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ADAC GT Masters, 4. Lauf in Most – Porsche 911 GT3 R verteidigt Tabellenführung

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Most: ADAC GT Masters Porsche 911 GT3 R, Precote Herberth Motorsport, Mathieu Jaminet (F), Robert Renauer (D) © Porsche
Most: ADAC GT Masters Porsche 911 GT3 R, Precote Herberth Motorsport, Mathieu Jaminet (F), Robert Renauer (D) © Porsche

ADAC GT Masters, 4. Lauf, Most/Tschechien Porsche 911 GT3 R verteidigt Tabellenführung bei den GT Masters

Mit dem dritten Platz im Sonntagslauf des ADAC GT Masters im tschechischen Most verteidigte der Porsche 911 GT3 R von Precote Herberth Motorsport die Tabellenführung. Porsche Young Professional Mathieu Jaminet (Frankreich) und der Jedenhofener Robert Renauer erzielten nach dem dritten Rang am Vortag damit den zweiten Podiumserfolg in der noch jungen Saison. Der von Klaus Bachler (Österreich) und Adrien de Leener (Belgien) geteilte 911 GT3 R von KÜS Team75 Bernhard beendete das Rennen als zweitbester Porsche auf dem 14. Platz.

Der Jülicher Jan-Erik Slooten und Lucas Luhr aus Ermatingen von IronForce by Ring Police machten im Rennen neun Plätze gut und erhielten wichtige Punkte in der Trophy-Wertung.

In einem aufregenden vierten Saisonlauf mit einer frühen Safety-Car-Phase und insgesamt acht Ausfällen schaffte Precote Herberth Motorsport erneut den Sprung auf das Podium. Jaminet startete für das Porsche-Team aus Oberbayern von Platz fünf ins Rennen. Der 23-Jährige übergab den rund 500 PS starken Kundensportrenner nach 18 Runden an seinen Teamkollegen Renauer. Der vierfache Lauf-Sieger des GT Masters konnte auf den dritten Platz vorfahren. Auf dem 4,121 Kilometer langen Parcours brachte der 33-Jährige diese Position ins Ziel. „Das war ein sehr gutes Wochenende für unser Team. Mit dem dritten Platz konnten wir die Führung in der Meisterschaft ausbauen. Ich bin gut ins Rennen gekommen und habe schnell eine Position gut gemacht. Der Boxenstopp lief dann wie geplant, und Robert ist absolut fehlerfrei gefahren. Das gute Qualifying ist auf so einer engen Strecke sehr wichtig, da es gerade im hinteren Teil des Feldes immer zu Kollisionen kommen kann“, sagte Jaminet.

Bei sommerlichen Bedingungen mit rund 25 Grad Celsius blieben dem 911 GT3 R von Bachler und de Leener die ersten Punkte der Saison verwehrt. Der Rennwagen mit der Startnummer 18 begann den zweiten Lauf in Most von der zwölften Startposition. Im Gewühl des 35 Fahrzeuge starken Fahrerfeldes musste der 26-jährige Bachler die Strecke in der ersten Runde zweimal verlassen und verlor so mehrere Positionen. Das internationale Fahrerduo von KÜS Team75 Bernhard fuhr bis Rennende dank schneller Rundenzeiten bis auf den 14. Platz vor. „Im Qualifying hatten wir leider sehr viel Verkehr auf unseren schnellen Runden. Im Rennen wurde ich in der ersten Runde am Ausgang der zweiten Kurve von der Strecke gedrückt, wodurch wir einige Plätze verloren haben. Wenig später mussten wir ins Kiesbett ausweichen, was weitere Positionen gekostet hat. Danach sind wir konstant gefahren und hatten einen guten Pitstop, wodurch wir noch ein paar Plätze gut machen konnten“, erklärte Bachler.

Den zweiten Elfer des rheinland-pfälzischen Teams musste der zweifache Le-Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard aus Bruchmühlbach-Miesau nach einem unverschuldeten Unfall in der ersten Runde abstellen. „Ich wurde in Kurve zwei von einem anderen Fahrer gedreht, danach war unser Rennen beendet. Das ist schade, da mein Start sehr gut war. Wir hatten in Most keine gute Balance, daran müssen wir bis zum nächsten Rennwochenende in Spielberg arbeiten. In Österreich wollen wir wieder zurück in die Punkteränge“, sagte Bernhard.

Most: ADAC GT Masters Robert Renauer (D), Mathieu Jaminet (F) (l-r), Precote Herberth Motorsport © Porsche
Most: ADAC GT Masters Robert Renauer (D), Mathieu Jaminet (F) (l-r), Precote Herberth Motorsport © Porsche

Nach Set-Up-Änderungen vor dem Qualifying nahm der 911 GT3 R von IronForce by Ring Police das Rennen aus dem hinteren Drittel des Fahrerfeldes auf. Dank einer Aufholjagd von neun Positionen schloss das neue GT-Masters-Team den vierten Saisonlauf auf dem 25. Platz ab. In der Trophy-Wertung sammelten die Nordrhein-Westfalen wichtige Punkte, nach zwei Rennwochenenden liegt IronForce by Ring Police in der Amateur-Klasse auf dem zweiten Rang. „Das Qualifying lief nicht gut für uns, im Rennen gab es eine deutliche Steigerung. Ich konnte die unübersichtliche Lage am Anfang direkt nutzen und einige Konkurrenten überholen. Beim Boxenstopp hatten wir Pech, da ein anderes Auto den Weg versperrte. Wir mussten warten und haben so Zeit verloren“, erklärte Luhr.

Das nächste Rennwochenende des ADAC GT Masters findet vom 8. bis zum 10. Juni im österreichischen Spielberg statt. Der in der Steiermark gelegene Red Bull Ring gehört seit 2011 zum Kalender der Rennserie. Auf dieser Rennstrecke feierte Porsche-Werksfahrer Kévin Estre 2016 einen Laufsieg für das KÜS Team75 Bernhard. Die Rennen werden live auf SPORT1 sowie im Internet auf www.sport1.de, www.adac.de/motorsport und auf www.youtube.com/adac übertragen.

Most, Ergebnis Lauf 4 von 14
1. Götz/Pommer (D/D), Mercedes-AMG GT3
2. Keilwitz/Kirchhöfer (D/D), Corvette C7 GT3
3. Jaminet/Renauer (F/D), Porsche 911 GT3 R
14. Bachler/de Leener (A/B), Porsche 911 GT3 R
25. Luhr/Slooten (D/D), Porsche 911 GT3 R
DNF Bernhard/Estre (D/F), Porsche 911 GT3 R