Auto und Mobiles Die Abwrackprämie kann auch zur Falle werden

Die Abwrackprämie kann auch zur Falle werden

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Schnell mal sein neun Jahre altes Auto verschrotten lassen, 2500 Euro vom Staat kassieren und einen Neuwagen kaufen.
Das klingt alles sehr gut, aber die Abwrackprämie oder auch Umweltprämie, kann auch zur Falle werden.
Denn die Gefahr lauert wie immer im Kleingedruckten. Es klingt alles sehr attraktiv mit der sogenannten Abwarckprämie, doch für den Autokäufer lauern ungeklärte Risiken in diesem ganzen Konstrukt.
Ob man für seinen verschrotteten Altwagen wirklich die 2500 Euro Umweltprämie erhält, hängt auch von der Zulassung des neuen PKW´s und nicht vom Zeitpunkt der Unterzeichnung des Kaufvertrages beim Händler ab, so Sprecher des ADAC Maximilian Maurer.
Sollte der bestellte Neuwagen eine lange Lieferzeit haben, könnte es durchaus sein, dass man nicht in den Genuß der 2500 Euro Abwrackprämie gelangt, denn inzwischen könnten das Geld aus dem Staatssäckel bereits aufgebraucht sein.
Auch in der heutigen Zeit der Absatzkrise bei den Autoherstellern sind lange Lieferzeiten nicht selten.
Augen auf bei der Vertragsunterzeichnung des Neuwagens. Auch, wenn der Auto-Händler die Beantragung der sogenannten Abwrackprämie für den Käufer übernimmt, ist man laut ADAC Sprecher Maximilian Maurer nicht auf der sicheren Seite.
Wenn der Kfz-Händler den Betrag von 2500 Euro bereits vorstreckt, doch der Antrag von dem Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) später nicht genehmigt oder ablehnt oder auch die Ressourcen aufgebraucht sind, dann dürfte sich der Auto-Händler das Geld vom Käufer wiederholen.
Man sollte als Käufer den Kaufvertrag doppelt und dreifach durchlesen und auf Formulierungen achten, wo von einer „vorbehaltlichen“ Verrechnung der Umweltprämie oder Abwrackprämie die Rede ist. Wenn man sich dann immer noch nicht sicher ist sollte man sich nicht scheuen einen Anwalt zu Rate zu ziehen der den Vertrag für einen durchsieht.