unterwegs bin, gehe ich gehe ungern weg, weil die Leute dann lachen. Und das meiste ist Auslachen. Und hier, wenn dich jemand anlächelt, dann weißt du das anders zu bewerten… Sie lächeln dich an, weil sie dich doch nett finden.“

Menderes: „Ja. Ich wollt ja eigentlich erfolgreich werden und nicht bekannt. Es hat sich alles verselbstständigt irgendwann einmal.“ Jürgen: „Logischerweise, das ist der Preis den du dafür zahlst, wenn du das machst.“
Besonders Thorsten hört gedankenvoll zu und kann es verstehen, denn er weiß aus eigener Erfahrung, wovon Menderes spricht. Thorsten: „Wenn man von der elterlichen Seite etwas nicht bekommt, dann stimmt was nicht und ich denke, das trägt man dann sein ganzes Leben mit sich.“

Und dann bricht es aus dem Ex-Fußballprofi heraus: „Mein Vater hat meine Familie tyrannisiert. Er hat geschlagen. Und das Schlimmste für mich war, es hat sich missbraucht, an mir…“
Menderes ungläubig: „Der Vater?“ Thorsten: „Ja.“ Menderes: „Dein leiblicher Vater?“ Thorsten: „Ja. Ich habe mein Vater gehasst, wie die Pest. Ich kam eines Tages hoch, da hat meine Mama weinend in der Ecke gesessen und irgendwas hat mich gepackt und dann habe ich meinen Vater niedergeschlagen. Mit 15 Jahren. Mein Vater hat ja alles versoffen.“ Rolf: „Ach, Mensch, Kleener.“ Thorsten: „Alles, absolut.“ Rolf: „Komm mal her Kleener…“ Harte Kost, die man da hörte, und Rolf stand den beiden zur Seite und bot an mit ihnen zu meditieren.

 Gunter möchte von Sophia wissen warum  so große Brüste hat
Gunter möchte von Sophia wissen warum so große Brüste hat

Gunther denkt über sein Leben und Sophias Brüste nach
Im anderen Camp geht es eher um große Brüste. Gunther macht sich Gedanken, warum Sophia so große Brüste hat. Gunter: „Ich finde so große Brüste schrecklich. Das ist furchtbar. Da muss sie ein defekt haben, vom Kopf her. Einen Minderwertigkeitskomplex….“Dann kommt Sophia dazu und setzt sich zu Gunter auf die Pritsche. Gunter: „Man guckt gar nicht mehr in deine Augen, weil man immer auf diese Brüste schaut. Ja. Da ist so, weil wir Männer so gepolt…Warum hast du das gemacht?“

Sophia: „Weil ich ganz große Minderwertigkeitskomplexe hatte. Ich wurde in der Schule gehänselt.“ Gunter: „Warum?“ Sophia: „Ich war übergewichtig, früher. Dann habe ich abgenommen und hatte immer den Wunsch das zu machen.“ Und weiter: „Ich hatte mit 18 Jahren eine Beziehung, die hat mir nicht gutgetan… Als ich dann den Bert kennengelernt habe, da habe ich seine vielen tollen Freunde gesehen, die auch hübsch aussehen und ich habe sie alle gehasst. Und irgendwann habe ich dann entscheiden, ich möchte die nicht mehr hassen.

Aber Gunther denkt auch über sein eigenes Leben nach und stellt fest, wenn er noch einmal die Chance bekommen würde, würde er alles anders machen. Dann wird der Country- und Schlagersänger philosophisch. „Eigentlich muss der wirkliche Inhalt meines Lebens das persönliche Glück sein. Dem ich immer nachjage und das ich nie oder nur zeitweise bekommen habe.“ Und wo gab es solche Glücksmomente? „Wenn ich auf der Bühne die Leute begeistern konnte oder als ich in New York Marathon gelaufen bin und durchs Ziel kam. Aber am wichtigsten ist die Liebe einer Frau.

Tag 3 - Dschungel-Duell 4
Tag 3 – Dschungel-Duell 4

Dschungelprüfung Tag 3 Helena vs. David
Natürlich gab es sie auch wieder die Dschungelprüfung. Diesmal mussten (was für ein Wunder) Helena und David ran. Die „Katakomben der Verzweiflung“ warten auf David („Base Camp“) und Helena („Snake Rock“).

Die Promis mussten jeweils in einen Sarg steigen die dann in eine Wand fahren. In jedem Sarg befinden sich sechs Sterne, die in völliger Dunkelheit von den Duellanten abgeschraubt oder abgeknotet werden müssen. Und natürlich bleiben sie dabei nicht alleine: Jede Menge kontaktfreudige Dschungelbewohner werden sich in den Särgen einfinden. Sobald einer seine sechs Sterne zusammen hat, ist die Prüfung beendet. Sollte dies nach sechs Minuten nicht der Fall sein, gewinnt der Star, der dann die meisten Sterne hat.

David schreit und quatscht zwar die ganze Zeit ist aber schneller als die völlig ruhig gebliebene Helena und gewinnt somit das Essen für die anderen Promis in der Gruppe.

Fotos: © RTL / Stefan Menne, RTL

Alle Infos zu ‚Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!‘ im Special bei RTL.de.