Sport DFB Pokal Finale 2018 – Fakten nach dem DFB Pokal Finale

DFB Pokal Finale 2018 – Fakten nach dem DFB Pokal Finale

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DFB Pokal Finale 2018 Bayern München - Eintracht Frankfurt
DFB Pokal Finale 2018 Bayern München - Eintracht Frankfurt
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DFB Pokal Finale 2018 – Fakten nach dem DFB Pokal Finale

Eintracht Frankfurt gewann nach 1974, 1975, 1981 und 1988 zum 5. Mal den DFB-Pokal und zog dadurch mit dem FC Schalke 04 auf dem 3. Rang der Rekordsieger gleich. Nur Bayern München (18 Titel) und Werder Bremen (6) stemmten den Pokal häufiger in die Höhe.

Die Bayern zogen in ihrem 22. Pokalendspiel erst zum 4. Mal den Kürzeren – zuvor war dies nur gegen Borussia Dortmund (2012 mit 2:5), Werder Bremen (1999 mit 4:5 i.E.) und Bayer 05 Uerdingen (1985 mit 1:2) der Fall.
Es war der erste Pokalsieg der Eintracht seit fast exakt 30 Jahren – am 28. Mai 1988 hatten sich die Hessen mit 1:0 gegen den VfL Bochum durchgesetzt (Tor: Lajos Detari).
Durch den Pokalsieg startet die SGE kommende Saison direkt in der Europa-League-Gruppenphase. Es ist die erste Europapokalteilnahme seit der Saison 2013/14, als Frankfurt im Sechzehntelfinale der Europa League am FC Porto scheiterte.

Erstmals seit März 2010 gewann Frankfurt wieder ein Pflichtspiel gegen die Bayern – damals gab es einen 2:1-Heimsieg in der Bundesliga (Tore: Tsoumou, Fenin – Klose).
Bayern München beendet erstmals seit 1981/82 eine Saison mit 2 Pflichtspiel-Niederlagen* – vor der Finalniederlage hatte es bereits das 1:4 gegen den VfB Stuttgart gesetzt. *Niederlagen im Elfmeterschießen zählen statistisch gesehen als Remis.

Niko Kovac ist erst der fünfte Akteur, der als Spieler und Trainer Pokalsieger wurde. Zuvor gelang dies Jupp Heynckes, Thomas Schaaf, Alfred Schmidt und Ludwig Janda.
Im 6. Anlauf als Trainer feierte Niko Kovac seinen ersten Sieg gegen die Bayern (zuvor gab es 1 Remis und 4 Niederlagen).

Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic gelang im 40. Spiel als Spieler und Manager sein erster Sieg gegen die Bayern (zuvor 11 Remis und 28 Niederlagen).

Ante Rebic erzielte seinen ersten Doppelpack für Frankfurt. Nach Robert Lewandowski (3 Tore 2012 für Dortmund) und Martin Harnik (2 für Stuttgart 2013) avancierte er zum 3. Spieler, der in einem Pokal-Finale gegen die Bayern mehrfach traf.

Schon 2017 hatte Ante Rebic im Finale gegen den BVB (zum zwischenzeitlichen 1-1, Endstand 1-2) getroffen. Damit ist er der erste Frankfurter mit mehr als einem Tor im DFB-Pokal-Finale.

Robert Lewandowski erzielte in seinem 4. Pokalfinale sein 4. Tor und zog mit Gerd Müller und Uwe Seeler gleich. Kein anderer Spieler traf häufiger im Pokalfinale. Lewandowski wurde mit 6 Treffern nach 2016/17 (5 Tore) und 2011/12 (7 Treffer für Dortmund) zum 3. Mal Torschützenkönig im DFB-Pokal. Der Pole zog mit Gerd Müller gleich, nur Hannes Löhr wurde 4-mal Torschützenkönig im Pokal. Die Bayern trafen zum 50. Mal im Pokalfinale. In den 22 Endspielen gelang nur 2016 gegen den BVB kein Tor (4-3 i.E.).

Joshua Kimmich gab 2017/18 in Pflichtspielen 15 Torvorlagen und war an 21 Treffern direkt beteiligt (6 Tore) – jeweils Höchstwert aller Abwehrspieler in Europas 5 großen Ligen.
Mijat Gacinovic erzielte seinen 4. Pflichtspiel-Treffer der Saison, 3 davon markierte er im DFB-Pokal – zuvor in Runde 1 beim TuS Erndtebrück (in Siegen) und im Achtelfinale beim 1. FC Heidenheim.
Während die Frankfurter beide Großchancen nutzten, vergaben die Münchner alle 4 Hochkaräter. Zudem waren die Bayern das erste Team seit detaillierter Datenerfassung, das in einem Pokal-Endspiel 2-mal am Aluminium scheiterte.
Die Bayern gaben fast 3-mal so viele Torschüsse ab wie Frankfurt (22-8), brachten aber wie die Eintracht nur 5 davon auch auf das gegnerische Tor.

Mats Hummels verlor sein 4. Pokal-Finale in Folge (zuvor 2014, 2015, 2016 mit Dortmund). Einzig beim 5-2 mit dem BVB gegen den FCB 2012 holte er diesen Titel. Franck Ribery bestritt sein 7. Finale im DFB-Pokal und zog mit den Rekordhaltern Claudio Pizarro, Philipp Lahm und Oliver Kahn gleich.
Robert Lewandowski absolvierte sein 48. Vereins-Pflichtspiel der Saison und schoss dabei sein 41. Tor – jeweils Höchstwert aller Bundesliga-Spieler. Jupp Heynckes saß zum letzten Mal auf der Trainerbank. Den DFB-Pokal gewann er in seiner Trainerkarriere lediglich 2013 (3-2 gegen den VfB Stuttgart) – im Jahr des Triples des FCB.

Ante Rebic erzielte seinen 1. Doppelpack für Frankfurt. Nach Robert Lewandowski (3 Tore 2012 für Dortmund) und Martin Harnik (2 für Stuttgart 2013) ist er der 3. Spieler, der in einem Pokal-Finale gegen Bayern München mehrfach traf.

Schon 2017 traf Ante Rebic im Finale gegen den BVB (zum zwischenzeitlichen 1-1, Endstand 1-2). Damit ist er der 1. Frankfurter, mit mehr als 1 Tor im DFB-Pokal-Finale.

Rebic gab 3 Torschüsse ab – Höchstwert bei der Eintracht