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Audi gewinnt erneut die 24 Stunden von Le Mans mit dem R18 e-tron

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24h Le Mans 2013 Audi R18 e-tron gewinnt erneut das 24 Stunden Rennen
24h Le Mans 2013 Audi R18 e-tron gewinnt erneut das 24 Stunden Rennen

Audi gewinnt erneut die 24 Stunden von Le Mans, Porsche gewinnt in den beiden GT Klassen: Der zwölfte Triumph für die Vier Ringe in Le Mans war erwartungsgemäß einer der schwierigsten und am härtesten erkämpften. Nach einer kurzfristigen Reglementänderung konnten die drei Audi R18 e-tron quattro mit einer Tankfüllung im Schnitt zwei Runden weniger zurücklegen als Hauptkonkurrent Toyota. Die zusätzlichen Boxenstopps mussten die Audi-Piloten durch schnellere Rundenzeiten auf der Strecke wieder gutmachen – und das bei zeitweise extrem schwierigen Witterungsbedingungen.

Zahlreiche Zwischenfälle bei den 24h von Le Mans 2013
Immer wieder zogen während des dramatischen Rennens Regenschauer über die Rennstrecke. Die Folge waren zahlreiche Zwischenfälle und insgesamt elf Safety-Car-Einsätze. Mehr als fünf Stunden absolvierte das Starterfeld aufgrund von Aufräumarbeiten und Reparaturen unter „Gelb“.

Die drei Audi R18 e-tron quattro, die über eine elektrisch angetriebene Vorderachse verfügen, waren während des gesamten Rennens die schnellsten Autos im Feld – und gleichzeitig die effizientesten: Auch der Sieg in der Michelin Green X Challenge, die für die saubersten, schnellsten und effizientesten Prototypen ausgeschrieben ist, ging nach Ingolstadt und Neckarsulm.

Zwölfte Audi Sieg in Le Mans
Den zwölften Audi-Sieg in Le Mans holte der von Startplatz eins ins Rennen gegangene Audi R18 e-tron quattro mit der Startnummer „2“ pilotiert von Loïc Duval (Frankreich), Tom Kristensen (Dänemark) und Allan McNish (Schottland). Für Duval, der am Mittwoch bereits die Pole-Position geholt hatte, war es der erste Erfolg beim französischen Langstrecken-Klassiker, für Allan McNish der dritte. Tom Kristensen, bereits seit 2005 alleiniger Rekordhalter des Rennens, triumphierte zum neunten Mal.

24h Le Mans 2013 Audi R18 e-tron gewinnt erneut das 24 Stunden Rennen
24h Le Mans 2013 Audi R18 e-tron gewinnt erneut das 24 Stunden Rennen
Foto:© Audi Motorsport

Audi R18 e-tron 24 Stunden ohne Probleme
Der siegreiche Audi R18 e-tron quattro lief 24 Stunden lang ohne das geringste technische Problem. Die Führung übernahmen Duval/Kristensen/McNish am Samstagabend um 21:43 Uhr und gaben diese bis zur triumphalen Zieldurchfahrt am Sonntag um 15 Uhr nicht mehr ab. Schon früh erarbeiteten sich die drei Audi-Piloten die entscheidende Runde Vorsprung auf den zweitplatzierten Toyota, den sie bis zum Schluss auch bei teilweise chaotischen Bedingungen mit sintflutartigem Regen behielten.

Porsche gewinnt beide GT Klassen bei den 24 Stunden von Le Mans 2013
Porsche gewinnt beide GT Klassen bei den 24 Stunden von Le Mans 2013
Foto:©Porsche Motorsport

Porsche gewinnt beide GT-Klassen bei den 24 Stunden von Le Mans
Es sind die Klassensiege Nummer 99 und 100 von Porsche beim berühmtesten Langstreckenrennen der Welt. Der vom Porsche AG Team Manthey eingesetzte neue Porsche 911 RSR siegte mit den Porsche-Werksfahrern Romain Dumas (Frankreich), Marc Lieb (Ludwigsburg) und Richard Lietz (Österreich) in der Klasse GTE-Pro. Es war im dritten Rennen der erste Sieg für den Rennwagen aus Weissach. Mit dem zweiten 911 RSR machten ihre Werksfahrerkollegen Jörg Bergmeister (Langenfeld), Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Patrick Pilet (Frankreich) den Doppelsieg für Porsche perfekt. In der Klasse GTE-Am holte der Porsche 911 GT3 RSR des Teams IMSA Performance Matmut mit den Franzosen Raymond Narac, Jean-Karl Vernay und Christophe Bourret den Sieg

24h von Le Mans wurde von Unfall mit tödlichem Ausgang überschattet
Überschattet wurde das 90-Jahr-Jubiläum der 24 Stunden von Le Mans durch einen tödlichen Unfall, der sich kurz nach dem Start des Rennens in der GT-Klasse ereignete. „Dieser schreckliche Zwischenfall trübt natürlich die Freude über einen weiteren großen Le-Mans-Sieg für Audi, bei dem unser Team und unsere Fahrer 24 Stunden lang extrem unter Anspannung standen und keine Fehler machen durften“, erklärte Dr. Wolfgang Ullrich. „Uns alle hat die Nachricht vom Tod Allan Simonsens sehr bestürzt. Er hat in seiner Karriere auch mit dem Audi R8 LMS Rennen bestritten. Unser Mitgefühl gilt vor allem seinen Angehörigen und Freunden, aber auch dem Team von Aston Martin. Es zeigt, dass man nie aufhören darf, alles nur Erdenkliche für die Sicherheit im Motorsport zu tun. Es ist der erste tödliche Unfall, den wir in 15 Jahren Le Mans miterleben mussten. Ich hoffe, dass es der letzte bleibt.“