TV Moderatorin Petra Schürmann ist tot
TV Moderatorin Petra Schürmann ist tot. Die beliebte Ex-TV Moderatorin starb im Alter von 74 Jahren in einer Münchner Klinik. Die Klinik Großhadern bestätigte am Donnerstag entsprechende Informationen der Münchner “Abendzeitung”.
Petra Schürmann war nach dem Tod ihrer Tochter immer wieder krank. Petra Schürmann lebte in letzter Zeit sehr zurückgezogen. In den vergangenen Tagen hatten sich Gerüchte über den schlechten Gesundheitszustands Schürmanns gehäuft.
Petra Schürmann mußte in den letzten Jahren schwere Schicksalsschläge hinnehmen. Am tieften traf sie der plötzliche Tod ihrer Tochter Alexandra. Im Juni 2001 riss ein Geisterfahrer die damals 34-jährige Fernsehjournalistin kurz vor ihrer Hochzeit in den Tod. Ein Schock, der den Lebensnerv der beliebten Münchner Prominenten traf - ihre Stimme versagte fortan ihren Dienst, Schürmann zog sich immer mehr in ihre Villa am Starnberger See zurück. Im August 2008 kam nach einem Krebsleiden auch noch der Tod ihres Mannes Gerhard Freund.
Aber es gab auch wunderschöne Zeiten im Leben von Petra Schürmann. Sie wurde 1956 zur schönsten Frau der Welt gewählt. Mitte der 60er Jahre begann Petra Schürmann dann ihre Laufbahn beim Bayerischen Fernsehen. Vortan war Petra Schürmann eine Moderatorin. Sie mauserte sich zur beliebtesten Moderatorin. Die Zuschauer sahen sie gern. Auch spielte sie in einigen Filmen mit. 1996 bekam sie sogar den Bayerischen Verdienstorden. Der tragische Tod der Tochter bereitete ihrer Fernsehkarriere dann ein jähes Ende.
Statt mit rauschenden Partys verbrachte sie ihre Zeit nun mit regelmäßigen Besuchen auf dem Friedhof in Aufkirchen am Starnberger See. “Ich gehe jeden Tag zu Alexandras Grab, das ist für mich eine Art von Zuhause geworden”, sagte Schürmann einmal. Wie sehr ihr der Tod der Tochter das Herz gebrochen hat, machte sie mehrere Monate später in einem anderen Interview deutlich: “Ich bin zwar aus einer gewissen Starre erwacht, aber ich habe jetzt manchmal so brüllendes Heimweh nach Alexandra, dass es schier unerträglich ist.”(t-online.de)
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