Ehemaliger Atombunker von Honecker für Öffentlichkeit frei

Der Bunker von dem Ex-DDR Staatsoberhaupt Erich Honecker war ein lang gehütetes Geheimnis.
Doch nun ist der Bunker von dem Staatsoberhaupt erstmals für die Öffentlichkeit zugänglich. Wer sich den Atombunker der DDR Staatsregierung anschauen will kann dies noch bis Ende Oktober tun. Der Atombunker gilt als aufwändigstes Bauwerk des ehemaligen Ostblocks.
Der Bunker befindet sich im brandenburgischen Prenden und wurde zwischen 1978 und 1983 erbaut.
Honeckers Atombunker hätte im Falle eines atomaren Angriffes für bis zu 400 Personen Platz gehabt. Natürlich wären da keine Normalbürger der ehemligen DDR reingekommen. Sicher wußten auch die Masse der ehemaligen DDR-Bürger nicht das so ein Bunker überhaupt existiert. Der Bunker war für Honeckers Garde vorgesehen.
Der Bunker hat ungefähr 170 Räume und ist 65 Meter lang. Die Höhe des Bunkers beträgt 24 Meter.
Der Bunker galt als eine technische Meisterleistung. Er entstand im Zuge der atomaren Aufrüstung während des Kalten Kriegs, als die USA begannen, eine neue Generation atomarer Mittelstreckenraketen wie Cruise Missiles aufzustellen.
Honecker war von dem Bauwerk nie begeistert gewesen. Er war einmal vor Ort und das wars dann auch. Der Kosten für den Bunker beliefen sich damals auf ca. 300 Millionen DDR-Mark und gehört zu den teuersten Bauwerken in der Geschichte der ehemaligen DDR. Im Zuge der politischen Krise und der Wende hat Honecker 1989 den Rücktritt von all seinen Ämtern bekanntgegeben. Honecker verstarb mit 81 Jahren in Chile wo er hinflüchtete. Der Grund der Flucht war, dass gegen Honecker ein Haftbefehl der Bundesrepublik Deutschland unter anderem wegen dem Schießbefehl an der innerdeutschen Grenze bestand.

Bookmark diesen Artikel--Vielen Dank Diese Icons verzweigen auf soziale Netzwerke bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • TwitThis
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google
  • Technorati
  • Yigg
  • Webnews.de
Tags: ,

Artikel die Sie auch interessieren könnten

Zurück zur Startseite - Sitemap

Weiter suchen

Ihr möchtet noch mehr Infos zu diesem Thema, konntet sie hier nicht finden? Dann nutzt die Suche, um den Blog von Newscode und das Web zu durchsuchen

Möchten Sie zu dem Artikel etwas anmerken, so hinterlassen sie einen Kommentar oder abonnieren sie den RSS Feed

Newscode Kommentare

Kommentare

Noch keine Kommentare.

Einen Kommentar hinterlassen

(erforderlich)

(erforderlich)


CAPTCHA image