Sport 24H Rennen Nürburgring Audi setzt auf Zuverlässigkeit und Konstanz

24H Rennen Nürburgring Audi setzt auf Zuverlässigkeit und Konstanz

522
TEILEN

24 Stunden auf dem Nürburgring-Audi setzt auf Zuverlässigkeit bei den 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring 2011: Bei dem 24 Stunden Rennen geht das Farnbacher Team(Farnbacher/Simonsen/ Seefried /Melo) mit ihrem Ferrari F458 Italia von der Pole Position in die 24h auf dem Nürburgring. Dahinter folgen zwei Mercedes SLS (Mamerow/Hahne/Kaffer) sowie der Mercedes SLS mit den Piloten Heyer/Jäger/Bleekemolen/Seyffarth.
Die beiden BMW M3 GT von BMW Motorsport gehen von Platz vier und fünf in das 24 Stunden Rennen. Audi geht mit den Audi R8 LMS von den Plätzen 7, 9, 12 und 18 in das 24 Stunden Rennen auf dem Nürburgring. Das die Pole Position bei einem 24 Stunden Rennen nicht so eine große Bedeutung hat, das zeigte sich im vorigen Jahr als das BMW Motosport Team mit dem BMW M3 GT von den Problemen der anderen Teams profitierte und die 24 Stunden auf dem Nürburgring gewannen. Die Konstanz und Zuverlässigkeit ist bei einem 24h Rennen gefragt. Nach dem Qualifying setzt Audi auf Konstanz und Zuverlässigkeit.
„Wir wissen nun, dass wir mit der aktuellen Einstufung des Audi R8 LMS nicht das schnellste Auto im Starterfeld haben, deshalb müssen wir vor allem auf Konstanz und Zuverlässigkeit setzen“, erklärte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. „Unser Hauptaugenmerk lag darauf, eine optimale Rennabstimmung zu finden und gut fahrbare Autos zu haben – ich denke, das ist uns gelungen“
Marc Basseng, Marcel Fässler und Frank Stippler gehen am Samstag von Startplatz sieben ins Rennen. Eine Reihe dahinter auf Startposition neun steht der schnellste R8 LMS des Audi Sport Team Abt Sportsline mit den drei Audi-Junioren Christer Jöns (23), Luca Ludwig (22) und Christopher Mies (22), die von Routinier Christian Abt unterstützt werden. Christopher Mies fuhr gleich zu Beginn des zweiten Qualifyings die schnellste Runde der Startnummer „15“ (8.30,169 Minuten).

Foto: © Audi AG
Christian Abt, Mattias Ekström, Timo Scheider und Marco Werner (Audi R8 LMS #16) starten von Position zwölf. Marco Werner, der im vergangenen Jahr die Pole-Position geholt hatte, fuhr am Donnerstagabend eine Zeit von 8.31,536 Minuten, mit der er nach dem ersten Qualifying noch auf Platz vier lag. Am Freitag gelang der Startnummer „16“ keine Zeitverbesserung mehr. Marco Werner hatte zu Beginn keine freie Runde, nach knapp einer Stunde begann es dann zu regnen und die Strecke trocknete nicht mehr vollständig ab.

Der Regen brachte auch die Mannschaft des Audi R8 LMS mit der Startnummer „15“ (Christopher Haase/Marc Hennerici/Frank Stippler/Markus Winkelhock) um eine mögliche bessere Startposition als Rang 18 (8.33,216 Minuten). Christopher Haase drehte sich zu Beginn des zweiten Qualifyings wegen einer überbremsenden Hinterachse auf dem Grand-Prix-Kurs ins Kiesbett. Nach dem Wechsel des Bremszylinders und des Hydroaggregats lief der R8 LMS wieder einwandfrei.
Die beiden Audi TT RS des Teams Raeder Motorsport sicherten sich die beiden besten Startplätze in der Klasse SP 4T (Gesamtränge 31 und 39). Die Audi R8 LMS der Audi race experience, in denen sich Kunden der AUDI AG gemeinsam mit Profi-Rennfahrern abwechseln, starten von den Positionen 33 und 40.
Übrigens die 24 Stunden auf dem Nürburgring kann man Live im Internet auf audi.tv ab 15.30 in voller Länge verfolgen.