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24 Stunden von Spa – Super Pole Bester Porsche 911 GT3 R startet aus Reihe sechs in die 24H Spa

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24 Stunden von Spa Manthey-Racing, Porsche 911 GT3 R (911), Romain Dumas (F), Frederic Makowiecki (F), Dirk Werner (D), Spa-Francorchamps 2018 © Porsche Motorsport
24 Stunden von Spa Manthey-Racing, Porsche 911 GT3 R (911), Romain Dumas (F), Frederic Makowiecki (F), Dirk Werner (D), Spa-Francorchamps 2018 © Porsche Motorsport

24 Stunden von Spa – Super Pole Bester Porsche 911 GT3 R startet aus Reihe sechs in den Langstreckenklassiker

Der bestplatzierte Porsche 911 GT3 R startet bei den 24 Stunden von Spa-Francorchamps aus der sechsten Reihe. In der hart umkämpften Super Pole, an der die Top Zwanzig des Qualifyings teilnahmen und nur ein Fahrer pro Team zugelassen war, umrundete Laurens Vanthoor den 7,004 Kilometer langen Traditionskurs am Steuer des Neunelfers mit der Nummer 117 in 2:19,894 Minuten.

Damit geht der Lokalmatador am Samstag zusammen mit seinen Fahrerkollegen Timo Bernhard (Bruchmühlbach-Miesau) und Earl Bamber (Neuseeland) für das KÜS Team75 Bernhard von Startplatz elf aus in die 70. Auflage des Ardennen-Marathons.

Für das Team Manthey-Racing kam Frédéric Makowiecki im Cockpit des Porsche 911 GT3 R (#911) zum Einsatz. Bei dem Franzosen stoppte die Uhr bei 2:19,649 Minuten, was den neunten Rang in der Super Pole bedeutete. Allerdings hat diese Platzierung keinen Bestand. Wegen eines Tempo-Verstoßes in der Boxengasse während des freien Trainings werden Frédéric Makowiecki und seine Teamkollegen Romain Dumas (Frankreich) und Dirk Werner (Würzburg) um zehn Startplätze zurückversetzt. Damit geht Manthey-Racing von Position 19 aus in den belgischen Langstreckenklassiker.

Beim 24-Stunden Rennen von Spa-Francorchamps gehen 221 Fahrer in 63 Autos an den Start. Insgesamt 13 Marken sind bei der 70. Auflage des Ardennen-Marathons vertreten, der als größtes und wichtigstes GT3-Event der Welt gilt.

Der Zeitplan
Samstag, 28. Juli
16:30 Uhr: Rennstart

Sonntag, 29. Juli
16:30 Uhr: Zieleinlauf

Stimmen zur Super Pole

Dr. Frank-Steffen Walliser (Leiter Motorsport und GT-Fahrzeuge): „Die Super Pole war okay, aber nicht überragend. Der Wettbewerbsdruck hier in Spa ist extrem hoch. Wir kommen mit der Hitze nicht ganz so gut zurecht wie die Konkurrenz, sind aber in Schlagdistanz. Es soll am Samstag etwas kühler werden, das könnte uns helfen. Wichtig ist es in Spa, keine Fehler zu machen. Der Schlüssel im Rennen wird Konstanz sein.“

Sebastian Golz (Projektleiter 911 GT3 R): „Wir haben die Super Pole auf Platz neun und zwölf abgeschlossen. Damit ist noch überhaupt nichts verloren. In Spa ist die Ausfallquote sehr hoch, deshalb müssen wir konzentriert in das Rennen gehen, gleichmäßig schnell fahren und uns aus allem heraushalten. Dann ist hier alles möglich.“

Laurens Vanthoor (Porsche 911 GT3 R #117): „Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden. Ich hatte eine saubere und fehlerlose Runde, aber von der Pace her war nicht mehr möglich. Bei dieser Hitze ist es hier in Spa für uns nicht so einfach. Ich hoffe, wenn es am Samstag im Rennen etwas kälter wird, läuft es besser.“

Frédéric Makowiecki (Porsche 911 GT3 R #911): „Ich hatte eine gute schnelle Runde. Leider habe ich in der Eau Rouge einen kleinen Fehler gemacht, weil der Reifendruck nicht ganz korrekt war. Aber insgesamt bin ich zufrieden. Wir haben ein gutes Auto und müssen uns jetzt auf das Rennen konzentrieren.“

Ergebnis Super Pole
1. Vanthoor/Riberas/Mies (B/ES/D), Audi R8 LMS, 2:18,578 Minuten
2. Baumann/Kirchhöfer/Martin (AUT/D/B), Aston Martin Vantage, +0,605 Sekunden
3. Rast/Müller/Frijns (D/CH/ND), Audi R8 LMS, +0,788 Sekunden
4. Aleshin/Molina/Rigon (RU/ES/IT), Ferrari 488 GT3, +0,855 Sekunden
5. Van der Linde/van der Linde/Schmidt (ZA/ZA/CH), Audi R8 LMS, +0,915 Sekunden
9. Makowiecki/Dumas/Werner (F/F/D), Porsche 911 GT3 R, +1,071 Sekunden
12. Bamber/Bernhard/Vanthoor (NZ/D/B), Porsche 911 GT3 R, +1,316 Sekunden