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ADAC GT Masters, 2. Lauf in Oschersleben – Platz vier für den Porsche 911 GT3 R

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Porsche 911 GT3 R, Precote Herberth Motorsport, Mathieu Jaminet (F), Robert Renauer (D), Oschersleben 2018 ©Porsche
Porsche 911 GT3 R, Precote Herberth Motorsport, Mathieu Jaminet (F), Robert Renauer (D), Oschersleben 2018 ©Porsche
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ADAC GT Masters, 2. Lauf in Oschersleben Platz vier für den Porsche 911 GT3 R beim ADAC GT Masters Saisonstart

Beim Auftaktwochenende des ADAC GT Masters belegte der beste Porsche 911 GT3 R in einem spannenden Sonntagsrennen den vierten Platz. Porsche Young Professional Mathieu Jaminet (F) und Robert Renauer (D) fuhren in der Motorsport Arena Oschersleben ein couragiertes Rennen für das Team Precote Herberth Motorsport und lieferten sich ein spannendes Duell um das Podium.

Der GT3 R mit dem zweifachen Le-Mans-Gesamtsieger Timo Bernhard (D) und seinem Werksfahrerkollegen Kévin Estre (F) fuhr auf die siebte Position. Ein Podiumserfolg mit Platz drei in der ADAC GT Masters Trophy Wertung gelang IronForce by Ring Police mit den Fahrern Jan-Erik Slooten (D) und Lucas Luhr (D).

In einem turbulenten zweiten Saisonlauf mit zwei Safety-Car-Phasen konnten die rund 500 PS starken GT3 R eine gute Vorstellung abliefern. Das Fahrzeug vom Team Precote Herberth Motorsport startete von Platz sieben ins Rennen. Zu Beginn verlor Startfahrer Jaminet zunächst vier Plätze im Getümmel des 35 Fahrzeuge starken Feldes. Doch der 23-jährige Franzose arbeitete sich kontinuierlich nach vorn und lag zur Halbzeit des Rennens bereits auf Platz sechs. Ein später Boxenstopp bescherte dem Team den vierten Rang und es entbrannte ein heißer Kampf um Platz vier. Als sechs Minuten vor Schluss nochmal das Safety-Car ausrücken musste, rutschte das Feld wieder eng zusammen. Doch eine letzte wieder freigegebene Runde reichte nicht, um sich auf das Podium zu schieben. „Durch die Kollision in der ersten Runde musste ich stark abbremsen, um einen schweren Unfall und einen Ausfall zu vermeiden. Danach konnte ich einige Plätze gut machen, obwohl es auf dieser Strecke sehr schwer ist zu überholen“, sagte Jaminet.

Als Siebter und damit zweitbester Porsche sicherte sich die Mannschaft vom KÜS Team75 Bernhard mit dem Sportwagen-Weltmeister Bernhard und Estre erste Meisterschaftspunkte. Von Platz zwölf gestartet konnte Startfahrer Estre mit seinem 911 GT3 R Boden gut machen und bis auf Position neun vorfahren. Bernhard fuhr bei strahlendem Sonnenschein und 17 Grad Celsius auf Platz sieben über die Ziellinie. „Die Fahrerbesetzung in unserem Team ist neu, wir müssen uns erst einmal einspielen. Wir haben viel gelernt an diesem Wochenende, was wir mit in die nächsten Rennen mitnehmen werden“, erklärte Bernhard.

Das Team75 Schwesterfahrzeug mit dem Belgier Adrien de Leener (B) und Klaus Bachler (A) belegte nach 60 Minuten den zwölften Platz. „Wir haben im Rennen sieben Plätze gut gemacht und hatten einen guten Speed. Beim nächsten Rennwochenende müssen wir im Qualifying zwei bis drei Zehntel schneller sein, um den Sprung in die Top 5 zu schaffen“, sagte Bachler.

Der schwarz-weiß gemusterte Porsche 911 GT3 R vom Team IronForce by Ring Police sah auf Platz 22 die Zielflagge. Amateurpilot Jan-Erik Slooten und Lucas Luhr sicherten sich in der extra ausgeschriebenen Trophy-Wertung einen Platz auf dem Podest. „Das Setup war besser als im ersten Lauf, doch wir haben noch viel Arbeit vor uns. Im zweiten Lauf hatten wir viele spannende und faire Fights auf der Strecke und konnten sechs Plätze nach vorne fahren“, erklärte der Teamgründer und Fahrer Jan-Erik Slooten.

Porsche 911 GT3 R, KÜS Team75 Bernhard, Timo Bernhard (D), Kévin Estre (F), Oschersleben 2018 © Porsche
Porsche 911 GT3 R, KÜS Team75 Bernhard, Timo Bernhard (D), Kévin Estre (F), Oschersleben 2018 © Porsche

„Im zweiten Lauf haben wir eine tolle Performance der Kundenteams gesehen. Es war die Hoffnung auf das Podium da und alle unsere Fahrerpaarungen konnten im Rennen weiter nach vorne fahren. Das Qualifying spielt auf einer Strecke wie Oschersleben eine entscheidende Rolle, da man nur schwer überholen kann. In dem Bereich sehen wir bei den kommenden Rennen noch Steigerungsbedarf und können uns noch verbessern. Technisch lief am Wochenende alles fehlerfrei“, sagte Marc Lieb, Leiter Customer Racing.

Die Rennen drei und vier des ADAC GT Masters finden vom 27. bis 29. April auf dem Autodrom Most statt. Der 4,148 Kilometer lange Parcours in der Tschechischen Republik gehört erstmals zum Kalender der Rennserie. Insgesamt finden 2018 sieben Rennwochenenden in vier Ländern statt. Alle Rennen werden live auf SPORT1 übertragen. Im ADAC GT Masters sind neben Porsche auch Audi, BMW, Corvette, Ferrari, Honda, Lamborghini und Mercedes-AMG am Start.